Ein Lichtermeer für die neue Weltordnung?

Nun läuft es schon beinahe wie am Schnürchen. Und an dessen einem Ende die Selbstgerechten, Aufgeblasenen, Eitlen und Hochmütigen und ihr Anhang an blauäugigen Mitläufern. Es genügte ein wie bestellt scheinendes Verbrechen auf der Autobahn, und schon dürfen sie, bald wieder vereint in einem Lichtermeer, gegen etwas marschieren. Und alle anderen, die nicht von ihrem gesunden Menschenverstand lassen wollen, dürfen pauschal und ungestraft als Unmenschen, Ausländerfeinde oder Pack beschimpft werden, ohne deren berechtigte Einwände überhaupt zur Kenntnis nehmen zu wollen. Geht es höheren Orts doch vor allem darum, bald Hunderttausende, die als ökonomisch oder auch politisch irgendwie nutzbringende Wesen irgendwann zu gebrauchen sein könnten, auf Vorrat zu lagern. Das ist natürlich nur die eine Seite des Dramas, wo gewiß der Zufall nicht Regie führt.

Die andere, die vielleicht noch unangenehmere Seite wird ausgeblendet. Von denselben Selbstgerechten, Aufgeblasenen, Eitlen und Hochmütigen in ihren von Gewalttaten, Anpöbelungen, Vergewaltigungen und Verwahrlosung verschont bleibenden Erst- und Zweitwohnsitzen. Ausgeblendet auch von jenen „nützlichen Idioten“, denen in einem von ihnen nicht verfassten Drehbuch die Opferrolle eines Tages gewiß ist. Hinweise für Sehende liefern unhaltbare Zustände in von massiver Zuwanderung betroffenen Städten. Daß in der Vergangenheit Schweden trotz Vollbeschäftigung bereits schwere Migrantenkrawalle zu verzeichnen hatte, sollte eigentlich zu denken geben. Aber manche würden trotz steigender Arbeitslosigkeit und stagnierendem Wirtschaftswachstums vier Augen benötigen, um die richtigen Folgerungen daraus zu ziehen.

Von der sich verändernden politischen wie ökonomischen Großwetterlage relativ unbeeindruckt zeigt man sich auch in den auf Zuruf von außen angewiesenen Regierungskanzleien, im Bonzenzentrum zu Brüssel und in den Elfenbeintürmen intellektueller Klugscheißer, die sich jetzt wichtig machen, aber zur Zeit der Christenmassaker im Orient paralysiert schienen. Und dann gibt es ja auch noch jene versprengten Idealisten, deren Wortspenden genau dem entsprechen, wenn gesagt wird, gut gemeint, aber total daneben. Einem solchen gut meinenden Kurzzeitdenker scheint ein Vertrauensmann (Name ist mir bekannt) eines zuletzt nicht ganz so erfolgreichen ehemaligen EU-Politikers zu entsprechen, der, durch die Flüchtlingstragödien erst richtig wachgeküßt, in einem Rundschreiben nachstehende großartige Idee ventiliert:

Die schrecklichen Ereignisse um die Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten haben mich aber wieder geweckt und so ist mir spontan folgende Idee gekommen:

Warum nicht einen privaten Flüchtlings-Konvoi von Ungarn nach Österreich organisieren?

Ich denke dabei an so 40 oder besser noch mehr ÖsterreicherInnen, die mit ihren Fahrzeugen nach Ungarn fahren, dort Flüchtlinge aufnehmen und dann gemeinsam zurückfahren. Wir würden die Flüchtlinge sicher und bequem nach Österreich bringen und sie mit Hilfe der einschlägigen NGO´s beim Asylantrag unterstützen.

Die Behörden werden sich schwer tun was dagegen zu unternehmen, wenn da auf einmal 40 oder mehr Fahrzeuge mit unbescholtenen BürgerInnen ankommen, die in ihren Fahrzeugen halt Flüchtlinge (und zwar bequem und offen auf den Passagierplätzen und nicht versteckt im Kofferraum) als Fahrgäste mitführen.

Natürlich würde ich dafür sorgen, daß wir auch jemanden als rechtliche Unterstützung zur Seite haben, daß uns NGO´s unterstützen, wir Begleitung von Journalisten haben und genügend Kameras dabei sind, welche die Fahrt und die Reaktion der Behörden auch Online ins Netz stellen.

DAS könnte doch ein Zeichen und Beispiel auch für Andere sein, aus der Lethargie zu erwachen, hinter dem Schreibtisch hervor zu kommen, und sich auch AKTIV politisch einzumischen. Wie es uns als Souverän ja nicht nur zusteht, sondern eigentlich auch unsere Verpflichtung ist.

Mein Mail soll mal dazu dienen, Feedbacks einzuholen und festzustellen, mit wie vielen Unterstützern ich rechnen kann.
Alleine oder mit vier, fünf Fahrzeugen macht das nicht viel Sinn und erzeugt weder medialen noch politischen Druck.
Aber wenn wir einige Dutzend Fahrzeuge wären, würde das schon ein entsprechendes Zeichen und Schutz für die Fluchthelfer bedeuten.

Ich würde sofort mit der Organisation beginnen, die gesamte Aktion organisatorisch begleiten und sogar auf meine Kosten einen Kleinbus mieten, um mehr Leute mitnehmen zu können als in meinem PKW.
Ich will das aber nicht im Namen einer politischen Partei, sondern ausschließlich als private Aktion sehen. Natürlich sind auch Leute, die politisch bei welcher Partei auch immer sind, willkommen.
Sobald ich die Zusage von 20 bis 30 Leuten habe, werde ich sofort einen konkreten Plan machen und mit NGO´s , Anwalt, Dolmetscher, etc. in Kontakt treten.

