Intelletektuell und vielversprechend!

Warum noch eine Besprechung über die Erstausgabe von Gegenlicht? Schließlich gibt es ja schon mindestens drei – von Jürgen Schwab, durch einen Topmann der österreichischen Identitären und die bürgerliche Antifa-Seite “ Blick nach Rechts“. Darüber hinaus gibt es auch zwei Interviews mit dem Chefredakteur der Zeitschrift. Wobei es sich bei letzterer „Besprechung“ weniger um eine wirkliche „Besprechung“ handelt, da der Verfasser das Heft nicht gelesen zu haben scheint, sondern nur das Inhaltsverzeichnis. Das Heft bietet sich einfach wegen des Umfanges und des inhaltlichen Gehaltes zu einer weiteren Besprechung an. Intellektuell dürfte höchstens die Sezession an Gegenlicht heranreichen, aber mit einer wesentlich geringeren Seitenanzahl. Gegenlicht bietet einfach Raum für Texte und Autoren die so in keiner anderen nationalen Zeitschrift publiziert werden können – entweder wegen Themen oder wegen dem Umfang.

Im Gegensatz zur Sezession ist Gegenlicht auch inhaltlich breiter aufgestellt und bietet eine Ansammlung von Diskussionsbeiträgen aus verschiedenen Spektren: Neurechte, Nationalkonservative, Traditionale, sozialrevolutionäre Nationalisten, NPD-Anhängern und NPD-Kritikern und vieles mehr pulzieren in dieser Zeitschrift. Andere nationale und patriotische Publikationen sind auch eher eingeengt, entweder wegen Parteibindung, wegen einer festen „inhaltlichen“ Blattlinie oder wegen Lesergewohnheiten. Was man so in Gegenlicht – einem Nachfolgeprojekt von „hier & Jetzt“ kaum vorfindet, da der Chefredakteur Arne Schimmer betonte, das man Diskussionen einen Raum bieten wolle und die Redaktionslinie so, auf das was publiziert würde „liberal“ sei. In Bezug auf veröffentlichte Beiträge!

Womit sich schon einmal die Frage erledigt hat, ob nun Gegenlicht auf dem Markt eine „Daseinsberechtigung“ habe könne – schließlich gibt es ja schon die ein oder andere Zeitschrift und Zeitung im nationalem und patriotischen Spektrum. Diese sind alle soweit überblickbar irgendwie „eingeschränkt“ und müssen sich an bestimmte speketreninterne „Tabus“ halten,was man als eine Form von „rechten PC“ bezeichnenn könnte. Gegenlicht spricht mit seiner Linie nun sicherliche eine Nische innerhalb des nationalpatriotischen Spektrums an. Also Leser die nicht unbedingt immer das Selbe lesen wollen und nicht einseitig informiert werden wollen. Auch wendet sich die Zeitschrift zum Teil eher an nationale Leser, die das ein oder andere Buch konsumiert haben und so zu politischen Denken und Diskussion fähiger sind als derjenige, der rein als Wutbürger oder „Parteisoldat“ handelt und denkt.

Mehr oder weniger finden sich im Heft mehrere Hauptschwerpunkte. Zum einem die Themen „Islam und Nationalismus“, „Ukraine-Konflikt“ und gewisse Veränderungen innerhalb der Westlichen Wertegemeinschaft (Trump und Brexit als Stichworte). Was natürlich nur einige der Themen sind, die aber dann doch ins Auge stechen. Der Traditionalist Dominik Schwarzenberger informiert in seinem Text sehe fundiert über verschiedenen Strömungen im Islamismus und ingesamt über die Situation im Nahen Osten, die kaum „einfach“ zu erfassen ist, wie aus dem Text des Tratditionalisten hervor geht. Hier könnte man De Gaulle anführen oder zitieren: „In den Orient brach ich mit einfachen Vorstellungen auf“.

Schwarzenberger weist im Kern sehr zufreffend auf unterschiedliche Auffassungen von Sunniten und Schiiten, aber auch auf unterschiedliche Strömungen und Interessen etwa unter Sunniten hin. Die Spaltung zwischen Katar und Saudi Arabien wurde aber erst nun virulent. Man könnte aber auch darauf hinweisen das selbst in Saudi Arabien alles nicht so eindeutig ist, wie gemeint. So gibt es im Saudi Establishment unter der Oberfläche einen Machtkampf, was aber kaum bekannt ist. Eine Minderheit meint man müsse sich von den USA weg bewegen und nach anderen Bündnissen suchen – womit Moskau gemeint ist.

