Dummfaschisten (29)

Ein Topanwärter für den Titel „Dummfaschist des Jahres“ ist wohl der nationale Aktivist Rainer Biller aus Nürnberg. Schon 2011 wurde Biller aller Ämter enthoben und aus der NPD ausgeschlossen. Biller hatte diese damals auf seiner Seite des sozialen Netzwerks facebook unter anderem Beiträge gepostet wie „Tod dem Döner, es lebe die Nürnberger Bratwurst“ und dazu einen Screenshot des Bekennervideos der Zwickauer NSU-Zelle gestellt.

2013 teilte Biller via facebook mit: “Ich teile mit, dass ich aus der Nationalen Arbeit / Bewegung meinen Rückzug – Austritt vollzogen habe.”

Kaum ein Jahr später wurde Biller Aktivist der NÜGIDA und hält sich auch im Bereich der Worch-Partei „Die Rechte“ auf. Zunächst hatte Biller mit Neocon-Erzzionisten von der Partei „Die Freiheit“ kooperiert. In der Folge kam es aber zur Spaltung, so das sich heute die Biller-Truppe fast ausschließlich aus Personen des „NS“-Spektrums rekrutiert.

Biller postete ein Photo das ihm zusammen mit den ehemaligen CSU-Ministerpräsident Bayerns Günther Beckstein zeigt. Biller ist zudem der Meinung das Beckstein ein „sehr netter und bürgernaher Mann“ sei.

Siehe: https://www.facebook.com/NOnueglda/photos/a.617683995026035.1073741827.617680711693030/639136836214084/

Auch Karl-Heinz Hoffmann hat auf seiner Seite dies angesprochen. Deshalb folgt hier kurz die Wiedergabe des entsprechenden Textes: „Mit Rainer Biller im Gespräch

Der NPD-Ex-Funktionär Rainer Biller ist in Nürnberg bekannt wie ein roter Hund.
Rot ist er natürlich nicht, schon eher schwarz-weiß-rot.

Für die Antifa ist er nicht nur braun, sondern auch ein rotes Tuch.

Für die Behörden ist er ein unergründliches Beobachtungsobjekt. Man zerbricht sich den Kopf darüber, wie die wandelnde Provokation Biller richtig einzuschätzen ist. Gewalttätig ist der humorvolle Querkopf nicht. Soviel ist klar, aber er stört mit seinen auffälligen Aktivitäten die Kreise des politischen Establishments. Seit er sich mit der NPD überworfen hatte und er für eine verbale Entgleisung gerichtlich belangt wurde, wiegten sich seine politischen Gegner in der trügerischen Hoffnung, dem deutschnationalen Biller wäre nun ein für allemal der Zahn gezogen worden. Das war ein Irrtum. Rainer Biller bleibt politisch aktiv. Allerdings nun nicht mehr von NPD Funktionären zu übertriebenen Äußerungen verleitet, auf einer verträglichen und somit tolerierbaren Ebene.

Wer sich nicht nur mit dem veröffentlichten Klischee, sondern mit dem Menschen Rainer Biller etwas näher befasst, erkennt in ihm den eher gutmütigen humorvollen Zeitgenossen. Um dieses Bild auch seinen Gegnern zugänglich zu machen, habe ich mit Rainer Biller ein kurzes aufschlussreiches Gespräch geführt. Dabei ergab sich ganz nebenbei und unerwartet Erstaunliches. Nämlich die Tatsache, dass der rechtslastige Rainer Biller nicht nur von unserem ehemaligen Ministerpräsidenten Beckstein, sondern auch noch von weiteren CSU-lern, aber auch, man möchte es nicht glauben, von Funktionsträgern der Grünen Partei umworben wurde. Was man nicht glauben möchte, beweist ein Foto. Es zeigt unser Enfant terrible in friedlicher Eintracht
zusammen mit Günter Beckstein.“

Quelle: http://www.karl-heinz-hoffmann.com/aktuell.html

In einem Youtube-Video verkündet nun Biller er sei in einer „geschlossenen Gruppe“ der CSU gewesen.

Siehe: https://www.youtube.com/watch?v=MbkutcPRHYw

Nun sah auf jeden Fall die „Bürgernähe“ des Biller-Gesprächspartners Beckstein so aus als das dieser die treibende Kraft hinter dem Verbotsansinnen gegen die Ex-Biller-Partei, die NPD, war.

So ganz wird der Nationalisten-Jäger Beckstein über Biller nicht bescheid gewusst haben. So wollte Biller doch immerhin eine „Holocaust-Konferenz“ veranstalten.

Siehe: https://dokmz.wordpress.com/2012/05/22/platzt-das-treffen-der-holocaust-leugner/

Für Beckstein ist der Holocaust und der damit einhergehende Schuldkult hingegen ein Teil seiner „Identität“. Unter Zionisten gilt Beckstein ja als ganz besonderer „Partner und Freund“.

Siehe: http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/6176

Beckstein kann ja selbst als ehemaliger Innenminister Bayerns auch nicht jeden Neonazi kennen. Aber man muss doch vermuten das zumindest Biller die Personalie Beckstein kannte.

Dummfaschisten und NSU-Witzbolde, wie Biller“, legen wert darauf zum BRD-„Staat“ dazugehören zu dürfen. Tino Brand, vom „Thüringer Heimatschutz“, war auch stolz als ihn in den 1990ern in Thüringen als er sein Postfach leeren wollte jemand ansprach: Wir sind vom Thüringer Innenministerium, wollen mit Ihnen, Herr Brand, ein Interview machen. Dafür gibts auch 100 Mark. Das wurde dann ein paar mal wiederholt. Dann war er VS-Agent mit Decknamen der sich unter dem Schutz des Verfassungsschutzes und seiner dummfaschistischen Kameraden an Kindern vergehen durfte.

Siehe: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2014-12/tino-brandt-urteil-missbrauch-landegricht-gera

Leute wie Biller träumen wohl von einer „rechten Volksfront“ – die von der CSU bis zu dummfaschistischen Zusammenhängen – reichen soll. Allerdings möchte die beworbene Systempartei CSU dann lieber Leute wie Biller verknasten. Dümmer als so mancher Dummfachist ist, geht es also kaum noch. Scheinbar werden die Dummfaschisten auch immer dümmer.

Verfasser: Sozrev

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