Dortmunder Stelldichein der NATO-Nazis

Eine der gefährlichsten NATO-Terrortruppen in der Ukraine ist das Bataillon „Asow“. Jene Faschisten sind für zahlreiche Massaker an ethnischen Russen und Ukrainer im umkämpften Ostteil des Landes verantwortlich. Das Bataillon „Asow“ ist eine freiwillige bewaffnete Formation, zu dessen Bestand eine Streifendienstkompanie der Miliz zur besonderen Verwendung des Ministeriums für innere Angelegenheiten der Ukraine gehört. Aufgestellt wurde diese Trupe im Mai 2014 in Mariupol. Ein Ärmelabzeichendes Bataillons enthält die Aufschrift „Schwarzes Korps“ und verweist direkt auf die SS, deren offizielles Mitteilungsblatt diesen Namen trug.

So posieren diese Neonazis zu Propagandazwecken völlig offen vor der Kamera mit Hakenkreuz und NATO-Fahne, so das sich die an sich absurde Diskussion, ob die Bezeichnung NATO-Faschisten oder NATO-Nazis abgebracht sei, von selbst.

Siehe: http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/03/AsowBataillon-1024×585.jpg

So werden auch die Mitglieder des Asow-Bataillons von den USA ausgebildet.

Siehe: https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/04/04/ukraine-us-armee-kooperiert-bei-manoever-mit-rechtsextremer-miliz/

Auf Seiten des Asow Bataillons kämpfen zahlreiche europäische Freiwillige, etwa aus den Kreisen russischer, schwedischer, spanischer, aber auch deutscher Anhänger des NS-Systems.

Deswegen scheint es nur folgerichtig das die Partei „Die Rechte“ um Christian Worch Mitglieder von Asow zu einem Stelldichein nach Dortmund einlud.

Siehe: http://www.dortmundecho.org/2016/02/vortragsveranstaltung-vertreter-von-azov-ukraine-zu-gast-in-dortmund/

So durften Mitglieder dieser Truppe etwa 80 Zuhörern ihre Kriegs- und Veteranengeschichte, vom Maidan bis zum NATO-Frontdienst im Donbass erzählen. So lobt die Partei „Die Rechte“ Asow dafür als „nationale Sozialisten“ – gemeint sind hier Hitleristen und NATO-Faschisten – entscheidend am Umsturz beteiligt gewesen zu sein. Das dieser Umsturz die Ukraine in einen NATO-Vasallen verwandelte, scheint die Dortmunder Neonazis nicht zu stören. Wichtiger scheint es zu sein, das die ukrainische nationale Souveränität nun auf dem Altar von NS-Nostalgie geopfert wird, in dem sich der Szenenazi an tollen Symbolen der NATO-Nazis berauschen kann. So geht es vielen deutschen Szeneneonazis eher um Symbolik und unpolitische Nostalgie als um politische Inhalte.

Nun soll nicht behaupten werden das dies auf alle aus dem Spektrum der Worch-Partei zutrifft, aber es muss schon der Eindruck entstehen das diese Haltung von der „Führung“ gewünscht und protegiert wird. Ähnlich agiert auch „Der Dritte Weg“.

Siehe: http://www.der-dritte-weg.info/index.php/menue/1/thema/69/id/6724/akat/1/infotext/Ukraine_Azov_Bewegung_expandiert/Politik_Gesellschaft_und_Wirtschaft.html

http://www.der-dritte-weg.info/index.php/menue/1/thema/69/id/6500/akat/1/infotext/Azov_zu_Gast_in_Muenchen/Politik_Gesellschaft_und_Wirtschaft.html

So lügen sich Asow und die Worch-Partei das Morden im Interesse von USA, NATO und EU als „europäischen Freiheitskampf“ zusammen. Da passt es nur gut das sich eine Unterabteilung von Asow als „Menschenfeinde“ bezeichnet. Auch kündigte man an sich europaweit näher zu vernetzen. Der Umsturz in der Ukraine ist für die Dortmunder und Asow-Faschisten wohl so etwas ähnliches – oder zumindest fast – wie der 30. Januar 1933. So schreibt man etwa: „ Zu keinem Zeitpunkt seit Ende des 2. Weltkrieges, war eine nationale und sozialistische Regierungsbildung greifbarer, als in den Chaostagen im Februar 2014 in Kiew“.

Nur merkwürdig das man nicht die BILD-Zeitungsfreunde von Asow zu der Veranstaltung eingeladen hatte?

Siehe: http://www.neopresse.com/europa/bild-redakteur-als-propagandist-des-rechtsextremen-azov-bataillon-ertappt/

Nun sollte man aber sich bei einer Truppe über gar nichts mehr wundern, die offenbar auch Kontakte zum IS pflegt. Beim nächsten Vortrag kann ja vielleicht ein IS-Ableger über das Köpfeabschlagen von Christen berichten.

Siehe: http://daserste.ndr.de/panorama/aktuell/Kurios-IS-nutzt-deutschen-Neonazi-Internetdienst,neonazis222.html

Verfasser: Sozrev

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Kommentare

  • Schwab  On 11. Dezember 2016 at 10:26

    Soweit ich sehe fehlt in dem Artikel das Veranstaltungsdatum:

    26. Februar 2016.

    Das liegt also schon ein Dreivierteljahr zurück.

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