Der Verfasser weist auch darauf hin das Salafisten auch nur ein Sammelbegriff ist, der aber sehr schwammig ist. Auch seien Wahabiten und Salafisten nicht das „Gleiche“. Salafisten lehnen in der Regel die Nation ab, zugunsten eines salafistischen Transnationalismus. Nun stimmt das, aber eben nicht so ganz. So hat man im ägyptischen Salafismus zum Teil eine Mischung aus Salafiya und ägytischen Nationalismus. Auch war die Salafiya nicht immer derart reaktionär und primitiv-barbarisch wie nun. Die Usrpünge im 19. und frühen 20. Jahrhundert waren „reformislamisch“ und arabisch-nationalistisch. So sollte damals der erstarte Islam „modernisiert“ werden – durch eine Übernahmen von westlicher Wissenschaft. Das dies nun nichts mehr mit heutigen Salafisten zu tun hat, ist dann wieder ein anderes Thema. Zahlreiche der damaligen Ideologen spielten eine gewichtige Rolle im arabischen Nationalismus. Auch war damals die Feindschaft gegen Schiiten, Christen und selbst Juden eher im Vergleich zu heute eher minimiert.

Schwarzenberger sieht wohl zurecht den IS, als „Phantom“, in der Sackgasse bzw. auf einem stark absteigenden Ast. So steht folgendes zwar nicht im Text, was aber durchaus zu ergänzen ist: Zahlreiche IS-Gruppen haben sich von diesem inzwischen los gesagt. So etwa im Libanon, in Palästina, usw. IS-Dissidenten im Libanon werfen dem IS inzwischen vor dem israelischen „Allon-Plan“ zur Zerstückelung Arabiens zu dienen. Diese kooperieren nun mittlerweile gar mit der Hezbollah und treten im TV der Schiiten-Miliz auf. Der Vorwurf lautet hier auch auf „Verrat an Osama Bin Laden“. So war dessen Antischia-Linie eingeschränkter Natur. Bin Ladens Mutter war eine Schiitin aus dem Jemen! Bin Laden hatte selbst die Selbstmordanschläge auf Schiiten im Irak durch Zarkawi abgelehnt. Was auch kaum bekannt ist: Sein „Bündnis gegen Kreuzritter und Zionisten“ war keine rein sunnitische Angelegenheit. Den Aufruf hatten auch einige Schiiten mitunterschrieben.

Ein anderer Beitrag zum Thema legt den Fokus auf die Ablehnung der Nation unter vielen Islamisten und spricht sich für den arabischen Sozialismus des arabischen Nationalismus aus – hier vor allem Gaddafi, Baath im Irak und Syrien, sowie Nasser in Ägypten. Der Westen habe zudem den „arabischen Frühling“ benutzt um diese Tendenz zu schwächen oder zu vernichten unter Zuhilfenahme von Islamisten. Unter Islamisten sei aber die Nationalalstaatsfeidlichkeit eingeschränkt zu sehen – insbesondere bei der schiitischen Hezbollah und dem iranischen Islamismus. Dieser verbinde nämlich Religion und arabischen sowie persischen Nationalismus. Auch sei diese Strömung im Verhältnis zum sunnitischen Islamismus relativ christenfreundlich.

Insofern seien weder Islamophilie noch Islamophobie eine Position die der deutschen nationalen Souveränität dienlich sei. Der alleinige Blick auf die islamische Gefahr könne den Blick auf die Ursachen der Überfremdung verstellen. Die Ursache sei geistig im „Westlertum“ und dem Zuwanderungsinteresse des Kapitalismus zu erfassen, aber auch im Imperialismus der WWG. Daneben kann aber kein Europäer ein Interesse an einer Islamisierung Deutschlands und seiner Nachbarn haben. Alleine mit „Populismus“ sei aber dieser Entwicklung kaum beizukommen. So ist die Islamisierung auch ein geistiges Problem der Europäer, da man sich ja erst einmal islamisieren lassen muss. Was auf ein mittlerweile fehlendes geistiges Wertegerüst hindeutet.

