Wortergreifung

Die beiden NPD-Funktionäre Axel Michaelis und Falko Schüßler hatten sich bei einem Auftritt der bekannten Grünen-Politikerin Claudia Roth kreativ betätigt, wobei sich die Zuhörer der antinationalen Türkei-Aktivistin gestört fühlten.

Siehe: http://www.endstation-rechts-bayern.de/2015/07/npd-kreisvorsitzender-schlaegt-bei-asyl-veranstaltung-zu/

Die „Nazis raus“-Rufe werden nun auch Ex-Grüne kennen. So wurde die Grüne-Partei in den 80er-Jahren von nationalen Elementen gesäubert. War nicht der erste Alterspräsident der Grünen-Fraktion im Bundestag ein wachechter Nazi, ein alter Kämpfer der SA? So hatten die Bundes-Grünen damals den kompletten Landesverband Bremen wegen sogenannten „rechtsradikaler Tendenzen“ ausgeschlossen. Damals tummelten sich nicht nur alte SA-Kämpfer bei den Grünen, sondern auch Nationalrevolutionäre, Nationalkonservative, „Neutralisten“ und linksnationale Dutschkisten.

Das ist aber Vergangenheit! Heute sind die Grünen die antinationalste Partei der BRD. Claudia Roth ist der Prototyp der Linksliberalen – auf Multikulti, Gesellschaftszersetzung, Neoliberalismus und Menschenrechtsimperialismus gepolt. Die Dirndlträgerin war 1990 im antideutschen „Nie wieder Deutschland!“-Bündnis.

Die Antinationale „liebt“ aber immerhin die Türkei.

Siehe: https://www.youtube.com/watch?v=h9CK0TQ1RAM

Wobei interessant zu erfahren, wenn sie dort „liebt“. Die Erdogan-Islamisten, die linksnationalistischen Attatürk-Anhänger, die Hitler-Verehrer der Grauen Wölfe? Zumindest machen diese fast 90 Prozent der Wähler aus. Ansonsten bleibt ja nicht mehr ganz so viel Auswahl.

Jedenfalls sind die von den Roth-Anhängern beklagten „Nazis“ in der BRD relativ rar gesät. Die MHP verfügt in der Türkei über etwa zehn mal so viel Anhänger wie die NPD in der BRD. Selbst in der BRD bringt es die MHP – die großtürkische „Partei der Nationalen Bewegung“ – auf Veranstaltungen mit mindestens 10.000 Anhängern. Davon kann die NPD nur träumen. Diese Partei kann sich auch auf die Unterstützung durch Grüne-Parlamentarier verlassen.

Siehe: http://www.mopo.de/buergerschaftswahl/nebahat-gueclue-wegen-rede-vor-rechtsextremen–wirbel-um-hamburger-gruenen-politikerin-,28813624,29669698.html

Hierbei handelt sich aber um keinen Einzelfall innerhalb der Grünen-Partei.

Siehe:http://www.welt.de/politik/deutschland/article13417865/Gruene-will-Umfeld-der-Grauen-Woelfe-sensibilisieren.html

Die von den Grünen protegierten türkischen „Nazis“ sind freilich nicht so harmlos wie die NPD. Immerhin leistet man sich einen militärischen Arm (Graue Wölfe), die von zahlreichen Staaten als Terrorvereinigung eingestuft wird. Diverse NPD-Vorsitzende, von Adolf von Thadden bis Frank Franz waren und sind um bürgerliche Legalität bemüht, während der Oberst Türkes, Gründer der MHP sich offen zum militanten Bürgerkrieg gegen den türkischen Staat und Linke bekannte, deswegen eingeknastet wurde, ganz offen „Mein Kampf“ als sein Lieblingsbuch ausgab.

Der von den Türkes-Milizen geführte Straßenkampf dürfte mehrere tausend Todesopfer produziert haben. Aber offenbar sind türkische SAler durchaus „Partner“.

Der grüne „Antirassismus“ kennt sich in Wahrheit mit Rassenpolitik relativ gut aus. Zumindest wollen die MHP-Partner der Grünen nicht nur eine Großtürkei, sondern eine Vereinigung der turanischen Rasse- also die Einheit aller Turkvölker bis hinein nach chinesisch Xinjang. Es handelt sich also um ein merkwürdiges Bündnis von linksliberalen Menschenrechtsfundamentalismus und türkischen Ultrachauvinismus. Der chinesische Restaurantbesitzer in Nürnberg und Berlin wird wohl verschwörungstheoretisch vermuten das Claudia Roth eine arg merkwürdige „völkische“ Türkenchauvinistin wäre.

