Im Namen der Menschlichkeit

Es menschelt in unseren Breitengraden, und das ist, wenn es sich gerade auf deutschem Boden ausbreitet, nicht unbedenklich. Seit dem Tag, da die deutsche Kanzlerin nach kurzem Stirnkraulen ein Zuwanderermädchen, selbstverständlich bei üblicher Merkel-Distanz, zu berühren getraute, nimmt das Menscheln kein Ende. So rührte ein Buschauffeur mit Migrationshintergrund, der einsteigende Asylwerber seinesgleichen mit „Willkommen in Deutschland“ begrüßte, einen ZDF-Sprecher derart, daß dieser brave Kerl beinahe in Tränen ausbrach. Ach Gott, verdiente nicht auch deutsches Leben insgesamt so viel Anteilnahme anstatt dessen Abtreibung zu fördern?

Doch nun überwältigte einen sozialdemokratischen Abgeordneten im österreichischen Parlament das organisierte oder bestellte Flüchtlingselend dermaßen, daß er sich in erlesenem Parteibasisdeutsch, dazu ziemlich aufgeregt, folgenden Versprecher leistete:“Im Namen und im Interesse der Menschlichkeit bemüh ma sich gemeinsam, daß die wos irgendwo im Freien, in Zelten oder sunst wo unterbrocht san, daß wir sie menschenwürdig umbringen…“ Ich hoffe, meine nichtösterreichischen Blogbesucher brauchen dazu, erstens, keinen Übersetzer und, zweitens, nehmen nicht an, das wäre allgemeines österreichisches Abgeordnetenniveau. Nicht ganz.

Wird ja auch hoffentlich kein Freudscher Versprecher dieses braven Parteisoldaten gewesen sein, und ganz so unedel war sein theatralisch vorgetragener Aufruf ja nicht. Menschenwürdig unterbringen, was er wohl so meinte, warum nicht? Denn menschenunwürdig, so Amnesty International, seien zumindest die „Flüchtlinge“ im Lager Traiskirchen untergebracht. Und oberflächlich gesehen und nicht weiter hinterfragt, könnte man es so wohl stehen lassen.

Würde nur Amnesty bei langjährigen Menschenrechtsverstößen in Österreich oder in der BRD auch so genau hinsehen. Im aktuellen Fall Traiskirchen hört man nun von AI-Seite: „…Duschen und Toiletten in sehr schlechtem hygienischem Zustand, teilweise schwammen Exkremente herum.“ Ist denn nicht ohnehin seit langem bekannt, daß in solchen Lagern meist Unordnung, auch Gewalt herrscht und Abfälle herumliegen? Nicht nur in Österreich.

Wer hindert bloß die angeblichen Flüchtlinge daran, auf Sauberkeit und Ordnung zu achten? Die , wie es heißt, einem Rothschild-Unternehmen nahestehende Lagerverwaltung? Die Innenministerin? Wenn man diesbezügliche Zustände in einigen der Herkunftsländer erlebt hat, hat man schon einen Teil der Antwort. Und erinnern wie jene, die sich jetzt über Zelte als Unterkünfte beschweren, daß Palästinenser jahrzehntelang in Zelten wohnen mußten und daß in einigen Regionen dieser Welt dies für unzählige Menschen noch immer Standard ist. Was kaum jemand aufregt.

Und ist es nicht längst üblich, auch Begriffe wie Ordnung und Sauberkeit im Kontext der jeweiligen Kultur zu sehen. Selbst das Wort Menschenwürde wird nicht überall unserer Sicht und Sitte entsprechend verstanden und angewandt. In einer Hinsicht würde man aber mit allen Völkern und Kulturen übereinstimmen, daß das, was man einem Land oder einem Volk mit einer illegalen Masseneinwanderung zumutet, unmenschlich sei. Wobei, nicht ganz nebenbei, auch die Frage gestellt werden darf: Werden Dank der herbeiströmenden Massen der berühmte deutsche Geist, das deutsche Arbeitsethos, deutscher Fleiß und deutsche Kulturarbeit zu neuen Höhenflügen ansetzen?

