Europas Untergang auf Schiene

Es ist kein Geheimnis, daß die Weltbevölkerung global in einem unglaublichen Tempo zunimmt, was da und dort bekanntlich zu Ressourcenknappheit führt. Daraus hervorgehende Verteilungs- und Umweltprobleme, ethnische Konflikte und von außen geschürte Kriege führen zu einer Migrationsbewegung wie sie die „postmoderne“ Welt noch nicht gesehen hat. So wenig wie die in deren Sog entstandene Flüchtlingsindustrie mit ihren zum überwiegenden Teil Scheinflüchtlingen.

Es wäre in diesem Zusammenhang nicht unnütz, sich wieder einmal daran zu erinnern, daß das römische Imperium, durch Dekadenz und Degeneration bereits geschwächt, unter dem durch die Völkerwanderung verursachten ökologischen und demographischen Druck in sich zusammenbrach. Es darf aber bezweifelt werden, daß heutige Politiker bereit sind, Parallelen zur Jetztzeit erkennen zu wollen um entsprechende Konsequenzen daraus zu ziehen.

Der von der Keule der Politischen Korrektheit eingeschüchterte normale Bürger steht der ganzen Flüchtlingsinvasion beinahe wehr- und machtlos gegenüber. Zaghafte Proteste oder friedliche Aufmärsche werden eben mit besagter Keule niedergeschlagen. Das Recht auf die Heimat wird durch Winkelzüge der Politik ausgehebelt. Letztere hat Wichtiges auf ihrer Agenda: Banken und Konzernen zu gefallen.

Und wie schon im alten Rom ist man mehr damit beschäftigt, welches Laster als nächstes zum Gesetz erhoben oder als Unterrichtsgegenstand an Schulen eingeführt werden soll. Nun hat Berlin immerhin passend zu diesem Thema ein neues Bordellgesetz auf Schiene gebracht. Bravo! Da soll noch einer sagen, die neuen Deutschen verstünden in ernsten Zeiten nicht auch so manchen Spaß nebenbei.

Außer es taucht am Horizont ein möglicher politischer Konkurrent auf, dem die ganze deutsche Nation noch ein Herzensanliegen sein könnte. Da ist dann Schluß mit lustig. Noch scheint es nicht ganz soweit, also darf noch eine gute Weile ungestört an Euro und Energiewende herumgemurkst und die BRD demographisch umgebaut werden. Brüssel organisiert derweil den erwünschten biologischen Nachschub.

Wie bestellt überfluten Illegale jedweder Sorte auch unser deutsches Nachbarland – dieses Jahr sollen es geschätzte 400.000 werden – die gemeinsam mit Vorausgeeilten und bereits „Integrierten“ (20 Prozent deutsche Staatsbürger haben „Migrationshintergrund“) den autochthonen Deutschen den Marsch zu blasen beginnen. In einem Jahrzehnt dann schon erheblich lauter, bedenkt man, daß der Migrationshintergrund bei unter Fünfjährigen bereits 34,5 Prozent ausmacht. Dazu müßte selbst dem peniblen Buchhalter Schäuble etwas Gescheites einfallen.

In Österreich, wo bei den Wien-Wahlen im Herbst eine von einem AKP-Mann angeführte türkische Liste antreten will, hat sich im Juni dieses Jahres die Zahl der Asylanträge vervierfacht. Wie man hört, kommen hauptsächlich starke junge Männer, die es vorziehen, nicht für ihr Land zu kämpfen. Und es werden immer mehr Kinder eingeschleppt, die ebenfalls als Brückenkopf der von der Politik ermöglichten Familienzusammenführung angesehen werden können.

Daß, wie in anderen Ländern auch, gut zwei Drittel der „Flüchtlinge“ kein Anrecht auf Asyl haben, stört dieselben in Kenntnis der österreichischen Praxis verständlicherweise keineswegs, stünden doch, nach Worten des Wiener Bürgermeisters, jedem jungen Asylwerber 2889 Euro monatlich zu. Großartig! Das ist, wie ein Kollege empört feststellt, das 18-fache dessen, was ein österreichisches Kind wert ist. Aber ist ein inländisches Kind überhaupt noch erwünscht?

Dafür genießen Illegale die Unterstützung einer dekadenten Lobby in Staat und Gesellschaft die allen, ob Glücksritter, Kriminelle oder Asoziale, den Flüchtlingsstatus verleiht. Damit geschützt und tabu für Kritiker, die dann allesamt als Hetzer an den Medien-Pranger gestellt werden, und sei es nur, daß die harmlos scheinende Tatsache, daß bei uns ausgestorbene Krankheiten und auch Bettwanzen wieder heimisch zu werden drohen, auch thematisiert wird. Doch ist alles noch viel schlimmer, wie wir wissen.

Beispielgebend dafür wie eine ganze Gesellschaft von kritischem Denken abgehalten und in eine bestimmte Denkrichtung geführt und mit schlechtem Gewissen ausgestattet sowie jeder Widerstand gebrochen werden soll, mag ein Standard-Gespräch mit dem eher erfolglosen Kanzler Faymann und dem erfolgreichen Filmemacher Dornhelm dienen. Letzterer als sechsjähriger Knabe aus Rumänien zugewandert, liebt zwar eigener Aussage zufolge Österreich, leidet aber wie sein Kanzler an Blau-Allergie.

Nun habe zwar auch ich keine große Freude mit dem derzeitigen opportunistischen Politikverständnis der freiheitlichen Führung, aber sind Freiheitliche deshalb schon Hetzer, nur weil sie ein chaotisches Asylwesen und die Tatsache hoher Ausländerkriminalität gelegentlich etwas derber und deutlicher als ihre heuchelnden politischen Mitbewerber ansprechen? Und stehen Kanzler und Filmemacher deshalb moralisch besser da, weil sie unglaubliche, ja unzumutbare Fakten und das Recht der Österreicher auf ihre Heimat eine ganze Zeitungsseite lang und darüber hinaus ignorieren und nur schön brav daherreden?

Da nun offensichtlich wenig Anstalten gemacht werden, der de facto-Eroberung unseres europäischen Lebensraumes durch Fremde Einhalt zu gebieten, stellt sich natürlich die Frage: Steckt dahinter nicht eine Absicht, arbeiten Politik und gesellschaftlich relevante Kräfte womöglich mit den Schleppern zusammen?

Obwohl doch nach all den multikulturellen Vorspielen und Experimenten klar sein müßte, daß diese von internationalen Experten bereits angezählte Europäische Union auf diese Weise noch in grenzenlosem Chaos, ethnisch-sozialen Unruhen und in nicht enden wollenden Gewalttätigkeiten münden wird. In einigen europäischen Städten ist ja das multikriminelle Wetterleuchten bereits unübersehbar.

Als der jüngere Seneca (gest.65 n. C.), und damit wären wir wieder im alten Rom, staunend das bunte Gedränge der Menschen aus aller Welt in Rom zur Kenntnis nahm und sich mit den Gründen ihres Kommens beschäftigte, hätte er die Wirren und das politische Chaos, das zwei Jahrhunderte später folgen sollte, erahnen können? Oder gar den Untergang Roms im Zuge der Völkerwanderung? Wahrscheinlich nicht. Aber was immer die Fremden in die Stadt gezogen haben mag, am Ende blieb ihnen diese fremd, stellte Seneca immerhin fest.

Was sich aber ändern sollte, denn Generationen später als die Fremden Rom endgültig in Besitz genommen hatten, wurde es für viele doch noch ihre Stadt. Aber Roms Macht begann zu bröckeln und Glanz und Gloria verflüchtigten sich in der Abfolge von Jahrhunderten.

Ein Schicksal das europäischen Metropolen heute längst beschieden zu sein scheint, allerdings wird es bis zu deren völligen Bedeutungslosigkeit keine Jahrhunderte benötigen. Erst recht nicht, wenn man auf dem eingeschlagenen Weg weiter schreitet, obwohl man weiß, daß es der falsche ist.

Helmut Müller

Quelle

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