Rendezvous mit der Globalisierung

Die derzeit laufend Eroberung von Europa durch vorerst großteil noch unbewaffnete Heerscharen, darunter mißbrauchte Flüchtlinge, nennt der große Poet Wolfgang Schäuble „Rendezvous mit der Globalisierung“. Entwaffnend , nicht? Die stark verharmlosende Art und Weise mit der von Seite des EU-Managements ganz allgemein ins Haus Europa stehende Bedrohungen kommentiert werden, soll die Neue Weltordnung (NWO), also die restlose Amerikanisierung der Welt, zumindest der westlichen, in den Gehirnen leichter voranbringen. Mit flotten, dann wieder schmeichlerischen Tönen, wie schon im Irak-Krieg.

Der Krieg gegen Europa kann zwar aus verschiedenen Gründen nicht völlig gleichgesetzt werden mit dem, der gegen den Irak geführt wurde, aber die Motivation dahinter wird wohl in den großen Zügen dieselbe sein und die heißt: NWO. Derselben Vordenker dürften das auch uns beschiedene Schicksal schon unter Dach und Fach haben, eines, das dem des Irak noch einmal ähneln könnte. In Bezug auf diesen und in der Diktion des Thomas P. M. Barnett*: Die Eingliederung des Iraks in die freie Welt bringe für eine Milliarde Muslime Sicherheit. Doch alle jene, die das nicht so sehen können, sehen bloß „den Wald vor lauter Bäumen nicht“ (Barnett).

Derselbe diagnostizierte Wahrnehmungsdefizit gilt aus US-Sicht wohl auch für alle Europäer, die das segensreiche Ziel dahinter nicht sehen können. Für ein solches, so US-Stratege Barnett, sprächen viele Vorteile, auch wenn diese für „Old Europe“ noch illusorisch zu sein scheinen. Letzteres stellt kaum ein größeres Problem dar, denn so wie man nicht gewillt ist, den Mittleren Osten gänzlich zu verlassen, „bis dieser nicht Teil des Ganzen geworden ist“, so wird man, wie unsereiner annehmen darf, sich auch in Euorpa noch weiter und stärker festkrallen wollen, bis dieses zum unumkehrbaren Kern der Neuen Weltordnung gehört. Auf dieses Ziel hin arbeiten natürlich auch die US-Vertretungen in Europa:

So wurde publik, daß es in einem Strategiepapier der US-Botschaft in Paris (siehe oben) diesbezüglich deutlich zur Sache geht. Da wird darin beklagt, daß in den französischen Medien eine überwältigende Mehrheit der Journalisten weiß sei. Erwartet wird, daß die egalitären Ideale besser umgesetzt werden und an der Spitze des Staates einmal ein Farbiger stehe. Außerdem: Die franzöische Jugend müsse für die Durchsetzung US-amerikanischer Ziele und Werte gewonnen werden. Es darf angenommen werden, daß die europäische Jugend insgesamt das Ziel ist.

Interessant auch, daß in einigen Ländern wie Norwegen und Großbritannien US-Vertreter, ganz im Gegensatz zu der Praxis in den USA, Sympathien für die dort eingewanderten Muslim-Gemeinden und deren Ziele bekunden. In Frankreich sponserte die US-Botschaft sogar ein Seminar, in dem es darum ging, wie sich französische Muslime politisch organisieren können. In Österreich veranstaltete die US-Botschaft einen Video-Wettbewerb unter dem Titel “Diversity and Tolerance”**, welche in Österreich angeblich noch entwicklungsbedürftig seien. Um die Durchmischung mit Menschen und Werten ganz allgemein zu beschleunigen, kann mit der „strategisch manipulierten Migration als Kriegswaffe“ (K.M.Greenhill) weiter Druck aufgebaut werden. Offenbar machen in dieser Hinsicht einige EU-Staaten freiwillig mit oder folgen zumindest den „Anordnungen“ des für Migration zuständigen UN-Vertreters, Peter Sutherland, der meint, die EU solle die Homogenität ihrer Staaten unterminieren.

