Lafontaine wacht langsam auf

Christlich, vom Flüchtlingselend profitieren

Um der Gefahr einer sich verfestigenden Arbeitslosigkeit vorzubauen, müsse es neben einem großen Angebot an Sprach- und Weiterbildungskursen auch gesenkte Einstiegslöhne für Flüchtlinge geben, fordert der CDU-Wirtschaftsrat. Dazu sei zum einen eine befristete Ausnahme vom gesetzlichen Mindestlohn erforderlich, zum anderen müssten aber auch die Tarifparteien in ihren Tarifverträgen nun rasch reduzierte Einstiegslöhne für Flüchtlinge zulassen. Hier zeigt sich wieder die hässliche Fratze des Kapitalismus. Nicht nur Miethaie, die jetzt auch ihre Schrottimmobilien belegen, auch die „Arbeitgeber“ wollen mit niedrigen Einstiegsgehältern und Ausnahmen vom Mindestlohn vom Flüchtlingselend profitieren. Wundert man sich da noch, dass immer öfter zu hören ist, Merkel hätte ihre Einladung an die Flüchtlinge, nach Deutschland zu kommen, auch deshalb ausgesprochen, weil eine neue „Agenda 2020“ mit Lohndrückerei geplant werde? Peinlich, dass sich der Verein, der das vorschlägt, „christlich“ nennt!

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