Linksliberaler Menschlichkeitsreiterei scheint das ziemlich egal zu sein. Voran der etwas schrullig wirkende Herrenreiter Prantl, Propagandist einer anscheinend hirnamputierten linksliberalen Szene, die der wachsenden Überzeugung anhängt, an die Stelle der Vernunft und der Natur treten zu können. „Im Namen der Menschlichkeit – Für die Flüchtlinge“ heißt nun ein 32 Seiten-Pamphlet des Heribert Prantl, Mitglied der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung, ja, die mit den braunen Wurzeln, in dem er die Abschaffung aller Grenzkontrollen und -Anlagen fordert. Und dazu natürlich freier Transport, Ortswahl, ärztliche Versorgung, Wohnung, Schule, Kinderbetreuung und Grundeinkommen für alle Asylwerber.

Daß da Abermillionen kämen, darunter sicher auch solche, die in ihrer Heimat fehlen würden, ficht ihn, den Kämpfer für selektive Mitmenschlichkeit nicht an. Seine von ihm erdachte „neue Schutzkultur“, vielleicht bewacht von einer IS-„Schutztruppe“, bedürfte ja nur einiger Opfer unsererseits. Ob er dazu seinen Kopf hinhalten würde? Eine seiner grandiosen Ideen, sieht auch vor, daß etwa Kleinbauern aus Afrika in Mecklenburg-Vorpommern eine Subsistenzwirtschaft aufbauen könnten. Ob mit dem Ergebnis wie in Somalia oder Mali, läßt er vorerst offen. Verständlich. Doch erheblich früher schon stieß die ehemalige DDR-Geheimdienst-Mitarbeiterin Anetta Kahane in das gleiche Horn. Sie soll außerdem gemeint haben, es sei eine Bankrotterklärung, daß nach der Vereinigung ein Drittel weiß bliebe. Also darum geht es! Nicht nur Frau Kahane.

Wird da nicht im Namen der so genannten Menschlichkeit manchmal schon unverblümt Unheilschwangeres beim Namen genannt und vorangetrieben? Gelegentlich krokodiltränenreich. Dabei böte sich den linksliberalen Hypermoralisten in Staat und Gesellschaft seit jeher vielfache Gelegenheit wahre Tränen an viel passenderer Stelle zu vergießen. Ich erinnere mich besonders an ein Geschehen: Noch zu Beginn der aktuellen Masseneinwanderung wurde „ein 16-Jähriges Mädchen in einem Parkhaus in Worms gequält, geschlagen und mehrfach vergewaltigt.

Doch das reichte den Peinigern mit Migrationshintergrund nicht. Sie haben das Mädchen mit einer Flasche vergewaltigt und anschließend den Flaschenkopf abgebrochen und ihn eingeführt, wodurch ihr Darm durchtrennt und ihre Gebärmutter aufgeschnitten wurde. Bewusstlos, schwer verletzt und unbekleidet – wie es auch das Schicksal hunderttausender deutscher Frauen bei Kriegsende war – wurde das Mädchen aufgefunden. Nur durch eine Notoperation konnte sie gerettet werden“, hieß es in einem Bericht. Ähnliche Meldungen häufen sich seither.

Ein zweites, dieses ein aktuelles Beispiel, betrifft eine 77 Jahre alte Frau in Wien, die von vier Migranten in ihrer Wohnung überfallen, brutal geschlagen und ausgeraubt wurde. Sie erlitt so schwere Verletzungen, daß ihr ein künstlicher Darmausgang angelegt werden mußte. Und jetzt frage ich: Hat auch nur ein einziger Nachrichtensprecher oder Kommentator einer Zeitung eine einzige Träne in dem einen oder dem anderen Fall darüber vergossen? Oder hat einer von ihnen oder gar ein Regierungschef diese Opfer im Krankenhaus besucht und die Tat laut verurteilt? Aber wehe! es geschähe so etwas einer Migrantin, vom Staatsoberhaupt abwärts würde sich die Elite an ihrem Krankenbett einfinden. Und ein ganzes Land würde umgehend am Pranger stehen. Im Namen der Menschlichkeit, einer abstrakten Menschlichkeit in Wirklichkeit.

