Kameraden!

Adolf Hitlers „Mein Kampf“ war schon 1945 verloren. – Und Euer Kampf des Neonazismus ist schon von Anfang an verloren. Nur einige Euerer Neonazi-Führer, die es sich – mangels anderer sozialer Alternativen – in der NS-Szene mehr oder weniger gut eingerichtet haben, belügen Euch und – in vielen Fällen – auch sich selbst an dieser offensichtlichen Erkenntnis vorbei.

Vergeudet deshalb nicht mehr Euere mehr oder weniger kurze Lebenszeit in verlorene pseudopolitische Projekte. – Begreift endlich, daß eine nationale Revolution nicht mehr ohne eine soziale Revolution möglich sein wird.

So sehr es darum gehen muß, daß das deutsche Volk in Zukunft wieder mehr zusammenhält, so sehr entspricht das Ziel einer „Volksgemeinschaft“ – unter Voraussetzung einer Klassenversöhnung mit der deutschen Bourgeoisie – einer reaktionären Utopie. – Man kann ja heute, im 21. Jahrhundert, für alles mögliche eintreten: für die Hohenzollernmonarchie, die Habsburgermonarchie, den katholischen Ständestaat, den Bolschewismus – also für Projekte, die sich in der Vergangenheit schon überlebt haben, für die es heute keine politischen und vor allem ökonomischen Voraussetzungen mehr gibt.

Der Streit darüber, ob reaktionäre Projekte, wie die einer Klassenversöhnung mit der deutschen Bourgeoisie unter dem Label „Volksgemeinschaft“, schön oder häßlich sind, ist nicht zielführend, sondern nur die Frage, ob die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Voraussetzungen zur Durchsetzung entsprechender Projekte vorhanden sind oder nicht.

Vielleicht ist ja der deutsche Nationalstaat in Zukunft überhaupt nicht mehr erreichbar, aber – so viel steht fest – ohne soziale Revolution wird dieser gewiß nicht mehr realisierbar sein.

Alain de Benoist sagte unlängst zu mir: „La Bourgeoisie ouvre les frontières!“ (das Besitzbürgertum öffnet die Grenzen!) – Wer dies nicht wahrhaben will, wer immer noch glaubt, es gebe noch eine mächtige nationale Bourgeoisie bei uns, mit der sich deutsche, französische usw. Nationalisten verbünden könnten – zum Ziel einer „Volksgemeinschaft“ – ist ein Idiot, mit dem wir unsere Zeit nicht mehr weiter verschwenden möchten. – Alle diejenigen aber, die sich bewußtseinsmäßig weiterentwickeln möchten, sind uns von der „Sache des Volkes (SdV)“ jederzeit herzlich willkommen.

Siehe hierzu auch:
https://sachedesvolkes.wordpress.com/2017/05/26/besprechungen-30/#comments

Mit kam. Gruß
Jürgen Schwab

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Kommentare

  • Sebastian Schicktanz  On 31. Mai 2017 at 20:53

    Interessant!

  • Adebar  On 4. Juli 2017 at 19:07

    Ich glaube auch nicht an eine soziale Revolution, Deutschland ist in großen Teilen verloren. In Städten wie Frankfurt, Berlin und Hamburg sind oder werden in balde Deutsche die Minderheit sein. In Schweden, Großbritannien, Italien, Spanien usw. sieht es ähnlich aus, auch dort werden die Weißen bald die Minderheit sein.

    Steffen Hupka hat die Idee der Wehrdörfer bzw. Rückzugmöglichkeiten oder Reservate für die indigene Bevölkerung erschaffen, zur Zeit scheint bei vielen Nationalisten diese Idee wieder aufzublühen (Frank Krämer, Johannes Scharf usw.).

    Quellen:
    Steffen Hupka Interview

    https://logr.org/derstaatsstreich/2013/02/11/unser-volk-wird-untergehen-wenn-kein-wunder-geschieht-der-staatsstreich-im-gesprach-mit-steffen-hupka/

    Johannes Scharf – Der Ethnostaat Nova Europa – Die Alternative zu Deutschland

  • Schwab  On 9. Juli 2017 at 11:55

    @Adebar

    Ich bin deutscher Nationalist – und glaube immer noch an die Zukunft des deutschen Nationalstaats. Die Bevölkerungs- und Volkszusammensetzung in demselben kann sich freilich ändern – in Form einer Aufnordnung, wie es „völkischen“ Kreisen vorschwebt oder durch Absüdung – wie es sich jetzt und für die nähere Zukunft abzeichnet. Daß diese Bevölkerungspolitik nicht im Sinne der SdV ist, bedarf keiner weiteren Erklärung.

    Ich weise darauf hin, daß sich Bevölkerungspolitik immer wandeln kann. Da wo mein Schreibtisch jetzt steht, haben zuerst Kelten gesiedelt, diese wurden dann von Römern, die auch hier siedelten, unterworfen und romanisiert. Später kamen germanische Eroberer und haben diese romano-keltische Bevölkerung germanisiert, auch genetisch mit germanischen Neusiedlern aufgemischt. Im Zuge der Völkerwanderung stießen in denselben Raum (um Nürnberg) auch slawische Stämme, von denen viele Flurbezeichnungen (Flüsse wie Pegnitz, Regnitz usw.) Zeugnis ablegen.