Noch spießt es sich. Denn auch der Lockruf der Weltbank, ein Bevölkerungsaustausch in Europa wäre ein Motor des Wirtschaftswachstums, überzeugt nicht mehr so recht. So wie die Mär mit der demographischen Katastrophe immer weniger zieht. Und die welchen Gehirnen auch immer entsprungene Vision, “eine Vermischung mit Afrikanern täte uns gut” (Sarkozy), hat eher eine abschreckende Wirkung und ist mindestens so wenig überzeugend wie die Ansicht eines österreichischen Kirchenführers, Altabt Henckel von Donnersmarck, der meinte, die Weitergabe des Lebens sei wichtiger als das unserer Gene. Weshalb, so derselbe, die Ausbildung von Laienkatechisten, die verschiedene Sprachen beherrschen bzw. lernen, besonders wichtig sei: Das sei „die Zukunft des christlichen Europas“, so der multikultiaufgeschlossene Altabt. Also ganz im Sinne der Globalisierer.

US-Amerika als der „ideologische Urquell der Globalisierung“ (Barnett) hat also Großes vor und darf Industrie und Kirche in Europa auf seiner Seite wissen, und groß sind auch die Unternehmen dazu. Daß die aktuelle Völkerwanderung nicht urplötzlich von einem bösen Geist oder zufällig losgetreten wurde, darf inzwischen auf Grund zahlreicher Indizien angenommen werden. Von der UN-Empfehlung aus dem Jahre 2001, Europa mit 11,4 Millionen Fremden zu fluten, bis zu der Entdeckung, daß die „Flüchtlinge“ von den USA aus über soziale Medien zum großen Marsch nach Europa aufgerufen wurden und auf ihrem Weg nach Germany von israelischen Organisationen unterstützt werden, deutet einiges auf eine steuernde Hand.

Europas beabsichtigte Total-Unterwerfung geht zwar einher mit seiner Multikulturalisierung durch Unterwanderung, doch muß diese der Mehrheit erst schmackhaft gemacht werden, was sich nach dem ersten großen Ansturm und dessen chaotischen Folgen etwas schwieriger gestaltet. Die skandalöse Politik, zwischen Auftrag von oben und Druck von unten, verhält sich für alle ersichtlich hilflos und chaotisch, spielt plötzlich auf „eisern“, während die Flut nicht wirklich gestoppt, sondern nur verlangsamt werden soll. Nach Salamitaktik-Art sollen die Millionen eben nicht gleich auf einmal, sondern zeitverzögert und etwas selektionierter aufgenommen werden. Solange der Damm halt hält. Das Ziel bleibt dasselbe: die Destabilisierung der vor allem wirtschaftlich stärksten Länder und – mit der EU als politisches und organisatorisches Vehikel – eine generelle Neuordnung Europas im Schoße und im Sinne der von den wahren Eliten geplanten Neuen Weltordnung.

Was diese Globalisierung und damit die global-strategische Neu-Positionierung der USA im Endeffekt besonders für Europas Identitäten und Kulturen bringen könnte, davon haben wir ja dank Frau Merkel und Freunde einen ersten, wenn auch noch „bescheidenen“ Vorgeschmack geliefert bekommen. Das, was immer mehr Patrioten befürchten, ist in Ansätzen wahr geworden, scheint sich aber mehr und mehr im Sinne des oben Gesagten am Horizont abzuzeichnen. Die dazu nötige Massenwaffe ist längst einsatzbereit. Mit den Worten des ehemaligen algerischen Präsidenten Boumedienne***: „Eines Tages werden Millionen von Menschen die südliche Halbkugel verlassen, um in die nördliche einzudringen. Sicherlich nicht als Freunde. Denn sie werden kommen, um sie zu erobern. Und sie werden sie erobern, in dem sie die nördliche Halbkugel mit ihren Kindern bevölkern. Der fruchtbare Leib unserer Frauen wird uns den Sieg bescheren.“ Können wir dieses „Rendezvous“ eigentlich noch vermeiden?

PS. Im Übrigen wünsche ich Herrn Donnersmarck und Kollegen viel Glück bei ihrer Neu-Missionierung.

*Thomas P.M. Barnett: „The Pentagon´s New Map“;2004 **U.S. Embassy Vienna Video Contest “Diversity and Tolerance” . Gewinner: „Tolerieren statt ignorieren“ (1.Preis) ** ***1974 vor der UNO

Helmut Müller

Quelle

Advertisements
Post a comment or leave a trackback: Trackback URL.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: