Europa wird auferstehen oder es wird nicht mehr sein

Der Molekularbiologe George Church hält es für möglich, Neandertaler zu klonen. Mit Angela Merkel als Taufpatin und Claudia Roth von den Grünen als Leihmutter? Oh Gott, ein solcher Nachwuchs hätte uns zu unserem Unglück noch gefehlt. Leben denn nicht ohnehin bereits anonyme Neandertaler als Politiker UNTER UNS, ohne rechtem Bewußtsein von Gewordenem, von Werden, von einem Gestern und Morgen?

Wie abgehängte WAGGONS geistern sie scheinbar ziellos durch die von ihnen ignorierte europäische Geschichte. Durch ihre Bindungslosigkeit und ihrem Herausgenommensein aus dem geschichtlichen Kontinuitätsstrom begünstigen sie die Implantierung von in ihrer Identität, Kultur und Abstammungsgemeinschaft stark verankerten Fremden. Und züchten damit, um es mit Imre Kertész zu sagen, „auf eine scheinbar unbegreifliche Art auch die eigenen Feinde“.

Das nämlich ist das Kernproblem: Zu viele Europäer sind in ihrem Identitäts- und Abstammungsbewußtsein bereits verunsichert oder gar erschüttert, was sie insgesamt schwächt. Das Bekenntnis zum eigenen Volk und zur angestammten Kultur wird besonders den Deutschen als etwas Verwerfliches angelastet. Noch immer zu viele Bio-Deutsche eben. Die fremden Massen sind jetzt der Spiegel in dem die Deutschen, die Europäer, ihren jämmerlichen Zustand erkennen können.

Der Deutschen und damit auch Europas eigentliche Krise begann aber nicht erst mit der neuen Völkerwanderung, sie begann spätestens als man daran ging, das Tradierungswissen, dazu auch das Bekenntnis zu Volk und Nation gehört, zu zerstören, es als ewiggestrig und reaktionär zu brandmarken. Bewußt wurde und wird weiterhin unterschlagen, daß die Verpflichtung gegen die Vergangenheit als ein geistiges Kontinuum zum geistigen Besitz eines Volkes gehört.

Daher ignoriert man auch Geschichte im Sinne von Fortpflanzung, Arterhaltung, Erfahrungsweitergabe und Auslese. Der Europäer dümmer als eine Maus oder ein Grashalm? Es scheint zu den Selbstverstümmelungsmöglichkeiten mittlerweile nicht nur der Deutschen zu gehören, auf ein lebens- und arterhaltendes Kontinuum verzichten zu können. So betreiben viele Europäer, von außen geleitet, aktiv die Demolierung ihrer eigenen Identität und Kultur. Und gehen Fragen wie „Woher komme ich“ oder „Wer bin ich“ zugunsten eines wurzellosen globalen Wir-Gefühls lieber aus dem Wege.

Es ist geradezu bezeichnend, daß kulturelle Identität oder Nationalkultur in der von Überfremdung heimgesuchten Öffentlichkeit kaum eine ROLLE SPIELEN. Selbst HC Strache, Obmann der Freiheitlichen Partei Österreichs, fand es in seiner kitschig inszenierten Grundsatzrede nicht wert auf dieses Kernthema einzugehen, womit dahingehende Bekenntnisse vor Wahlen schon wieder in Frage gestellt werden müssen.

Sind wir denn nicht gerade vor dem Hintergrund tiefgreifender Veränderungen auch auf emotionale Bindungen angewiesen? Die Frage nach der nationalen oder kulturellen Identität sollte dabei natürlich nicht nur in der aktuellen Auseinandersetzung eine maßgebliche ROLLE SPIELEN. Sie müßte auch sonst auf der Tagesordnung stehen, solange sie hinterfragungswürdig bleibt.

Wenn heute noch jemand an die glorreiche Bestimmung seines Stammes, seines Volkes oder seiner Nation glaubt, dann sind es die einwandernden neuen „Barbaren“ oder „Nazis“, während die hohen Gastgeber von der Stumpfheit der Sinne gegenüber dem Eigenen überwältigt scheinen. Es ist, als gebe es für unsere spätabendländischen Eliten nichts Wichtigeres mehr als im Rausch der Agonie zu glänzen. Und abzukassieren.

So richten die führenden Politiker dieser Elendsunion ihre ganze Anstrengung auch nur mehr darauf, ohne leitende Idee, ohne Richtung, aber dafür im blinden Drang, ein von Mächtigeren gefordertes Plansoll zu erfüllen. Insofern ist die europäische Krise nicht bloß eine politische Krankheit.

Doch eigentlich sollten Menschen aus Erfahrungen lernen, tun sie aber nur selten. Daher gibt es neben Dieben auch den Politiker als Wiederholungstäter. Und es gibt Schranken, die bis zu einem gewissen Grade biegsam sind, sowie es Grenzen gibt, die innerhalb einer bestimmten Toleranzgrenze durchlässig sein können. Wird das eine oder andere aber überdehnt oder überschritten, hat man, egal auf welchem Gebiet, mit unvorhersehbaren Folgen zu rechnen. Und meistens gibt es dann kein Zurück mehr.

Wie weit ein solches Verhängnis bereits auf unsere heutige geistige und demographische Lage zutrifft, wird sich noch vor Ende dieses Jahrzehnts zeigen. Wenn wir nicht den Irrtum eines pervertierten Liberalismus ohne Grenzen bitter bezahlen, dafür aber dem Recht des Europäers auf seine Heimat und seine Identität wieder Nachdruck VERLEIHEN wollen, dann muß derselbe Europäer seine Identität und seine Kultur wieder stärker verinnerlichen und auch wehrhaft verteidigen.

Allerdings muß diesem Recht auch die Macht verschafft werden. Also Revolution, im Zuge derer, im Verein mit allen, ein von Haß und Ressentiments befreiter europäischer Bund freier und souveräner Staaten angepeilt werden könnte. Nach einem Scheitern der Europäischen Union wäre ein der kulturellen Vielfalt Europas Rechnung tragendes neues Fundament einer GEMEINSCHAFTLICHEN Existenz, das eine europäische Wiedergeburt ermöglichte, erstrebenswert und sinnvoll. Natürlich ohne Neandertaler und Dinosaurier in der Politik und, neben anderen, Merkel und Roth mit Fußfesseln im Ausgedinge.

Helmut Müller

Quelle

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