2. organisationsübergreifendes Strategietreffen

Ein zweites Strategietreffen, welches sich über zwei Tage erstreckte fand vor einigen Wochen in der schönen fränkischen Provinz statt. Das Treffen, welches auf Einladung der der neugegründeten überparteilichen Freien Akademie stattfand umfasste ein breites organisatorisches und weltanschauliches Spektrum. Hierbei sollten die Vorträge und Diskussionen des ersten Strategietreffens vertieft werden um somit zu seiner strategischen Konzeption zu gelangen.Vorträge und Diskussionen boten sozialrevolutionären Nationalisten, NPD-Mitgliedern, Mitgliedern der nationalistischen Partei Der Dritte Weg, parteifreien Nationalisten und Patrioten sowie auch AfD-Anhängern die Möglichkeit Gemeinsamkeiten, aber auch unterschiedliche Auffassungen darzulegen und ein gemeinsames strategisches Konzept auszuloten.

In letzter Zeit haben sich die politischen Probleme in Deutschland und Europa zugespitzt – die Stichworte lauten: Masseneinwanderung und Euro-Krise und eine sich abzeichnende Spaltung der EU oder gar ein schrittweises Zebröseln – Stichwort „Brexit“. . Zudem hat sich in den zurückliegenden Jahren die politische Landschaft im rechten Spektrum erheblich verändert. Zum einen sind neue Akteure nach vorne getreten: AfD, Pegida, Elsässer- und Kubitschek-Bewegung usw., zum anderen ist – damit einhergehend – der traditionelle Nationale Widerstand (NW) von der Marktführerschaft auf „nationale Politik“ abgehängt worden. Alleine diese Tatsache, abgehängt zu sein, festzustellen, würde beispielsweise innerhalb der NPD-Parteizeitung „Deutsche Stimme (DS)“ einer Tabu-Verletzung gleichkommen. Schon deshalb bedarf es eines Strategietreffens, um die politische Lage, auch der eigenen Organisationen, ungeschönt zu besprechen und daraus Schlußfolgerungen zu ziehen.

Es stellte sich bei diesem Seminar daher die Frage, ob die wesentlichen Parteien und Organisationen des NW, wie NPD, Die Rechte und Dritter Weg, über Konzepte verfügen, die den neuen politischen Herausforderungen gerecht werden. Zudem stellt sich die Frage, in wie fern es einen Sinn ergibt bzw. realistisch ist – Stichwort „Ausgrenzung“ -, mit AfD, Pegida, Elsässer- und Kubitschek Bewegung zusammenzuarbeiten. Oder warten wir auf neue Akteure, Konstellationen und Bündnisse? Oder ziehen wir uns auf Theoriearbeit zurück?

Das Strategietreffen sollte dazu dienen, den nationalen und sozialen Widerstand in Deutschland langfristig zu vernetzen und gemeinsame strategische Ziele zu formulieren. Hierbei ist aber nicht nur an sowieso schon überzeugte Nationalisten und Nationale gedacht, sondern das Spektrum sei auch um deutsche Patrioten aus verschiedenen politischen Lagern zu ergänzen, die sich vielleicht nicht unbedingt als Nationalisten definieren.

Den Hauptteil des Referats wurde von Falko Schüßler bewältigt, wobei sich aber alle anwesenden Teilnehmer rege in die Diskussion einbrachten. Mittels eines „Brainstormings“ in mehreren Arbeitsgruppen wurden strategisches Ansätze und Ideen erarbeitet. Hierbei wurde die globale, europäische und insbesondere deutsche nationalpolitische Lage abgearbeitet. Bei der Analyse konnten viele Gemeinsamkeiten herausgearbeitet werden.

Fortgesetzt wurde dies am zweiten Tag in dem man in Grundzügen auf die Arbeit der Arbeitsgruppen ein gemeinsame Strategie erarbeitete. Diese umfasste ein Mehrsäulenmodell – wobei aber deutlich wurde das der „Kampf um die Köpfe, Straße und Parlamente“ zum Teil unterschiedlich gewichtet wurde. Sozialrevolutionäre Nationalisten drängten auch darauf das zu erreichende Spektrum nicht zu verengen und etwa nur auf NW-Strukturen oder parteipolitische „Rechte“ zu zielen, sondern grundsätzlich eine breite „Volksbewegung“abzuzielen. Weitere thematische Punkte waren die Begriffe „Volksfront“ und „Querfront“. Sozialrevolutionäre Nationalisten stellten zudem in den Raum das sich durch das Aufkommen von AfD, Pegida, Elsässer-Spektrum, Indentitäre und andere neue Bewegungen und Gruppen das nationalpolitische Spektrum erheblich erweitert hätte, auch wenn diese einzelnen Spektren vielfach kritikwürdig sind.

Eine genauere schriftliche Ausarbeitung des strategischen Konzeptes folgt bald und wird auch auf dieser Seite veröffentlicht werden. Wer dies unterstützten möchte sei herzlich eingeladen.

Der Chefredakteur der Sache des Volkes gab mittels eines Kurzreferats einen Kurzüberblick über die sich abzeichnende Entwicklung des nationalen und patriotischen Spektrums. Hierbei behandelte er differenziert, aber auch kritisch, die AfD, Pegida und das Spektrum um Jürgen Elsässer oder die „Sezession.

Dr. Angelika Willig, ehemals Leiterin des Kulturresorts der rechtskonservativen Wochenzeitung „Junge Freiheit“ und ehemalige Chefredakteurin von „hier & jetzt“ bewerte auch aufgrund des eigenen Erlebens das Spektrum um die Junge Freiheit. So gäbe es innerhalb dieses Spektrums Abweichungen zwischen „Weichspülern“ und Autoren die „radikaler“ argumentierten.

SdV-Redaktion

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