In eben deren Namen wird vor aller Augen Schindluder getrieben, dessen Zweck und Ziel in verschiedenen Bereichen immer klarer hervortreten. Es ist ein übles Spiel, eigentlich ein abgekartetes von Hochfinanzkreisen und Ideologen, und es ist offensichtlich, daß die Dinge aus dem Gleichgewicht gebracht werden sollen. Ethnoforming ist nur eines der wesentlichen, in die Tiefe und in die Breite wirkenden Mittel dazu. Angesichts der fortgeschrittenen Wühlarbeit der Gegner von Volk und Nation sollte dem Problem Massenimmigration Priorität eingeräumt werden. Allerdings: die Tatsache, daß die Zuwanderung von anderen wichtigen Problemen der Zeit ablenkt, sollte jedoch nicht dazu führen, diese anderen zu ignorieren oder zu unterschätzen.

Doch in der einen Hinsicht müßte doch längst allen Besonnenen klar sein: je mehr wir „Flüchtlinge“ aufnehmen, desto mehr kommen nach und umso größer ist die Chance, daß unsere Heimat und unsere Kultur eines Tages einer „feindlichen Übernahme“ endgültig zum Opfer fallen. Da die Politik weder fähig noch Willens zu sein scheint, im Sinne der Mehrheit Nägel mit Köpfen zu machen, schienen mir landesweit parteipolitisch unabhängige, wehrhafte Bürgerkomitees, die ihre Familien und ihre Heimat zu verteidigen bereit sind, sinnvolle Widerstandsnester. Dieselben Komitees sollten sich aber vom zu erwartenden gutmenschlichen Gesinnungsterror der vor allem auch in den Medien tätigen Überfremdungslobbys, nur nicht einschüchtern lassen. Daher frei nach Andreas Hofer: Patrioten und Patriotinnen, es ist an der Zeit!

Nicht zuletzt und ergänzend zu den ausführlichen Lösungsvorschlägen von Prof. Heinrich Wohlmeyer („Für eine andere Asylpolitik“) und zum Wiener Memorandum (siehe beide Klartext vom 23. Juli) müßten jetzt eigentlich auf nationaler bzw. auch europäischer Ebene folgende Schritte gesetzt werden:

Bis auf Weiteres rigorose Grenzkontrollen durch Polizei und Armee. Echte Flüchtlinge – dem Allgemeinwohl und der Sicherheit Rechnung tragend – in vertretbarer Zahl befristet oder in Einzelfällen auf Dauer aufnehmen. Wirtschaftsflüchtlinge bzw. Illegale bis zur raschen Abschiebung in vom Roten Kreuz betreuten Lagern sammeln. Grundlegende Reform des Asylrechts, wie von der Menschenrechtsexpertin Dr. Eva Maria Barki vorgeschlagen. In der Bundesrepublik schiene eine Rückkehr zum alten Staatsbürgerschaftsrecht überlegenswert.

Schließlich: Flüchtlingsboote auf hoher See anhalten und in das Hoheitsgebiet einer legitimen Regierung zurückschicken und dort in sicheren Schutzzonen unter UN-Aufsicht unterbringen. Dort könnten auch Asylanträge gestellt werden. Einrichtung eines Alternativen Internationalen Tribunals zwecks Namhaftmachung der für Kriegs- Menschen-und Völkerrechtsverbrechen direkt und indirekt verantwortlichen Regierungen. Im Namen der auf den Schlachtfeldern Ermordeten und der im Mittelmeer Ertrunkenen. Und im Namen zukünftiger Generationen.

Helmut Müller

Quelle

Advertisements
Post a comment or leave a trackback: Trackback URL.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: