Wem wir unsere aktuelle Lage zu verdanken haben

Dankbar sein, bricht kein Bein. Dieses alte deutsche Sprichwort ist den „Flüchtlingen“ dieser Tage natürlich nicht bekannt. Aber ich nehme an, daß die meisten unter ihnen zwar wissen, was Dankbarkeit ist, viele aber auf Grund ihres kulturspezifischen Sozialisierungshintergrunds diese anders zeigen als unsereiner.

Ein Beispiel: Eine Dame mittleren Alters nimmt in ihrem Landhaus in der Nähe Wiens ein syrisches Ehepaar mit ihren Kindern auf. Erst läuft alles halbwegs gut, aber eines Tages ist besagte Dame dann doch etwas befremdet, als der syrische Vater seinen Kindern verbietet mit den christlichen Nachbarkindern zu spielen. Es kam noch befremdlicher: Als nach einiger Zeit die syrische Familie gebeten wurde, sich endlich eine eigene Bleibe zu suchen, antwortete der Mann: „Wozu? – dieses Haus ist jetzt auch meines“. Nur Mißverständnis?

Nun glaube ich durchaus nicht, daß alle Syrer so unverschämt sind. Ich kenne ja auch andere. Doch ähnlich befremdende Beispiele, die ich hier nicht weiter anführen möchte, kenne ich auch von Angehörigen anderer, ganz bestimmter Ethnien. Es kommen eben nicht nur die Besten zu uns, was den ganzen Gutmenschenzirkus überhaupt nicht zu interessieren scheint. So wundert es auch nicht, daß vergewaltigte einheimische oder Flüchtlingsfrauen oder von Migranten übel zugerichtete Inländer nicht mit dem Mitleid der Willkommensschickeria rechnen dürfen. Und so als wäre noch nichts passiert, sprechen sich Spitzenpolitiker dessen ungeachtet weiter für offene Grenzen und dagegen aus, Obergrenzen einzuführen. Egal wie katastrophal es sich für ihr Land und dessen Bevölkerung inzwischen schon auswirken mag.

Da aber Presseberichte oder in Umlauf gebrachte Gerüchte auch falsch sein können, erachte ich es daher als sinnvoll, diese, wenn möglich, zu verifizieren oder sich selbst ein Bild von der Invasionsfront zu machen. Es ist mir schon klar, daß nicht jeder diese Möglichkeit hat und einige Landsleute vorgefertigter Denkmuster wegen davon auch nichts wissen wollen.

Daß es zu einer Zuspitzung der Lage kommen wird, ist kaum mehr zu verhindern, es sei denn die EU macht die Schotten ganz dicht, was aber kaum zu erwarten ist, denn die hinter der EU-Nomenklatura sind die gleichen, die hinter den exotischen Potentaten stehen. Inzwischen geht es aber längst nicht mehr bloß um syrische oder afghanische Kriegsflüchtlinge. Einige Staaten in Schwarzafrika sind aus innenpolitischen und ökonomischen Gründen auf den Export solcher „Flüchtlinge“ regelrecht angewiesen. Der Druck wird sich sogar verstärken, aber nicht nur aus dieser Region. Weiter nördlich gibt es Länder wie Algerien, wo es sozial und demographisch gewaltig brodelt und somit alles nur mehr eine Frage der Zeit ist, bis dort die Gewalt durchbricht und weitere Flüchtlingsmassen nach Europa aufbrechen.

Wenn man bedenkt, daß Marokkaner nach den Türken bereits die zweitgrößte Zuwanderer-Gruppe in der EU ausmachen obwohl Marokko relativ stabil ist, dann kann man sich ungefähr vorstellen, was los sein wird, wenn beim Nachbarn Algerien die Dämme brechen. Zu unserem Glück im Unglück ist wenigstens das krisengeschüttelte Südafrika vorerst weit genug weg.