Bei der Ukraine-Diskussion hatten in einem Grundsatzartikel die NATO-Faschistin Olena Semenyaka – die mit dem Rechten Sektor und Asow sympathisiert – sowie in Gesprächen Alain de Benoist und Dugin etwas beizutragen. Semenyaka die logischerweise für einen „ukrainischen Weg“ oder „dritten Weg“ plädiert, tut aber was kritisch anzumerken wäre, so als sei ein ukrainischer Weg gleich bedeutetend mit Antirussismus und NATO-treue – wobei natürlich die NATO-treue ihres Spektrums bestritten wird – was aber leicht widerlegbar ist. Das aber der „ukrainische Weg“ für ukrainische Patrioten logisch ist, dies wird klar sein. Die Frage ist nun ob ihr Weg dafür steht, oder ob dies nicht auch aus ukrainischen Interesse ganz anders ginge. Was sie nun aber als „ukrainischen Nationalismus“ ausgibt, so könnte man meinen könnte zweifelhaft sein bzw. eine Negativdefinition dessen.

Benoist liegt auch nicht ganz richtig, wenn er meint der „dritte Weg“ sei nur in der Theorie vorhanden, aber nicht in der Praxis. Bis zum Sturz von Janukowitsch gab es nun durchaus einen in Teilen eigenständigen ukrainischen Weg. Das dies von ukrainischen Faschisten anders gesehen wird, dies wird auch logisch sein. Die Ukraine hat bis dahin „laviert“, weil klar war das eine eindeutige Entscheidung in Richtung Westen zum Staatszerfall führen muss. Dugin geht selbst von „zwei Völkern“ in der Ukraine aus – westukrainisch und „kleinrussisch“. Dagegen gehen die NATO-Faschisten von „anderen Rassen“ aus. Entweder seien die Ostukrainer „keine“ Weißen oder die Russen „verjudet“ – was nicht an Israelsolidarität hindert. Nun ist dies nun freilich absurd! Sowohl Ukrainer als auch Russen sind „Ostslawen“ die durchaus kulturell und auch sprachlich eng verwandt sind. Im Osten und Westen der Ukraine hat man zwar einen starken russischen Anteil, aber keine Mehrheit. Die meisten „Seperatisten“ werden keine „Russen“ sein. Im Westen der Ukraine hat man dagegen auch nicht wenige Russen, Balten, Polen, Ungarn und Rumänen.

Der ukranische Staat ist eben kein richtiger völkischer Nationalstaat. Aufgrund der westlichen Wühlarbeit und dem Fundamentalismus der NATO-Faschismus besteht die Gefahr das von der Ukraine nichts mehr übrig bleibt – als Staat. Auch im Westen der Ukraine fühlen sich Ungarn und Bukowina-Rumänen bedroht, aber auch russischstämmige Westukrainer und solche ethnischen Ukrainer, die sich mit dem Putschregime nicht einverstanden erklären. Es ist zudem fraglich ob das Putschregime überhaupt so wie eine Mehrheit im Volk hat. So kam die „Mehrheit“ nur zu Stande weil die Anti-Putsch-Parteien entweder verboten oder von der Wahl ausgeschlossen wurden. So steht es heute um den ukrainischen Nationalstaat schlecht, was aber ursächlich liberalen und NATO-Faschisten zuzuschreiben ist. Natürlich wird dies nun die Verfasserin Olena höchst warhscheinlich nicht ganz überzeugen.

Arne Schimmer und Thorsten Thomsen befassen sich desweiteren sehr profund mit Trump, Brexit, Auseinandersetzungen innerhalb der Trump-Regierung und des Front National in Frankreich. Zweifelsohen haben nun viele Nationale durchaus auf Trump gehofft. So hat sich seit Erscheinen oder Abfertigung der Texte in Gegenlicht einiges getan. Die Kriegsdrohungen gegen Nordkorea und auch Venezuela wurden verschärft, Trumps Eingreifen in Syrien gegen die Regierung Assad war schon damals gegeben. Die Auflösungserscheinungen der Regierung Trump haben sich verschärft – so ist die Zahl der entlassenene oder selbst gekündigten Regierungsmitglieder nur mehr schwer zählbar – vor kurzem etwa erst Steve Bannon, der als Topberater Trumps galt. Bannon hat „ideologisch“ die Präsidentschaft Trumps für erledigt erklärt.

