Pro- und Antiimperialismus: Die Spaltung der Palästinenser

Wir hatten auf dieser Seite berichtet das die Hamas aufgrund des Syrien-Konfliktes in das Lager des Imperialismus überlief, da man sich gegen die Assad-Regierung in Syrien stellte und Position für die vom Westen, den Saudis und Katar unterstützten Djihadisten. bezog.

Siehe: https://sachedesvolkes.wordpress.com/2012/09/11/hamas-wechselt-die-seite/

Der Hauptgrund ist darin zu sehen, dass die Hamas Geld von Katar bekommt. Einem der Hauptsponsoren sunnitischer Jihad-Gruppen in Syrien. Aber das ist dann im Nachkelang doch verkürzt, da sich der militärische Arm der Hamas, die Al Quassam-Brigdaden, zur Hisbollah, Assad und dem Iran bekennt. Diese bekommen ihre Unterstützung nämlich aus dem Iran. Aufgrund des Einschwenkens der Hamas in das Anti-Assad-Bündnisses erklärte der militärische Flügel der Hamas:“Die Quassam-Brigaden haben sich dazu entschieden, das Bündnis mit der Hisbollah und dem Iran aufrechtzuerhalten, um Palästina durch den bewaffneten Kampf von der israelischen Besatzung zu befreien.“
Die politische Führung der Hamas hatte hingegen das Eingreifen der Hisbollah in Syrien als „schweren Fehler“ bezeichnet und ihr Hauptquartier von Syrien nach Katar verlegt.

Die Muslimbruderschaft zu der die Hamas gehört, gilt ihn Syrien als besonders radikal und stellt einen erheblichen Anteil der Kämpfer der „Freien Syrischen Armee“, die unter anderem mit der Al Kaida in Syrien – der Nusra Front – eng zusammenarbeitet. Diese „Freie Syrische Armee“ (FSA) gilt im Westen aber als „gemäßigt“ und lächerlicherweise gar als „säkular“, obwohl man in Syrien „islamistischer“ auftritt als die Hamas. Während die Hamas als üble „Terrororganisation“ gilt, werden die radikaleren syrischen Muslimbrüder als „Demokraten“ und „Freiheitskämpfer“ gehandelt.

Innerhalb der palästinensischen Muslimbrüder (Hamas) haben wir es aber nun mit einem Kampf zwischen Pro-Imperialisten (politische Führung) und Antiimperialisten (militärischer Flügel) zu tun. Die selbe Auseinandersetzung gibt es auch in de anderen Bewegungen: Die Fatah/PLO ist was die politische Führung für einen Sturz Assads, während sich der militärische Arm – die Al Aksa Märtyrerbrigaden und die Kassam-Milizen zu Assad bekennen.

Widersprüchlich ist auch die Lage in Ägypten: Die Muslimbrüder unter dem mittlerweile verhafteten und zum Tode verurteilten Präsidenten Mursi positionierten sich auf der Seite der Anti-Assad-Kräfte, während der neonasseristische „Militärdiktator“ Al Sisi für Assad-Stellung ergriff, aber die Kooperation mit Israel und den USA nicht beendete.

Dem Ägypter ist aber zugute zu halten das er die Verbindung zu Moskau verstärkte, während er sich (negativ) an der Saudi-Koalition gegen die schiitischen Huthies im Jemen beteiligte. In Libyen fördert er eher die Gaddafi-Anhänger! Dort gilt er also so eine Art „Ersatz-Gadaffi“. Al Sisi dem es um eine ägyptische „Großmachtpolitik“ geht ist darum differenziert zu betrachten.

Unverständlich wirkt dann zumindest das Bündnis der in Wahlkämpfen antislamischen rechtspopulistischen deutsch-österreichischen FPÖ mit den Muslimbrüdern und ägyptischen Salafisten.

Siehe: http://www.heute.at/news/politik/art23660,1196494

Das ist nun völlig unlogisch, da man ja in Wahlkämpfen auf Anntiislamisten macht und sich zu Israel bekennt – die Rechtszionisten fühlen sich nun aber durch die ägyptischen Islamisten „bedroht“. Also nicht das ein solcher „Verrat“ an Israel aus nationalrevolutionärer Sicht anzukreiden wäre, aber die Zionisten werden sich schon überlegen, ob man solchen „Freunden“ trauen kann.

Für nationale österreichische Freunde dürfte von Interesse seien das die neuen FPÖ-Freunde für eine Diskriminierung und teilweise gar für einen Mord an den ägyptischen Christen, den Kopten, eintreten. Dagegen können Christen in Syrien, im Libanon und Iran auf eine relative Toleranz hoffen. Die FPÖ hat sich aber mit den Christenmörder gemein gemacht und natürlich mit den israelischen Zionisten.

Siehe: http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/662727/Syrische-Oppositionelle-besuchen-Strache-in-Wien

Der nationalchristliche Strache-Gegner Ewald Stadler wird sich bestätigt fühlen. Stadler jedenfalls hat da schon klare Worte geführt.

Siehe: https://www.youtube.com/watch?v=fPdbKWenlI8

Hatte nicht schon der menschenrechtlechtlerische Nationalliberalismus eines Andreas Mölzer (FPÖ-EU-Spitzenkandidat) einem NATO-islamistischen „Regime Change“ in Libyen vorschub geleistet. So warf Mölzer der WWG noch angebliche „Feigheit“ gegenüber Gaddafi vor.

Siehe: https://andreasmoelzer.wordpress.com/2011/03/07/das-libysche-lehrstuck/

Also fassen wir zusammen: Die „antiislamistische“ FPÖ stand/steht in Syrien, Libyen und Ägypten auf der Seite von NATO-Islamisten.

Vollständig zu Syrien, Iran und der Hezbollah bekennen sich der sunnitische „Islamische Jihad“ und die marxistische „Volksfront zur Befreiung Palästinas“.

Eine gewisse Spaltung gibt es ausgerechnet bei den salafistischen Jihadisten. Während der IS und Al Kaida schworen Israel zu schonen, weil sie ja von den Zionisten gefördert werden, feuern deren palästinensische „Brüdern“ kräftig Raketen auf die Zionisten ab und werfen der Hamas „Verrat“ am Antizionismus vor. Die palästinensichen Jihadisten hören also offenbar nicht auf die Befehle von IS, Al Kaida und Al Nusra.

In den letzten Tagen wurde aber auch klar warum „deutsche“ Jihadisten aus dem Milieu des „Gangsta-Rap“ sich durch den IS angezogen fühlen. Dort kann man nicht nur ungehemmt töten, sondern auch Frauen und Kinder vergewaltigen – aufgrund „theologischer“ Gutachten.

Siehe: http://www.focus.de/politik/ausland/islamischer-staat/nach-dem-tod-von-us-geisel-kayla-mueller-weigerte-sich-aus-der-is-gefangenschaft-zu-fliehen_id_4882523.html

und http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.islamischer-staat-vom-umgang-mit-frauen.797d3bc1-9d13-4d60-aa2e-a3fd11af06dc.html

sowie http://de.radiovaticana.va/news/2015/08/16/kindesmissbrauch_beim_%E2%80%9Eis%E2%80%9C_religi%C3%B6se_pflicht/1165439

Das ist für Personen wie „Deso Dogg“ zweifelsohne ein großes „Abenteuer“.

Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Denis_Cuspert

Ein Abenteuerpate ist dann aber beispielsweise der US-Präsidentschaftskandidat John McCain. Ein ausgemachter Vertreter der WWG.

Siehe: https://sachedesvolkes.wordpress.com/2014/08/19/der-senator-und-der-kalif/

Verfasser: Sozrev

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