AfD vor Spaltung

Der Machtkampf in der AfD ist voerst entschieden. Die Kandidatin des nationalkonservativen Flügels Frauke Petry wurde mit etwa 60 Prozent zur neuen Parteivorsitzenden gewählt. Dem war ein monatelanger Führungsstreit zwischen dem Rechtskonservativen und dem Rechtsliberalen Flügel vorausgegangen.

Der liberale Transatlantiker und Ex-BDI-Chef Henkel ist bereits aus der AfD ausgetreten. Diese sieht der Oberschicht-Rechtsliberale auf den Weg zu einer „NPD“-Version.

Siehe: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/alternative-fuer-deutschland-hans-olaf-henkel-verlaesst-die-afd-a-1042192.html

Der abgewählte AfD-Vorsitzende Bernd Lucke will nun offenbar seine Getreuen in einer neuen Partei sammeln. Die AfD sieht er nun auf einen Weg in Richtung „Front National oder FPÖ“.

Siehe: http://www.deutschlandfunk.de/afd-parteitag-lucke-warnt-vor-rechtsruck-nach-vorbild-des.1947.de.html?drn:news_id=500194

Nicht alle rechtsliberalen stehen aber hinter Lucke. Zu nennen wäre etwa Petrys neuer Vize, der liberale Wirtschaftswissenschaftler Jörg Meuthen.

Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%B6rg_Meuthen

Dagegen haben sich etwa die Landesverbände Hamburg und Bremen – hinter denen Landtagsfraktion stehen – zu Lucke bekannt. Auch die Mehrheit der EU-Parlamentarier ist eher dem Lucke-Lager zuzuordnen. Nicht so aber die rechtskonservative EU-Abgeordnete von Storch, neue Vizevorsitzende ihrer Partei, die über einen EU-Austritt Deutschlands nachdenken möchte.

Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Beatrix_von_Storch

Der AfD-Rechte Pretzell, möchte nun die AfD als „PEGIDA-Partei“ positioniert und versteht wissen.

Siehe: http://www.badische-zeitung.de/deutschland-1/die-afd-stellt-sich-neu-auf-wir-sind-die-pegida-partei–107238994.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Marcus_Pretzell

Die Vorsitzenden der AfD in Brandenburg und Thüringen bezeichnen sich als „Neobismarckianer“.

Siehe: http://media401.zgt.de.cdn.thueringer-allgemeine.de/009B8D28_8F03FBBE64E4296EF484D16D121C423F

Die Antifa-Polemik bezeichnet nun die AfD unsinnigerweise als „NPD mit Hochschulabschluss“.

Siehe: http://www.cicero.de/berliner-republik/petrys-alternative-npd-mit-hochschulabschluss/59515

Inwiefern aber die neue AfD-Parteiführung wirklich bereit sein wird die Themenbereiche nationale Souveränität und Zuwanderungskritik aufzugreifen wird man kritisch abwarten müssen. Sozial- und Wirtschaftspolitisch sollte man nun aus sozialrevolutionärer Sicht sowieso nicht viel zu erwarten haben.

Verfasser: Sozrev

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