Kleine Bilderberger Nachlese

Wenn ein amerikahöriges Kleinformat wie die Krone die Europäische Union, die sie den Österreichern einst brav einredete, jetzt als Union voller Übel vorführt, einen Austritt aber doch nicht empfehlen will (darf?) oder, anderes Beispiel, wenn eine angeblich Euro-kritische Parteiführung wie die freiheitliche ständig gegen die erwähnte Union wettert, diese und den Euro in Wirklichkeit aber nicht aufgeben will (darf?), dann fragt sich der kritische Zeitgenosse, was das ganze eigentlich soll. Was wird da gespielt? Wer führt da Regie? Anscheinend gibt es Dinge zwischen Oben und Unten, Draußen und Drinnen, von denen der Durchschnittsbürger nur eine ungefähre oder gar keine Ahnung hat.

Nun möchte man meinen, derselbe unwissende Zeitgenosse würde von seinen politischen Vertretern, die da zwischengeschaltet sind, Aufklärung darüber erfahren, um welche Dinge es sich da handelt, im ungünstigsten Fall, was ihm noch Schlimmes blühen könnte. Doch diese sogenannten Volksvertreter sind dazu nicht bereit. Warum wohl? Nun, vielleicht hilft uns da Frau Merkel weiter. Sie soll einmal gemeint haben, wenn ich heute alles sage, dann bin ich morgen meinen „Job“ los. Oder tot, was sie vielleicht nicht gesagt hat, aber ein anderer, der Banker Josef Ackermann, übrigens mit Merkel gemeinsam bei den Bilderbergern, im Falle zu großer Redseligkeit für seine Person in Aussicht gestellt haben soll.

Auch wenn Merkel im Mai 2005 bei den Bilderbergern einkehrte und kurz darauf, im November desselben Jahres, Kanzlerin wurde, so muß das nicht unbedingt damit zusammenhängen. Aber es darf stark angenommen werden. Aber nicht nur dort, in diesem internationalen Gremium, auch in anderen wird strenge Diskretion von den Teilnehmern erwartet. Köstlich immerhin, wie bei manchen Einberufenen diese Verpflichtung deren zartes Gemüt in Mitleidenschaft zieht, so daß ihnen, zum Beispiel gegenüber einem neugierigen Fragensteller, das Leiden ihrer armen Seele regelrecht ins Gesicht geschrieben steht und ihnen dabei auch noch die Rede zu verschlagen scheint (siehe „Zum Thema“ unten).

Da nun aber die Zeiten der Selbstaufopferung für Volk und Vaterland endgültig vorbei zu sein scheinen, der Betrug als Grundlage politischer Macht aber geblieben ist, müssen wir uns damit abfinden, weiter im Dunkeln zu tappen oder weiter belogen zu werden? Es scheint so, denn überall wo es um Geld und Macht geht, ist immer auch der jeweiligen Bedeutung und Größenordnung entsprechend ein gewißes Maß an Betrug und Geheimniskrämerei im Spiel. Dies gilt es zur Kenntnis zu nehmen. Und auch dies: ab einer gewissen Höhe oder Ebene lassen sich beide, Geld und Macht, überhaupt nicht mehr kontrollieren. Was eigentlich für deren Beschränkung bzw. Zähmung spräche.

Das Gegenteil ist aber der Fall und es findet sogar eine Umkehrung statt: Wir werden kontrolliert und in unserer Freiheit weiter eingeschränkt. Daß sich unter Oberaufsicht und Leitung der US-Besatzer in dieser EU immer mehr ein System der Bespitzelung und Kontrolle etabliert, ist ja nicht mehr zu übersehen. Aber zu welchem Zwecke? Doch nicht bloß damit einige wenige ungehindert mehr Reichtum anhäufen können. Reichtum ist schließlich in diesen Kreisen schon so viel da, so daß es ja nur mehr um Machtanhäufung gehen kann, was naturgemäß zu grenzenlosem Mißbrauch einlädt. Und zu Größenwahn: Dient denn diese Macht letztlich nicht dem großartigen, menschheitsbeglückenden Bauprojekt „Neue Welt“, wie sie dem einstigen Geheimdienstmitarbeiter, Gründer der Trilateralen Kommission und der Group of Thirty, dem führenden Mitglied des Council on Foreign Relations Milliardär und Bilderberger David Rockefeller vorschwebte? Am Ende ein Völkergefängnis der Geldaristokratie auf globaler Ebene?

Diesem Ziel und den es betreibenden Mächten – sei ihre geldsegenspendende Heimat die Londoner City oder Wallstreet – dienen anscheinend diverse Organisationen und Klubs im Vorhof der ultimativen Macht. Die Bilderberger eben auch. Soweit glaubwürdig, als man es auch einer Aussage von Denis Healey, ehemaliger britischer Verteidigungsminister und Bilderberger, entnehmen kann. Es sei „nicht völlig ungerechtfertigt“ zu sagen, wir (die Bilderberger) würden eine Eine-Welt-Regierung anstreben, so dieser zu dem englischen Journalisten Jon Ronson (The Guardian, 2001). Also muß, mit Hilfe der gleichgeschalteten Medien natürlich, die Masse dahingehend so manipuliert werden, daß sie eine Weltregierung als das absolut Gute ansieht.

Diesbezüglich hat sich übrigens David Rockefeller (in seiner Autobiographie) schon ziemlich früh weit vorgewagt. Nur einer, der vielleicht Mächtigste, hüllt sich diesbezüglich vornehm in Schweigen: Lord Rothschild, Chef des Hauses Rothschild. Dieses ist inzwischen mit der französischen Rotschilddynastie vereint (versöhnt) und darüber hinaus Rockefellers Finanzimperium zwecks gemeinsamer Nutzung von Synergien geschäftlich verbunden. Heinrich Heine soll das System Rothschild eine Art Ersatzreligion genannt haben. Wie viele Spitzenpolitiker huldigen nicht längst dieser?

Die geheimdienstlich überwachten Bilderberger sind natürlich keine Letztinstanz und daher auch keine Weltregierung. Eher sind deren Mitglieder oder Gäste dazu da um, einmal auf Linientreue getrimmt, eine auf die Interessen der USA und der angloamerikanischen Geldmächte zugeschnittene Agenda entgegenzunehmen und umzusetzen. Zusätzlich werden bei solchen Treffen offensichtlich neue gefügige Politstars in höhere Ausgangspositionen gebracht. Wie einst die Clintons und Merkel oder zuletzt vielleicht Ursula von der Leyen. Ein nützliches Netzwerk das, an den Völkern vorbei und nicht selten zu deren Schaden, am Rad der gesellschaftlichen und ökonomischen Entwicklung dieses und jenes manipulieren oder anstoßen darf und soll. Aber nicht mehr, als es den Finanzen und Interessen der Herrn der Welt zuträglich ist.

Helmut Müller
Quelle

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