Buchbesprechung: Revolte gegen den großen Austausch

Das Buch „Revolte gegen den großen Austausch“ des Ex-Linken Renaud Camus wird auch auf der deutschen nationalen und patriotischen Rechten sicherlich für Aufsehen sorgen. Die rund 100 Werke von Camus wurden bislang noch nicht in die deutsche Sprache übersetzt. Dabei gilt Camus dort schon als eine Art literarischer und politischer Star. Camus sieht Frankreich und Europa von einem Austausch seiner Stammbevölkerung bedroht. Frankreich und Europa werden sukzessive arabisiert und afrikanisiert, so das Ex-Mitglied der französischen Sozialdemokraten.

Siehe: http://antaios.de/gesamtverzeichnis-antaios/einzeltitel/14322/revolte-gegen-den-grossen-austausch

Camus gehörte einst auch zu den Ikonen der französischen Schwulenbewegung und bewegte sich im Umfeld der französischen 68er.

Heute wird Camus als „Vordenker“ des Front Natinal und der Identitären bezeichnet. Wobei dies sowohl vom FN als von Camus bestritten wird, weil zum einem Marine Le Pen die Austauschthese von Camus zu weit geht. Zum Teil kritisiert Camus aber auch Le Pen und den Front National.2002 gründete er eine Partei mit dem Namen „Le Parti de l’In-nocence“, die aber eher unbedeutend blieb.

Camus hat sein Denken selbst so zusammen zu fassen gewusst: „Ich glaube nicht an die grundsätzliche, unverrückbare Ungleichheit der Rassen, der Völker, der Menschengruppen jeder Art – wie auch immer man sie nennen mag. Hingegen glaube ich an die Ungleichheit ihrer sozialen und kulturellen Entwicklung und ihrer Hervorbringungen – bündig gesagt: ihres Zivilisationsgrades, zu diesem oder zu jenem Zeitpunkt ihrer Geschichte.“

Für Camus ist in seinem „Revolte“-Buch ein Neokolonialismus am Werk, der schlimmer sei als der europäische in Afrika, da er durch die Massenzuwanderung und den demographischen Wandel umfassender sein werde, als der alte Kolonialismus in Afrika. Es handele sich bei dem derzeitigen Kolonialismus auch um einen „Gegenkolonialismus“, der von den Multikulti-Freunden im linksliberalen und auch „konservativen“ Spektrum unterstützt und gefördert würde. Selbsthass sei hierbei das Motiv der europäischen Selbstmörder.

Camus verneint aber in seinem Buch die These wonach es einen Zusammenhang zwischen Amerikanismus und Überfremdung gebe. Das ist für Camus mehr oder weniger eine „Verschwörungstheorie“. Dies wird daran liegen das Camus sich als Freund Israels betätigt und dem Rechtszionismus zuzuordnen ist. So gehört etwa der rechte Zionist Alain Finkielkraut zu den bevorzugten politischen Freunden von Camus.

Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Alain_Finkielkraut

Eine US-Kritik versucht Camus etwa dadurch abzuwürgen in dem er polemisch meint das diejenigen die einen Zusammenhang zwischen US-Imperialismus und Zuwanderung sehen, wohl von einer „Islamisierung der Amerikanisierung“ ausgingen. Nun genau zielt aber spätestens seit Obama der US-Imperialismus ab. So hat der US-Imperialismus mittels Jihadisten in Libyen und Syrien ein Chaos angerichtet, in Ägypten setzte man zunächst auf die Muslimbruderschaft. Camus möchte wohl auch nicht darüber sprechen das in Europa die USA und NATO in Bosnien und im Kosovo auf Muslime als Fußtruppen gegen die orthox-christlichen Serben setzten.

Dafür das die Flüchtlingskrise wenigstens zum Teil von den USA gesteuert wird, dafür gibt es einige Hinweise.

Siehe: https://www.youtube.com/watch?v=VaK82eTzZCY

Interessanter ist das letzte Kapitel des Buches welches Martin Sellner, von den österreichischen Identitären beisteuerte.

Siehe: http://www.identitaere-generation.info/author/martin-sellner/

Sellner möchte in seinem Beitrag die „wahren Schuldigen“ benennen und spricht hier von einem Zusammenspiel von Großkapital, Multikulti-Ideologie und westlichen Werten. Sellner möchte auch die „konservativ-revolutionäre“ Kritik an westlichen Wertegebäudes bedenken, was beim erklärten Churchill-Fan Camus freilich fehlt.

Camus warnt zudem vor einer echten EU-Kritik und bezeichnet sich auch selbst als „Europäist“. Dabei spielt wohl die rechte Illusion eine Rolle das die Europäer über einen gemeinsamen politischen Willen verfügten, alleine aufgrund der ethnischen Verwandtheit. Realistische Politik muss aber davon ausgehen das man mit einigen ethnisch verwandten Völkern zusammenarbeiten kann, mit anderen aber eher nicht. Russland kooperiert etwa eng mit Indien, Brasilien und Südafrika – die aber allesamt zu einem anderem Kulturkreis gehören.

Das Buch von Camus ist in Teilen sicherlich interessant, was den „Austausch“ anbelangt, aber in Teilen bietet der Verfasser keine sinnvollen Lösungen an, da er der WWG verhaftet bleibt, die ja ausschlaggebend für den Volkstod in Deutschland und Frankreich ist.

Verfasser: Sozrev

Advertisements
Post a comment or leave a trackback: Trackback URL.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: