Auf dem Weg in den Bürgerkrieg

Auf einer Compact-Veranstaltung hatte Götz Kubitschek endlich einmal das Thema „Eigentum“ in Zusammenhang mit der Masseneinwanderung angesprochen. Ich hatte ja bereits Kubitschek als „Rechtsextremisten“ bezeichnet, da er offenbar die zu ungleiche Verteilung der Einkommen und Vermögen in Deutschland als gottgegeben und gottgewollt betrachtet.

Siehe hierzu:
https://sachedesvolkes.wordpress.com/2015/08/12/besprechungen-24/

Kubitschek zieht zurecht Parallelen zu Thomas Hobbes’ „Leviathan“, demzufolge der bürgerliche Staat seinen Hauptentstehungsgrund darin hat, daß er als Gewaltmonopolist das Eigentum seiner Bürger schützt. Ansonsten, so der rechte Verleger, müsse wieder jeder Bürger „mit der Knarre hinter dem Hoftor“ sein Eigentum vor Räubern verteidigen.

Siehe hierzu (ab Minute 22):

Bezeichnend ist allerdings, daß Kubitschek sich große Sorgen macht vor Ladendieben in den „Einkaufsfilialen“ der großen Supermarktketten, Kaufhäuser usw., wobei die Steuerzahler über die staatlichen Haushalte die Warenausfälle der großen Eigentümer auszugleichen hätten. Kubitschek gerät dann völlig ins Schlingern, wenn er ausgerechnet dem „Mieterbund“ – als Interessenvertreter der Mieter – das Interesse an „gefüllten Städten“ zuschreibt, den er unsinnigerweise mit den „Hausbesitzern“ in eine Volksgemeinschaft zusammenschließen möchte.

Siehe hierzu: (ab Minute 31):
https://sachedesvolkes.wordpress.com/2015/08/12/besprechungen-24/

Kubitschek ist sicherlich kein bewußter Manipulierer, vielmehr lebt er selbst in dem falschen Bewußtsein einer „Volksgemeinschaft“, derzufolge der Mieterbund in der Einwanderungsfrage mit den Vermietern in einem Boot säße. Ist es wirklich so, daß der Mieterbund Kampagnen führt mit den Zweck der Masseneinwanderung neuer Mieter? Kubitschek erweist sich somit als Relativierer bzw. Verharmloser des tatsächlichen Interesses der Vermieter an massenhaft neuen Mietern. Schließlich geht es Kubitschek ja darum, das Eigentum der Bürger zu schützen – auch und gerade des Großbürgertums. Genau darin besteht ja für ihn die Daseinsberechtigung des „Leviathans“.

Der von Thomas Hobbes in seinem „Leviathan“ besprochene Bürgerkrieg, der Kampf jeder gegen jeden, ist in der BRD heute schon mit Händen zu greifen.

Siehe hierzu:
http://www.amazon.de/Leviathan-kirchlichen-b%C3%BCrgerlichen-taschenbuch-wissenschaft/dp/3518280627

Hobbes sprach von der Dialektik von Schutz und Gehorsam zwischen Obrigkeit und Volk, die jeden Staat zusammenhalte. Wo allerdings die staatliche Moral sinkt, die Rechte der eigenen Bürger zu schützen, hebt sich die Unmoral empor, die eigenen Rechte auf eigene Faust zu verfechten. So fliegen hier und dort nachts meuchelmörderische Brandsätze in Asylantenheime, übereifrige Bürger zimmern schon mal Galgen für die Herrschenden – und sei dies nur symbolisch gemeint.

Siehe hierzu:
http://www.focus.de/politik/deutschland/ja-ich-habe-den-galgen-gebaut-werkzeughaendler-bekennt-sich-zu-pegida-galgen-und-verteidigt-seine-aktion_id_5020041.html

Einen vorläufigen Höhepunkt erreicht die Tendenz zur Selbstjustiz im Messerattentat von Köln, als ein Einwanderungskritiker mit gezogenem Messer eine die Einwanderung befürwortende Kandidatin zur OB-Wahl in der Domstadt angegriffen hatte.

Siehe hierzu:
https://www.tagesschau.de/inland/interview-tilman-mayer-101.html

Heribert Prantl von der „Süddeutschen Zeitung“ ist nicht der erste, der im Chor bürgerlicher Opportunisten und ihres Antifa-Anhangs ein härteres Vorgehen gegen den „Rechtsextremismus“ fordert, wie im letzten ARD-Presseclub (vom 18.10.15).

Siehe hierzu:
http://mediathek.daserste.de/Presseclub/Von-Junge-Union-bis-Pegida-wie-stark-is/Das-Erste/Video?documentId=31167122&topRessort&bcastId=311790

Seit Jahren schon sind deutsche Bürger zahlreich Opfer von Gewalt geworden, die nicht zuletzt von Ausländern begangen werden. Zeigt der Einwanderungsbefürworter Heribert Prantl hierbei etwa Reue oder bittet möglicherweise bei den Opfern und ihren Hinterbliebenen um Entschuldigung? Nein! Prantl und Konsorten möchten die Einwanderungsdebatte monopolisieren, das heißt die intellektuell begabten Einwanderungskritiker als „geistige Brandstifter“ mit im Gefängnis sehen.

Zudem müßten Prantl und seinesgleichen, die sich im ARD-Presseclub über den Dresdner Galgen aufregen, wissen, daß gerade die linksbürgerliche Revolution in Frankreich im Jahr 1789 mit der Köpfung des Adels und der Königsfamilie ihren Höhepunkt fand.

Siehe hierzu:

Und mir ist nicht bekannt, daß sich Prantl von dieser Guillotinierung des Jahres 1789 jemals distanziert hätte. Schließlich ging es ja damals um den Fortschritt und die Menschenrechte. Und wo gehobelt wird, fallen eben bekanntlich Späne. Insofern wäre es mehr als frech, würde Prantl von deutschen Nationalisten und Patrioten fordern, sich vom Dresdner Galgen zu distanzieren. Zumal man sich auch nur von etwas distanzieren muß, zu dem man eine Nähe besitzt.

Jürgen Schwab

Bücher von Jürgen Schwab:
Die Manipulation des Völkerrechts. Wie die „Westliche Wertegemeinschaft” mit Völkermordvorwürfen Imperialismus betreibt. Kyffhäuser Verlag, Mengerskirchen 2011, 14,95 Euro. (Unter anderem in diesem Buch setzt sich der Autor für die Freiheit der Wissenschaft und Publizistik auch für Geschichtsrevisionisten ein!)
Angriff der neuen Linken – Herausforderung für die nationale Rechte. Hohenrain Verlag, Tübingen 2009, 19,80 Euro.
Die „Westliche Wertegemeinschaft”, Abrechnung, Alternativen. Hohenrain Verlag, Tübingen 2007, 19,50 Euro.
Volksstaat statt Weltherrschaft. Das Volk – Maß aller Dinge. Hohenrain Verlag, Tübingen 2002, 9,80 Euro.

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