„Mir kommt kein Türke mehr über die Grenze“, sagte 1982 der kürzlich verstorbene Altbundekanzler Helmut Schmidt. Wie wenige andere Spitzenpolitiker sah auch er zwanzig Jahre später bereits schwarz: „Wir haben zu viele Ausländer hereingeholt“, so sein Fazit. Nicht nur Frau Merkel, auch Schmidts spätere Nachfolger können plötzlich nicht genug davon haben. Das läßt doch nur den Schluß zu, daß von irgendwoher Anordnungen in dieser Sache erteilt werden, und da müßten doch bei jedem halbwegs intelligenten Deutschen, aber auch Österreicher, denn da läuft es ja nicht anders, die Alarmglocken schrillen. Denn der Schmäh mit der Überalterung, der Sicherung der Pensionen oder der Leistungskraft der Wirtschaft zieht doch längst nicht mehr.

Sowohl die explosive ethnische und kulturelle Mischung wie auch das geringe Bildungsniveau der meisten neuen Zuwanderer werden da zumindest allen Naiven einen Strich durch die Rechnung machen. Die Neuen werden insgesamt, von einzelnen vorbildlichen Ausnahmen abgesehen, das nicht schaffen, was Deutsche und Österreicher nach dem Kriege geleistet haben. Aber sie können sehr viel zu einem nicht enden wollenden Chaos beitragen. Aber vielleicht ist es gerade das, was die hinter den heutigen Politmarionetten anschaffenden Mächtigen im Sinne haben.

Nun, wer sind diese Mächtigen, die uns diese grausliche Suppe und vieles andere eingebrockt haben? Die Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) hat darüber recherchiert, wer in unserer Welt das Sagen hat. Von zehntausenden Konzernen blieben genau 147 übrig, denen dies zugetraut wird. Davon ist ein Großteil im Finanzsektor tätig, womit schon einigermaßen klar ist, daß da zuletzt einige wenige Familienclans die Macht ausüben. Nun bin ich ja kein Neidhammel und vergönne jedem seinen Reichtum, solange dieser nicht das Gemeinwohl gefährdet. Aber kann man das bei mehreren hundert Milliarden im Besitz eines Clans noch annehmen, wo doch schon bei deutlich geringeren Summen Krisen und Kriege angestiftet oder inszeniert wurden?

Immens viel Geld bedeutet, immens viel Macht, und wie einst der Historiker Lord Acton (1834-1902) richtig bemerkte, hat Macht „die Tendenz, zu verderben“. Und „absolute Macht verderbt absolut”, so der Engländer. Und das ist schlecht, denn da sind nicht nur „alle Güter käuflich“, wie bereits der römische Geschichtsschreiber Sallust (86-35 v.Chr.) bemerkte, sondern auch Politiker. Und Flüchtlingsströme produzier- und lenkbar. Daher, so Sallust, sollst du zuerst dem Geld seinen Einfluß nehmen“. Sagen wir, seinen zu großen, wenn darunter Treue, Redlichkeit, Scham oder gar Menschen und ganze Reiche vor die Hunde gehen.

Und wie könnten wir das in Zukunft verhindern? Dazu gibt es bereits von links wie rechts Vorarbeiten und Vorschläge*, darüber sollten wir vermehrt nachdenken. Und nicht zu spät zur Tat schreiten, wobei schon klar sein sollte, daß aus den Reihen der etablierten Parteien keine ehrliche Unterstützung zu erwarten ist.

*Mit Interesse vernahm ich von der Absicht des ehemaligen griechischen Finanzministers Yanis Varoufakis Kenntnis eine linke paneuropäische Bewegung zu gründen. Das Projekt soll “Democracy in Europe Movement 2025” heißen . Es soll darum gehen, wie man Europa demokratisieren und dessen schleichende Fragmentierung stoppen könne. Gut, aber wie, und wie soll Europa dann aussehen? Sollte man sich einmal anschauen. Aber kann man Varoufakis, der im westlichen „Establishment“ ganz gut verankert ist, auch trauen oder geht es nur um ein Projekt das den linken Un- und Übermut in überschaubare, nicht zu revolutionäre Bahnen lenken und für andere Ziele (unter anderem Rechtspopulisten das Wasser abgraben) einzuspannen soll? Ohne natürlich an den globalen Machtverhältnissen etwas zu ändern. Vorausschauend sind die dahinter ja allemal. Also schauen wir uns das einmal an.

Helmut Müller

Quelle

Advertisements
Post a comment or leave a trackback: Trackback URL.

Trackbacks

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: