Danke, Putin: „Wir sind unterschiedlich, das muß respektiert werden“

Die Lügenmedien haben aus der Rede des russischen Präsidenten Putin vor der UN-Vollversammlung am gestrigen Montag nicht viel Aufhebens gemacht. Das verwundert nicht, denn Putin rief in dankenswerter Unverblümtheit die Drahtzieher und Urheber des derzeitigen Chaos im Nahen Osten in Erinnerung und verschwieg auch nicht – was jeder übrige Erdenbürger ebenfalls wissen kann, der nicht komplett vernagelt ist -, daß der IS kein Zufall ist, sondern gezielt hochgezüchtet wurde. Alle wissen, von wem.

Auch diese Passage, die hierzulande glattweg „rechtsextremistisch“ wäre, muß man sich auf der Zunge zergehen lassen:
„Der Export sozialer Experimente, die Versuche, ausgehend von eigenen politischen Einstellungen Veränderungen in dem einen oder dem anderen Land anzutreiben, haben oft zu tragischen Ereignissen geführt – sie brachten keinen Fortschritt, sondern Degradierung.“ Es scheint aber, so Putin weiter, daß niemand aus fremden Fehlern lernt, sondern diese nur wiederholt. „Und der Export von Revolutionen – jetzt schon der sogenannten ‚demokratischen‘ – wird fortgesetzt.”

Im übrigen sei niemand verpflichtet, „sich einem einzigen Entwicklungsmodell unterzuordnen“. Denn: „Wir sind alle unterschiedlich, und das muß respektiert werden.“ (Die wichtigsten Kerngedanken der Putin-Rede hier: http://www.epochtimes.de/…/livestream-un-vollversammlung-in…).

Schon allein solcher Ausführungen wegen hätte Putin – und nicht der Präsidentenkläffer im Weißen Haus – den Friedensnobelpreis verdient. Man kann dem russischen Volk nur von Herzen zu diesem Präsidenten gratulieren – und angesichts unserer eigenen Politiker-Surrogate vor Scham im Boden versinken. Es findet hoffentlich bald sein Ende.

Ein kleines, bezeichendes Detail am Rande: laut seinem Sprecher hat Putin für seine Rede in New York keinen „speechwriter“ – früher hieß es „Redenschreiber“ – in Anspruch genommen. Das wundert nicht, auch wenn es beim übrigen weltweiten Mittelmaß kaum mehr vorstellbar ist. Putin ist ein klarer Kopf. Wer weiß, was er zu sagen hat, braucht keine Fremdhirne, die ihm seine Sprechblasen füllen. Ich halte es im Münchner Rathaus auch nicht anders.

Karl Richter

Advertisements
Post a comment or leave a trackback: Trackback URL.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: