SdV-Vortrag: „Refugees Welcome? Eine antikapitalistische Zuwanderungskritik!“

Der SdV-Chefredakteur sprach bei der SdV-Ortsgruppe in Nürnberg zur Problematik der Asylschwemme und beleuchtete dies vor allem aus einer sozialrevolutionären und kapitalismuskritischen Perspektive. Die vorgebrachte Kritik von AfD, Pegida, aber auch teilweise von der NPD konzentriere sich weniger auf die Hintergründe und die Taktik hinter dem Asylstrom, sondern im Grunde eher auf die sichtbaren Symptome. Hinter Merkels-Politik stehe zu großen Teilen nicht nur ein „Wahnsinn“, sondern eine gezielte Taktik.

So habe man im Bundestag bislang kein Zuwanderungsgesetz durchbringen können. Die deutsche Wirtschaft, das deutsche Industriekapital verlange schon seit Jahren nach mindestens 500.000 ökonomisch „verwertbaren“ Zuwanderern. Diese qualifizierten Fachkräfte würden aber eher klassische Einwanderungsländer wie die USA und Kanada bevorzugen, so das nun das deutsche Kapital auf dem Weltmarkt in das Hintertreffen gelangt sei. Die Zuwanderung über den Asylstrom diene deshalb als Notbehelfsmaßnahme.

Das die Asylanten aus dem Nahen Osten und Nordafrika nun allesamt minderbemittelte Analphabeten seien, wie es in diversen „rechten“ Foren und auf Facebook zu lesen ist, sei ein rechter unstimmiger Mythos. So läge die Analphabetenrate unter den männlichen Syrern nur knapp über der Quote von Griechen oder Portugiesen. Zudem würden vor allem Syrer aus der Mittelschicht fliehen. Dabei handele es sich auch um eine Form der Kriegsführung gegen Assad, da man Syrien intellektuell ausbluten wolle.

Von dem Asylzuzug würden vor allem Sozialverbände, Gutmenschenpolitiker, Journalisten und deutsche Großunternehmen profitieren. Dies sei aber zum Nachteil der deutschen Arbeiterklasse, mittlerer Schichten, deutscher Arbeitsloser. Der Lohndruck auf deutsche Arbeitnehmer würde so steigen, ebenso die Arbeitslosenrate unter Inländern. Die Mietpreise könnten nach Oben gedrückt werden, Arbeitsrechte beschnitten und die Gewerkschaften weiter eingeengt werden.

So gäbe es in Deutschland mittlerweile eine Sondergesetzgebung vor allem für Zuwanderer aus dem nichteuropäischen Kulturkreis. Dies wusste der Referent mit zahlreichen Beispielen zu untermauern. Inländer würden zusehends diskriminiert.

Angela Merkel habe zudem in großen Teilen die Reste des BRD-Rechtsstaates ausgehebelt und auch europäisches Recht eigenmächtig geschleift. In der Asyl- und Ausländerpolitik hätten wir es mit einem Zustand der völligen Rechtlosigkeit zu tun.

Die Osteuropäer – ob Ungarn, Tschechen oder Slowaken – würden von der Merkel-Regierung imperialistisch angegangen, da man von den Ost und Mitteleuropäern verlangen würden den BRD-Multikulti-Imperialismus in ihren Nationalstaaten zu übernehmen.

Der Vortrag stieß bei den Zuhörern auf breite Zustimmung.

SdV-Redaktion

Advertisements
Post a comment or leave a trackback: Trackback URL.

Kommentare

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: