Diskussionsbeitrag: Der Aufstand der weißen Arbeiterklasse

In den USA sind die Klassenkämpfe in erster Linie Rassenkämpfe. Daher ist es leicht, hinter allfälligen Rassenkonflikten und Rassenpolemiken den Klassenkampf zu entdecken. Selbst dem leitenden Artikel der FAZ vom 17.10.16 gelingt dies und die Betrachtung des laufenden Präsidentschaftswahlkampfes, übertitelt mit „Verschwörungsgeschwätz“, kommt zu dem Schluß, nach der (von Trump zu verlierenden) Wahl „könnte der Aufstand der weißen Arbeiterklasse in sich zusammenfallen. Wut und Haß aber werden den 8. November überdauern.“

Die ewigen Wahrheiten der Philosophen wären keine ewigen, wenn sie nicht von Zeit zu Zeit im endlichen Geschehen von Politik und Ideologie aufblitzen würden. Dies passiert auch in dem Aufstand der weißen Arbeiterklasse Amerikas, der in dem Großgrundeigentümer und Milliardär Trump Gestalt angenommen hat und beweist, daß die Klasse der Grundeigentümer und die Klasse der Arbeitskrafteigentümer – europäisch gesprochen die Konservativisten und die Sozialisten – durchaus ein Bündnis zur Verfolgung gemeinsamer Belange gegen die Kapitalistenklasse eingehen können. In den USA ist das Trumps Programm der Re-Industrialisierung, die das produktive Kapital zwingen will, sich aus dem gelbrassischen Ostasien und dem braunrassischen Süden ins Inland zurückzuziehen und hier die Nachfrage nach Immobilien und Arbeitskräften aller Art gewaltig zu erhöhen und so die Grundstücksrenten und die Arbeitslöhne kräftig ansteigen zu lassen.

Allerdings macht der Großgrundbesitzer und Immobilien-Händler Trump nicht Front gegen die gesamte amerikanische Kapitalistenklasse, noch nicht einmal gegen das in der Wallstreet verortete Finanzkapital als der Einheit von Bank- und Industriekapital, sondern gegen das global nomadisierende Spekulantenkapital, das prominent in der Hand der Elite der Juden ist, die auch in der Wallstreet und an der Ostküste nicht wohnen, sondern nur zelten. Gegen diese Welthirten pflegt der gute Donald Trump, zum unbändigen Vergnügen seiner Zuhörer, etwas anzustänkern, wohl so wirksam, daß die FAZ sich genötigt sieht, ihn als Antisemiten zu verurteilen und ihn außerdem vom Verschwörungstheoretiker zum Verschwörungsschwätzer zu degradieren.

Der Große Austausch von Völkern gegen beliebig kombinierbare Bevölkerungen ist die folgerichtige Populationspolitik des nomadisierenden Kapitals, dem es bei gesteuerter Zusammensetzung verschiedener unverträglicher Rassen auch ermöglicht wird, die Intensität permanenter Konflikte zu lenken und so jederzeit Anlässe für spekulative Extraprofite zu schaffen. Diese permanente Konfliktstrategie des nomadischen Kapitals, das nicht Mittel eines produktiven Unternehmers ist, sondern Gegenstand eines nomadisierenden Parasiten, hat zur Handlungsunfähigkeit der Staaten, zur Zerstörung der sozialen Strukturen und der produktiven Fähigkeiten geführt. Die Grenzenlosigkeit und Ungezügeltheit des Globalismus ist die entsprechende Raumpolitik und entspringt ebenso mit Notwendigkeit der Welthirtschaft im judäo-amerikanischen Imperium, dessen Kern das mosaische Völkermordgebot ist, also das absolute Böse im realmetaphysischen Sinn.

Quelle

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Kommentare

  • Schwab  On 22. November 2016 at 12:11

    Der Autor ist Dr. Reinhold Oberlercher

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