    Kurzum, es ist niemals ausgeschlossen, daß in Zukunft bei uns weitere Neusiedler hinzukommen – entweder weil diese sich gewaltsam den Zutritt zu unserer Heimat erkämpfen oder – viel wahrscheinlicher – weil die bei uns Herrschenden diese als billige Arbeitskräfte, als Konsumenten und Mieter hereinlassen. Auch frühere Einwanderer sind auf Machtgrundlage der jeweiligen Oberschicht angeworben worden. Die Hugenotten wurden von deutschen Fürsten angeworben wie die Stahl und Kohlebarone im heutigen NRW sich ihre Ruhrpolen holen ließen. Oder denken wir an die polnischen Landarbeiter, die für die ostdeutschen Großgrundbesitzer arbeiteten.

    So oder so wird das Leben des Volkes – wer immer in dieses die nächsten Jahrzehnte hineinwachsen wird – aber weiter gehen. Es werden Kinder geboren, neue Generationen, die unser Land bewohnen werden, werden heranwachsen. Eine politische Position, wie sie von der SdV vertreten wird, hat diesem evolutorischen Prinzip Rechnung zu tragen. Ebensowenig wie es einen „Volkstod“ geben wird, wird es keinen Tod unseres politischen Denkens geben.

    Soweit zu unserem politischen Ansatz. Nun komme ich zu den Ansätzen von Johannes Scharf und Steffen Hupka. Das sind die Ansätze der Niederlage – ohne politische Grundierung.

    Zu meiner Kritik an Johannes Scharf und Dr. Pierre Krebs siehe:

    https://sachedesvolkes.wordpress.com/2016/11/01/besprechungen-29/#comments

    Zwei zentral wichtige Fragen werden nämlich von Krebs, Scharf, Hupka und anderen nicht beantwortet:

    1. Warum sollen die Neusiedlungsprojekte weißer Völker dauerhaft den ethnischen und kulturellen Untergang verhindern können, wenn deren Denker – Krebs, Scharf, Hupka usw. – die zentrale Ursache des Untergangs des alten Europas und der restlichen weißen Welt – nämlich die kapitalistische Grundordnung der weißen Gemeinwesen – nicht erkennen bzw. nicht wahrhaben wollen bzw. leugnen?

    Warum sollen Investoren in ein „neues“ Projekt investieren, wenn die Projektbetreiber ihre früheren Projekte in den Ruin gefahren haben, die Ursache für die alte Pleite in das „neue“ Projekt mit einbauen wollen?

    2. Daß selbsternannte Rassenpolitiker nicht sehr zum politischen Denken befähigt sind, beweisen Krebs, Scharf und Hupka doch dadurch, daß sie das zentrale Thema des Politischen, nämlich die politische Souveränität nicht thematisieren.

    Wie gedenkt Steffen Hupka seine germanischen Wehrdörfer gegenüber dem BRD-Reststaat zu verteidigen? Möchte Hupka mit einer eigenen Armee eine Sezession betreiben, eigene Staatsgebiete in MeckPomm, Sachsen usw. schaffen. Hat Hupka für einen solchen Sezessionskrieg die geeigneten Mittel?

    Wenn Scharf in einem Aufsatz als Beispiel die zionistische Staatsgründung Israel nennt, hätte er bei politischem Verstand erkennen müssen, daß diese Staatsgründung a) von der britischen Mandatsmacht abgeschirmt wurde und b) von vielen jüdischen und nicht-jüdischen Kräften finanziell unterstützt wurde.

    Also diese „neuen“ Siedlungsprojekte sind mir zu unausgegoren!

  • sozrev  On 12. Juli 2017 at 18:17

    Nun ja bei Siedlungsprojekten in Südafrika (Scharf und Krebs) bräuchte man erst mal mehr Atomwaffen als Südafrika und stärkere Verbündete als Südafrika – Russland oder China im Falle Südafrikas. Dann bräuchte man aber auch ein Fußvolk das bereit wäre zu sterben – weil eben die genannten über Atomwaffen verfügen und die eigenen Anhänger höchstens über Messer, Steine und vielleicht eine einfache Schusswaffe. Die einzige Chance bestünde darin das sich die Südafrikaner über die Anhänger von Scharf und Krebs totlachen. Was aber dann auch unwahrscheinlich sein wird. Krebs hat ja mal geschrieben „man“ müsste gar Russland „kolonialisieren“. Das ist nun „witzig“, weil wer und mit welchen Krebs-Großarmeen und mit welchen Krebs-A-Waffen?

  • Schwab  On 14. Juli 2017 at 10:14

    @Sozrev

    Scharf selbst bevorzugt die osteuropäische Variante – nicht die fremdkontinentalen Projekte (Neuseeland, Südafrika, Nordwest-USA). Er selbst sagt in dem Film oben, er studiere in Osteuropa. Also wenn es ein Rückzugsgebiet für Deutsche gibt, dann nur der Osten unseres Kontinents – mittelfristig Mitteldeutschland, langfristig Mittelosteuropa. Aber dann muß man natürlich die deutsche Kirche im deutschen Siedlungsdorf lassen – und sich brav dem tschechischen, ungarischen Staat unterstellen, sofern diese Staaten dann noch souverän sind. Wenn die sich kaufen lassen vom Westen, wird auch dort Multikulti nachziehen. Daß es im Osten weniger Afrikaner gibt als im Westen, liegt übrigens am West-Ost-Lohngefälle – ein jahrhundertealtes Gefälle: Lohnarbeiterwanderungen von Ost nach West – von Polen und Schlesien an Rhein und Ruhr -, und von Süd nach Nord – von Palermo, Neapel, Athen, Belgrad und Madrid nach München, Stuttgart und Hamburg, oder von Tunis und Algier nach Marseille und Paris.

  • sozrev  On 14. Juli 2017 at 21:33

    Ich habe mich auf seine Südafrika-Träume in Gegenlicht bezogen.

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