Nun nimmt Roth aber keine „türkischen Interessen“ wahr, sondern ihr geht es um ihren Kampf gegen das deutsche Volk und die Religion der Menschenechte in ihrer linksliberalen Auslegung.

Der linksliberale „Kampf gegen Rechts“ ist sowieso eine fast schon „witzige“ Veranstaltung. Einem türkischen Sänger wurde etwa von dem SPD-Spitzenmann Steinmeier ein „Integrationspreis“ verliehen. Das wäre nun nichts besonders gewesen, wenn der betreffende Sänger nicht der MHP zuzuordnen wäre.

Siehe: https://www.youtube.com/watch?v=URalukbgMww

Grenzdebil ist wohl auch der „Antifaschismus“ der Linkspartei. Dieses hatte etwa auf dem „Free Gaza“ Schiff mit einer radikalen Abspaltung der MHP kooperiert, der die MHP zu gemäßigt ist.

Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Ayd%C4%B1nl%C4%B1k_T%C3%BCrkiye_Partisi

MHP und deren Parteiabspaltung die einen islamistischen Nationalismus vertritt sind nun im Verhältnis zur NPD ideologisch gesehen weitaus radikaler. Insofern wird es linksliberalen Anti-Rechts-Kämpfer gar nicht um den Grad des „Faschismus“ gehen, sondern um die Ethnie. Die NPD ist zu bekämpfen weil sie eine deutsche nationale Partei ist, während türkische Hitler-Anhänger „Partner“ sein können, weil sie eben keine Deutschen sind.

Die Grüne „Kurdistan-Solidarität“ ist in diesem Zusammenhang auch ein schlechter Scherz. Daß wissen mittlerweile auch PKK-Anhänger, die schon einmal Grüne-Parteibüros stürmten. Zudem betätigt sich der Grünen-Chef Özdemir dann schon mal als antikurdischer Aktivist.

Siehe: http://www.berliner-zeitung.de/archiv/laerm-aus-moschee-aergerte-die-eigentuemergemeinschaft-cem-oezdemir-klagt-kurden-aus-seinem-wohnhaus,10810590,10590120.html

Da nun die Grünen opportunistisch gegen die Erdogan-Regierung auftreten, sitzen sie mittlerweile zwischen den migrantischen Stühlen. Irgendwie werden sie trotz antirassistischer Propaganda weder von Türken noch Kurden „geliebt“. Türken und Kurden haben „keinen Bock“ auf Grüne Türkei und Kurdistan-Politik. Darüber können auch „anatolische Schwaben“ nicht hinwegtäuschen, die von vielen Türken nicht als „echte Türken“ anerkannt werden. Ausnahmsweise wollen wir mal Erdogan nicht widersprechen wenn er äußert ein Özdemir sei „kein Türke“, sondern ein Antitürke. Ob Erdogan aber Özdemir an einen „Baum aufhängen“ möchte, wie seine innenpolitische Gegner hat der Osmane wohl aus diplomatischen Gründen noch nicht geäußert.

Wie auch immer, Claudia Roth, die sich auf die 68er-Bewegung beruft (sexuelle Befreiung, Gesellschaftspolitik) dürfte noch zu jung sein um sich daran zu erinnern, dass die 68er die Strategie der „Wortergreifung“ erfanden. Dieser hatten sich nun der (Gregor) Strasserist Schüßler und Nationalliberale Michaels bedient. Freilich kannte man damals auch noch andere Mittel (Blockierung von Veranstaltungen, „Sit-Inns“). Dies ging allerdings von den Dutschkisten aus die später von den Grünen geschasst wurden. Ein SDSler hat dann diese Strategie im NW eingeführt.

Siehe: https://sachedesvolkes.wordpress.com/2012/09/10/die-68er-wortergreifung/

Allerdings geht es bei der Wortegreifungsstrategie auch darum potentielle Gegner von der eigenen Position zu überzeugen. Da eignen sich aber Veranstaltungen der Linkspartei und selbst der CSU besser.

Aber darum wird es in diesem Fall auch gar nicht gegangen sein. Claudia Roth in die Suppe zu spucken ist mehr als berechtigt und macht wohl auch „Spass“.

Verfasser: Sozrev

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