Monatsarchiv: Juli 2017

Besprechungen (31)

Endlich! Endlich! Endlich! – Viel schlimmer als Durst, Hunger, Kälte, Hitze, Obdachlosigkeit und nie wieder Sex – ist die Vorstellung, daß Arne Schimmer seine Zeitschrift nicht mehr herausbringt! Was unter „Hier & Jetzt“ begonnen wurde, findet nun unter dem Titel „Gegenlicht“ seine Fortsetzung. Gott sei Dank! Weiterlesen

Hamburg-Gewalt: Was nicht im TV lief

Republik auf tönernen Füßen

Die Ausschreitungen linksautonomer Kräfte haben den gesamten G-20-Gipfel von Hamburg überschattet. Daraus lassen sich Schlußfolgerungen über den Zustand der BRD ziehen:

Zum einen beeilte sich das linksliberale Mileu, sich von den linken Gewalttätern zu distanzieren. Das zeigt uns, daß weite Teile der sogenannten Linken, über die Grünen bis in die Linkspartei hinein, fest in das kapitalistische System integriert, das heißt von diesem korrumpiert sind. Beispiel hierfür sind die handzahmen Äußerungen der Grünen-Vorsitzenden Katrin Göring-Eckardt bei Anne Will. Weiterlesen

Die IS-„Friedensbewegung“

Die deutsche Friedensbewegung ist schon länger auf den Hund gekommen. Nun kannte zwar Leo Trotzki nicht die Friedensbewegung in der BRD des Jahres 2017, allerdings könnte sich dieser bestätigt fühlen, da er in seinem Text „Der Pazifismus – Wasserträger des Imperialismus“, vieles formulierte was am Pazifismus als „pazifistischer Imperialismus“ (Werner Pirker) zu kritisieren wäre. Trotzki analysierte den Pazifismus als Gehirnwäsche für den imperialistischen Krieg unter scheinbar „friendensbewegter“ Phrasologie. Rosa Luxemburg definierte den Pazifismus als „Kriegsvorbereitung“ des Imperialismus. Weiterlesen

„Gegenlicht“ – das neue Kultur- und Politikmagazin ist da!

Das sächsische „Bildungswerk für Heimat und nationale Identität“ stellt sein neues Zeitschriftenprojekt vor

Nun ist es soweit! Das neue Magazin „Gegenlicht“ des in Sachsen ansässigen „Bildungswerk für Heimat und nationale Identität“ ist erschienen und liegt als 128-seitiges, opulent illustriertes Buchmagazin vor.

„Gegenlicht“ verfolgt einen eigenen publizistischen Weg, gibt engagierten und auch kontroversen Beiträgen Raum, polarisiert und provoziert, um durch Zuspitzungen Frontstellungen deutlich zu machen und die Dinge in Fluss zu bringen. Dabei will die Zeitschrift mit staubigen Konventionen brechen und einen echten innerrechten Diskurs unterstützen, ohne den es keine zukunftsfähige Nationalbewegung geben kann. Wir fühlen uns einem „wilden Denken“ verpflichtet, das nur noch jenseits der großen Sozialisierungsagenturen und Ideologieproduktionsstätten, jenseits des akademischen Betriebs und der großen Medien artikuliert werden kann. Weiterlesen

Nationale Antifa?

Normalerweise steht die sogenannte „Antifa“ in Deutschland für Antinationalismus, Antideutschtum und eine brutale WWG-Apologie. Aus dem Kreis der marginalisierten Nationalanarchisten gab es vor einigen Jahren um Peter Töpfer den Versuch einer „Nationalen Antifa“. Dies wirkte aber eher wie ein schlechter Witz, da der Einzelkämpfer Töpfer durch allerlei lächerliche Clownerien auffiel und zudem als nationaler Anarchist das Konzept des Nationalstaates eher kritisch gegenüberstand.

Stephan Steins, Herausgeber der linksnationalen Internetzeitung „rote-fahne.eu“ hat sich ein ernsthafteres Projekt gewagt und setzt auf den Nationalstaat, nationale Souveränität und eine antikapitalistische Zuwanderungskritik. Steins Ansatzpunkt ist eine Kritik des antinationastaatlichen „NATO-Faschismus“, der sich derzeit vor allem in der Ukraine manifestiert, wo Faschisten für die USA, NATO und EU Stellung beziehen. Weiterlesen