Der Deal des Jahrzehnts steht

Das lange erwartete Nuklearabkommen zwischen den P5+1 und dem Iran, genannt Joint Comprehensive Plan of Action, wurde am Dienstag schlussendlich vereinbart. Es ist der Deal des Jahrzehnts, und es mag gut sein, dass Historiker ihn in ferner Zukunft als Beginn einer neuen Epoche betrachten werden.

Was in der Nuklearvereinbarung genau drinsteht ist im Großen und Ganzen unwichtig. Wichtig ist lediglich, dass es gelungen ist, die politischen Hindernisse für die Einigung beiseite zu schieben und dass es ein Abkommen auf Augenhöhe ist. Nur insoweit spielt Atomtechnik bei dem Deal überhaupt eine Rolle. Schließlich geht es bei dem Deal, obwohl die schriftliche Vereinbarung selbst ausschließlich Nuklearfragen thematisiert, überhaupt nicht um Atome. Jeder ernsthaft politisch Interessierte weiß schon lange, dass der Iran keine Atombombe baut und die diesbezüglichen Vorwürfe gegen den Iran nichts als zielgerichtete Lügen sind. Und auch der Stellenwert der zivilen Nutzung von Nukleartechnik zur Energieerzeugung nimmt trotz knappen Öls angesichts der Fortschritte bei der Energiegewinnung aus Wind und Sonne eher ab.

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