Weit hinten in Afghanistan?

Als ein US- Soldat nach seiner Heimkehr davon erzählte, daß geistliche Würdenträger in diesem Land der Pädophilie frönten, wurde er scharf gemaßregelt. Die Welt soll nur nichts davon erfahren, wohl mit Rücksicht auf afghanische Verbündete, obwohl ein Blick in entsprechende Nachschlagwerke genügte, um zu wissen, daß Päderastie und Pädophilie in den höheren Schichten der muslimischen Bevölkerung des Orients laut Wikipedia immer noch ein Teil der gesellschaftlichen Moral und des Alltagslebens sind. Aber das ist ja weit weg von uns, das geht uns nichts an. Möchte man meinen. Wir sind doch ganz anders, will man damit sagen. Stimmt nicht ganz.

Denn soeben ist in der Diözese von Lyon ein Pädophilie-Skandal publik geworden, der zwar seit 2006 aktenkundig war, aber nicht weiter verfolgt wurde. Man kennt Ähnliches aus deutschen Landen auch. Der zuständige französische Kardinal soll den Fall so lange vertuscht haben. Dazu gesellt sich die merkwürdige Aussage des Bischofs von Pontoise, der in diesem Zusammenhang die Pädophilie zwar als etwas Schlechtes bezeichnete, sich aber ernsthaft die Frage stellte, ob sie auch eine Sünde sei. Eingedenk dessen, daß, außer zur Zeugung, in der katholischen Kirche der Sex lange Zeit als Sünde gegolten hat, was ist dann heute eine Sünde? Glaubt man deutschen Bischöfen, dann handelt es sich um eine solche, wenn man bei Pegida mitmarschiert oder AfD wählt.

Daß Pädophilie und Päderastie nicht auf die katholische Kirche beschränkt sind, sollte bekannt sein. Doch über die Spätfolgen (seelische Krankheiten, Sprachstörungen, Suchtverhalten, soziale Isolation usw.) sexuellen Mißbrauchs macht man sich in der Öffentlichkeit anscheinend wenig Gedanken. Ja man bekommt sogar den Eindruck, daß von Politik und gesellschaftlichen Eliten darüber bewußt der Mantel des Schweigens gebreitet wird und manche Medien bewußt nicht näher darauf eingehen. Was den Verdacht nährt, daß in gewissen Kreisen ein bestimmtes Interesse an diesen Praktiken besteht. Ein empörter Blick in den Orient erübrigt sich daher. Das Böse ist eben „immer und überall“, wie es in einem EAV-Lied heißt. Einst auch in sozialistischen Kinderheimen Wiens, wie kolportiert wird.

Nun bekommt man obendrein auch noch den Eindruck, das Böse oder Schlechte werde gefördert. Von rot-grünen Vordenkern zum Beispiel. In diesem Sinne kann man die Initiativen der für das Schulwesen Verantwortlichen in Baden-Württemberg verstehen. Etwa das offensichtlich von Hochgradspinnern vorgesehene Spezial-Thema „Schwanz, Muschi blasen“ , das einem Angriff nicht nur auf die seelische Gesundheit, sondern auch auf die Würde der Kinder gleichkommt. Achtjährige sollen demnach in der Unterrichtsstunde einen Vortrag über Fellatio und Analverkehr halten dürfen. Geht es irrer? Daß das bebilderte Unterrichtsmaterial pornografischen Charakter aufweist, überrascht dann nicht mehr, geht es doch letztlich darum, die verhasste bürgerliche Familie zu zerstören.

Nach Österreich ist man jetzt auch in Bayerns Schulen auf der Suche nach der eigenen Geschlechterrolle aktiv geworden, schließlich sollen die Kinder darauf achten, „die eigene sexuelle Orientierung zu erkennen und Diversität zuzulassen“. Da auch daran gedacht ist, externe Experten von Lesben- und Schwulenorganisationen oder des seltsamen Vereins ProFamilia im Unterricht zu Wort kommen zu lassen, wird es an sexueller Aufgeklärtheit wohl nicht mangeln. Als ausgewiesenen Experten für Kindererotik könnte man ja noch den Herrn Cohn-Bendit als Gastredner einladen. Oder die Herren/Frauen Wurst und Beck als Diversitäts-Experten. Sexualerziehung unter Wahrung des natürlichen Schamgefühls, wie es sich nicht nur der Papst wünscht, wäre der ganze unappetitliche Hokuspokus wahrscheinlich nicht. Aber, nebenbei bemerkt, wo spielt Scham heute überhaupt noch eine Rolle?

Ob alle Eltern einen auf die Spitze getriebenen Sexualkunde-Unterricht zu schätzen oder zu danken werden wissen, ist allerdings fraglich. Dafür aber würden sie finanziell zur Ader gelassen für ein Experiment, wofür es in der Geschichte keinen Nachweis darüber gibt, daß daraus einmal glückliche und gesunde Erwachsene hervorgehen. Sicher ist nur daß, wie Goethe schon bemerkte, keine äußere Einwirkung auf Kinder ohne Gegenwirkung bleibt, und wie bisherige Reaktionen auf ähnliche Experimente bereits zeigen, werden bereits heute tausende Kinder auch damit zu unglücklichen Neurotikern gemacht. Wenn dem so ist, dem auch Konrad Lorenz zustimmen würde, dann haben wir es in solchen Fällen mit einem Verbrechen am heiligsten des Kindes, seiner Seele, zu tun.

Daß sexueller Mißbrauch von Kindern ein widerliches Verbrechen und Päderastie ein strafwürdiges abnormes Verhalten sind, sollte eigentlich gesellschaftlicher Konsens sein. Daß außerdem Mißhandlungen, Manipulationen, Folterungen bis hin zu willkürlicher Kindesabnahme durch Jugendämter („Enteignung der Eltern“ ) als psychologische Kriegsführung zwecks Destabilisierung der Gesellschaft gesehen werden können, darauf hat Elisabeth Kammerlander von „Victims Mission Charity“ (siehe unten) in einem Vortrag vor dem Freundeskreis Initiative in Wien hingewiesen. Hingewiesen hat sie auch auf die Tatsache, daß tausende Kinder jährlich verschwinden und, etwa in der BRD, pro Jahr zehntausende Abtreibungen vorgenommen werden. Wobei in diesem Zusammenhang auch die Hintergründe und grenzüberschreitende milliardenschwere Komplizenschaft zur Sprache kamen.

Da nun aber schändliche Praktiken und Verbrechen an Kindern wie auch Päderastie ganz allgemein längerfristig auf eine Kulturnation und die seelische und moralische Gesundheit eines Volkes insgesamt katastrophale Auswirkungen haben müssen, verwundert es schon, daß sich so viele Mitbürger, vor allem auch Politiker und Journalisten, der Verantwortung durch Duldung, Wegschauen oder Gleichgültigkeit entziehen oder bloß als Randphänomen wahrnehmen wollen. Will man denn das „Ausmisten“ einem neuen Faschismus welcher Couleur auch immer überlassen oder hofft man naiverweise auf einen gnädigen Urteilsspruch der Geschichte?

Helmut Müller

Quelle

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