Schon gut, es kommen Menschen, wie fürstlich bezahlte Chefredakteure und gewichtige Kommentatoren belehrend auf und ab erzählen. Ich möchte aber daran erinnern, daß sich ein menschliches Wesen immer als etwas Bestimmtes konkretisiert. Tiroler oder Paschtune ist ja keine beiläufige Eigenschaft. Aber daß bei Superdemokraten und Superchristen die sentimentale Fiktion, alle Menschen seien gleich, vorherrschend ist, ist eben nicht zu übersehen. Auf diesem brüchigen Gleichheits-Fundament eine Durchmischung der Gesellschaft anzustreben ist schon ein verdammt gemeingefährliches Unterfangen. Eine fiktive Gleichheit kann übrigens auch kein Recht auf Staatsbürgertum begründen. Daß wesentliche Politiker oder Intellektuelle der Tatsache, daß da auch kulturelle Wesen kommen, nicht ins Auge schauen wollen, ist sehr bemerkenswert. Das läßt ja den Schluß zu, daß sie auch uns Eingeborene nicht als solche wahrnehmen können, nein dürfen, denn das verstieße gegen die US-Pläne einer Neuen Weltordnung.

Aber auch anderswo scheint Ignoranz zum Quadrat zu herrschen. Ein Pastor, so erfahr ich aus der Tageszeitung Hannoversche Allgemeine, habe bereits hunderte Muslime getauft. Wie schön und sicher kein Nachteil im Asylverfahren. Aber sonst – Donnerwetter, das kann ja ganz schön lustig werden, Herr Pastor, wenn diese neue „Christianisierung des Abendlandes“ einmal islamistische Zellen zur Tat aktiviert. Ich kann angesichts sich leerender Kirchenbänke zwar verstehen, daß die Geistlichkeit, da ihr nichts Besseres einfällt, die Gelegenheit nützt. Doch daß der Integrations-Hokuspokus insgesamt noch schlimme Folgen zeitigen wird, vielleicht sogar zu Hochmesse-Zeiten, kann man nicht oft genug wiederholen. Vom Bodensee bis zur Nordsee hat sich aber hinsichtlich des zu Erwartenden eine Verschwörung des Verschweigens und des Vertuschens etabliert.

Unter den Tisch gekehrt werden allerdings heute schon die täglich ablaufenden, doch geduldeten Ungeheuerlichkeiten. Darüber berichten große Medien nichts und kleinere kaum. Zustände wie sie in einem Beitrag der diesbezüglich vorbildlichen „Ganzen Woche“ unter der Überschrift „Asylanten dürfen bei uns stehlen“ geschildert werden, sind anscheinend schon Normalzustand:

Die Gemeinde St. Georgen im Attergau (OÖ) hat täglich mit Asylwerbern zu kämpfen, die den Bürgern und den Geschäftsleuten das Leben schwer machen. Autos werden bespuckt, Frauen müssen sich sexuelle Anspielungen gefallen lassen und Diebstähle stehen an der Tagesordnung. Weil die Polizei der Straftaten nicht Herr wird, lassen die Geschäftsleute bereits die Asylwerber einen bestimmten Betrag im Monat entwenden.

Kein Einzelfall, ähnliche und zum Teil viel ärgere Berichte kommen in großer Anzahl aus unserem nördlichen Nachbarland., dem die größten Belastungen aufgehalst werden.

Auch mich packt daher zuweilen die Wut angesichts der Destabilisierung unserer Gesellschaft und der uns zugemuteten Belastungen jedweder Art, dennoch fühle ich mich selbstverständlich solidarisch mit echten Flüchtlingen, ob Muslim oder nicht, die in begrenzter Anzahl und auf Zeit Aufnahme finden sollten. Aber wäre ich nicht ein Schurke, gälte meine Solidarität nicht in erster Linie jenen, die die Last der massiven Zuwanderung schon jetzt ertragen müssen oder, wie viele Mädchen und Frauen oder auch Kinder, die „Bereicherung“ bereits am eigenen Leib verspüren mußten. Ich bin empört über die schändliche Vernachlässigung der Interessen der Mehrheitsbevölkerung durch maßgebliche Vertreter dieser Schönwettergesellschaft. Sie scheinen sich ihrer Pflichten einfach nicht mehr bewußt zu sein.

Es ist ohne Zweifel bei den gesellschaftlichen Eliten ein Mangel an Selbstachtung und Wahrhaftigkeit festzustellen. Viele Politiker, Journalisten, Kulturschaffende und Unternehmer suhlen sich in einem dekadenten Ich-Kult und wollen die Verantwortung für das Ganze nicht mehr wahrnehmen. Deren verachtenswerte Einstellung kommt jedoch jenen entgegen, die noch stolz auf ihre Art und Garanten für das Überleben derselben sind und absolut keine Interesse daran haben werden, auf Dauer unsere Kultur, unsere Sprache, unsere Sitten zu übernehmen und zu wahren. Nicht, wenn sie einmal in so großer Zahl präsent sind. Und es ist genau das, wofür kein Zufall in Anspruch genommen werden kann. Aber es dürfen dahinter jene Dunkelmänner vermutet werden, die kein noch so großes Lichtermeer zu erhellen vermöchte.

Im Übrigen bin ich nach wie vor der Meinung, die USA und deren Mittäter gehörten vor ein internationales Kriegsverbrechertribunal. Für die gleichen Verbrechen wurden deutsche Politiker und Militärs in Nürnberg zum Tode verurteilt. Wären unsere Politiker nicht so feige, würden sie zumindest die USA daran erinnern.

Helmut Müller

Quelle

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