Deutsche Sühne“show“ belastet auch Europa

Manche versuchen das endlos scheinende Thema den Betroffenen direkt unter die Nase zu reiben. So EU-Ratspräsident Donald Tusk anläßlich der Asylantenflut. Er meinte unter anderem: “Ich verstehe, wenn Deutschland aus historischen Gründen Schwierigkeiten damit hat…“ Ist ja wirklich zu dumm, daß diese spezielle Vergangenheit nicht vergehen will, was eben andere Europäer schön langsam zu verstören scheint.

Seit Jahrzehnten muß Deutschland einen weltweit einzigartigen schon historischen Ballast schultern. Doch so große Schande die Deutschen sich auch zugezogen haben mögen, es ist allein in ihrer Gewalt, ihren guten Ruf wieder herzustellen. Sicher aber geht das nicht anbiedernd wie bisher. Hat man noch nicht verstanden, daß durch Vasallentum und ewige Kriecherei dies nicht gelingen kann?

Kein Fehler der Deutschen ist unverzeihlicher als deren Bestreben, diesen durch immerwährende Buße den so genannten Freunden ständig in Erinnerung zu rufen. Die höchste Stufe der Freundschaft ist ja nicht, einer befreundeten Nation die eigenen Fehler, sondern ihre bemerkbar zu machen. Da ist man allerdings säumig geblieben. Wohl zu feige, um mit „Freunden“ Tacheles zu reden?

Würden nämlich die Siegermächte des Zweiten Weltkrieges an sich den selben Maßstab anlegen, den sie beim deutschen Volk für angemessen halten, dürften sie nur mehr in Sack und Asche wandeln, so sehr stinken deren Verbrechen zum Himmel. An vorderster Front der Kriegsverbrecher der Superlative: die scheinheiligen Vereinigten Staaten von Amerika.

Vom Völkermord an den Indianern bis zu den Brandbomben gegen deutsche Städte, wo Amerikaner und Engländer „gemäß einigen Historikern mehr destruktive Gewalt gegen die deutsche Zivilbevölkerung eingesetzt haben als gegen die Armee“ (Paul Craig Roberts). Und so weiter bis heute. Dabei sind seit 1945 die Mittel und Methoden die Deutschlands „Freunde“ anwenden um deutsche Schandtaten voran zu stellen, besonders dazu da, die eigenen zu verbergen.

Die derzeitige allgemeine deutsche Krise, die doch auch eine nationale ist, resultiert aus einer mit der Vergangenheitsbeschwörung einhergehenden deutschen Sinnkrise. Dieser wird über kurz oder lang ein politisches Chaos folgen, das zu Veränderungen zwingen wird. Aber nicht die eingedrungenen Fremden, wie von der Politik gewünscht, sondern die Deutschen selbst werden diese in ihrem Sinne herbeiführen. Wenn sie es nur wollen.

Wenn der Ansatz zu Neuem sich vor allem in Mitteldeutschland bemerkbar macht, so gewiß auch deshalb, weil dort der Umerziehungs-Bazillus nicht die Gehirne vergiften konnte. Die Deutschen dort haben noch ein gesundes nationales Empfinden. Ihnen wurde zwar von den Kommunisten die Freiheit genommen, nicht aber, wie im Westen, von “Freunden” die Seele versklavt.

Das erklärt auch, warum man in Dresden oder Magdeburg trotz geringerem Ausländeranteil eine Überfremdung instinktiv evolutionsrichtig ablehnt. Daß Antideutsche dagegen agitieren, spricht inzwischen dafür, daß die westliche Propaganda auch östlich von Berlin ihre nützlichen Idioten gefunden hat. Diese und ihre Förderer in Politik und Medien sind in Wahrheit das vielzitierte Pack.

Wenn daher deutsche Patrioten das Erbe der Ahnen, die großartigen Leistungen und unermeßlichen Opfer dieses großen Volkes nicht der Vergessenheit anheimfallen lassen und ihr Deutschland nicht abgeschafft sehen wollen, dann ist das absolut in Ordnung.Das sagt der gesunde Menschenverstand.

Der Deutsche hat Grund auf sein Vaterland auch einmal (und wieder) stolz zu sein, wenn er dabei nur nicht anmaßend und überheblich wird, was ihm und seinem Land nur schaden würde. So könnte er auch Europa am besten dienen, das bekanntlich in seiner Mehrheit mit deutschen Chaoten und Bußgängern nichts anfangen kann.

Deutschlands heutige regierende politische Klasse dient weder Deutschland noch Europa wirklich. Daher ist eine von mir schon einmal erwähnte Bemerkung von Carl von Clausewitz* auch heute so richtig wie damals: „Das Unglück des Vaterlandes hat seinen Gipfel erreicht, denn seine Fürsten sind Sklaven, welche auf Geheiß ihres Herrn das Schwert gegen sich selbst führen“. Und damit gegen das eigene Volk, das sich dieser gefährlichsten aller Bedrohungen endlich gewahr werden sollte.

*1812 an seine Frau

Helmut Müller

Quelle

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