Schimmer, Thomsen, wie auch der Marxist Rupp auf Russia Today-Deutschland haben nun recht das Trump und Brexit der WWG ein großes Bein stellten. Zumindest ein größeres als das was aus allen anderen Staaten der WWG kam – wohl auch da die USA und GB hier zu den wichtigsten Handelnden gehören werden. Dagegen hatten Gutmenschenmedien auf Angela Merkel als „letzte Verteidigerin des Westens“ gesetzt. Eingeschränkt war auch der berechtigte Antiamerikanismus, weil dieser verkannte das es in den USA durchaus links und rechts ein widerständiges Potential gab. Scheinbar zumindest ein größeres als etwa in der BRD. Das sich aber der Trump-Hype erledigen wird, dies war durchaus vorher zu sehen. Dafür sprachen schon die sich ständig widersprechenden Äußerungen des Milliardärs – seit Jahren – und das Fehlen einer Basis innerhalb des Apparates. Auch deuteten darauf zahlreiche Nominierungen zu Anfang der Regierung hin – NATO- Freunde und Finanzkapitalisten. Wer etwa die Trump-Bücher kennt und die genauen Wahlkampfaussagen, hat es zumindest ahnen können. Auch Bannon ist kein „Held“, da dieser nicht weniger als einen „Weltkrieg“ gegen China forderte.

Trump wurde oftmals in nationalen Kreisen als „Anti-Neocon“ und „Anti-Hillary“ gesehen, was so aber nicht zutrifft. Da zu den Trump-Unterstützern auch Top-Neocons wie Rumsfeld, der Vize von Bush „The Prince of Darkness“ Cheney, John Bolton und Palin gehörten. Auch das mit „Anti-Hillary“ wird so ganz auch nicht stimmen können, da Trump 2011 bis 2012 den Libyienkrieg unterstützte. Im Wahlkampf griff Trump Hillarys Sponsoring durch die Saudis sehr zurecht an, nur hat er eines nicht erwähnt: Seine hervorragenden Geschäftsbeziehungen zum saudischen Königshaus. Der Riesendeal mit den Saudis nach seiner Wahl wird schon etwas damit zu tun haben. Was aber gar nicht den Wahlkampfaussagen widerspricht, weil Trump dort nur „more Money“ von den Saudis einforderte. Zwar hatte Trump auch die Frage augeworfen ob nicht die Saudis hinter 9/11 steckten, aber more Money wird wichtiger sein. Auch wird saudisches Aufrüsten von Jihadisten in Syrien eher unwichtig sein, solange die Saudis die US-Feinde im Jemen und Iran bekämpfen.

Schimmer hat nun aber recht, das man die Amtszeit von Trump noch nicht abschließend bewerten könne – schon weil diese erst am Anfang steht. So war auch nicht alle schlecht. So hat Trump teilweise auf internationaler Ebene Bekenntnisse zu einem absoluten Freihandel und Grenzöffnungen verhindert. Das es Trump beim Thema Freihandel offenbar um weitere Verhandlungen geht, die uns Deutschen schaden, steht dann auf einem weiteren Blatt – was er aber schon immer sagte, und kein Bruch von Wahlversprechen sein wird – wenn man genau hinhörte. So mag auch der Einwand von Thomsen gar nicht so falsch sein das Trump eigentlich zu einem besseren Verhältnis zu Moskau gelangen wollte. Das dieses noch schlechter als unter Obama ist, liegt zum Teil daran, das mehr als 95 Prozent der US-Abgeordneten in Senat und Kongress den Kurs verschärften. Was darauf hindeutet das Trump eine „lame Duck“ ist – schon nach wenigen Monaten – und kaum handlungsfähig ist, weil ihm in der eigenen Partei der Rückhalt für andere Schritte fehlt. Die einzigen die sich dem Aggressionskurs versperrten waren der kleine ganz linke Flügel der Demokraten und der ganz rechte Flügel der US-REPs. Bei den Demokraten wird dieser Flügel von den „Progressiv Democrats“ angeführt und bei den REPs von dem als „Extremisten“ verschrienenen Assad-„Fan“ Dick Black.

Der Chefredakteur Arne Schimmer hat nicht nur ein sehr gutes Editorial geschrieben – warum Pegida versandetete und warum sich daraus ergibt das eine Nationalbewegung erst recht zu forcieren wäre – sondern auch einen der besten Texte in einer Zeitschrift zur Kriegsschuldfrage bezüglich des 1. Weltkrieges. Schimmer bewertete dabei verschiedene Werke – von berühmten „Schlafwandler“, über Herfried Münkler, Jörg Friedrich (bekannt wegen seiner Werke über den Bombenkrieg gegen Deutschland), McMeekin, den hervorragenden Roman von Kopetzky. Zumeist handelt es sich dabei um sehr umfangreiche Werke, die allesamt kaum besonders „rechten“ Verfassern zuordenbar sind. Schimmer macht deutlich das die Anklage der Schuld Deutschland und Österreich-Ungarns kaum haltbar ist. So erwähnt er auch nebenbei das kaum ideologisch einordenbare Großwerk von Golo Mann „Deutsche Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts“ (über 1000-Seiten).

Die großen Werke von Golo Mann und Jörg Friedrich, zeichnen sich nicht durch eine große Seitenanzal aus, sondern auch durch Sprachhewalt und den Verzicht auf 200-Seiten-Quellenachweise. Das brauchen beide nicht! Wie Jörg Friedrich hatte Golo Mann die „Alleinkriegsschuld“ – trotz Kritik an den Deutschen – als Unfug zurückgewießen. Der Liberalkonservative Münkler hatte Pseudolinke blamiert, weil er den 1. Weltkrieg als Aufmarsch des Imperialismus darstellte. Die völlig richtige Analyse – die auch auf den 2. Weltkrieg anzuwenden wäre – hatte dann absurderweise bei Linken für einen „Skandal“ gesorgt. Zu Zeiten von Lenin und Trotzki wären solche linken Analysen aber als „Imperialismus“benannt worden. So bleibt es dem liberalen Bürger Münkler als vorbehalten noch einmal Weltkonflikte als Kriegsgang imperialistischer Mächte zu deuten. Eigentlich sollte man annehmen das dies Common Sense von „Marxisten“ sein müsste. Zumindest gang naiv gedacht. Zum „Schlafwandler“ muss man ja nicht mehr viel sagen, außer vielleicht das diesen vielleicht auch Sigmar Gabriel kennt.

Zumindest hat der SPD-Außenminister vor einem neuen „1. Weltkrieg“ gewarnt, mit Verweis auf „Schlafwandler“. Gabriel meinte die Kriegsdrohungen gegen Nordkorea. Der 1. Weltkrieg ist also ganz aktuell nur „mit Atombomben“ (Gabriel).
Auch ansonsten findet sch eine Vielzahl von interessanten Texten. Der sozialrevolutionäre Nationalist und Publizist Jürgen Schwab beschäftigt sich in seinen Thesen zum Neonazismus in der BRD mit der Frage weshalb weder NS-Apologie noch Rechtspopulismus einer nationalen Befreiung dienich seien. Bernd Rabehl mit dem Fall und Aufstieg der Sozialdemokratie und warum Afrika mit einer Zuwanderung nach Deutschkand gerade nicht geholfen ist. Thorsten Thomsen weiß zum Teil durchaus zutreffend Dugins „Eurasiertum“ zu kritisieren, der auf Kulturräume statt auf Nationalstaaten setzt und Ernst Nolte sowie Dominique Venner unterhalten sich über den „europäischen Bürgerkrieg“. Auch die Nachrufe an den Querkopf Hans-Dieter Sander sind mehr als lesenswert. Einen für rechte Kreise viellleicht etwas unothodoxen Ansatz bietet eine Besprechung des Verhälltnisses von Ernst Jünger und Albert Hoffmann bzw. deren Vorliebe für LDS und andere halluzinogene Drogen. Kenner wird das aber nicht wirklich überraschen. So hatten Jünger oder auch Julius Evola darüber hinaus eine gewisse Zuneigung zu Hippies und Beatniks.

Sicherlich beschäftigt sich die Zeitschrift auch mit anderen Tabuthemen. Frank Krämer berichtet über sein Projekt „Multikulti trifft Nationalismus“. Der Rechtsrocker und der Ghanaer Nana Domena können sich super leiden, trotz unterschiedlicher Ansichten. Das man sich einfach sympathisch findet und ohne „Schaum vor dem Mund“ unterhalten kann scheint ja nicht mehr ganz „normal“ zu sein. Krämer und Domena wollen den „Kampf der Kulturen“ und einen neuen „Barbarismus“ entgegen wirken. Migranten die aber mit deutschen Nationalisten einfach nur reden wollen stehen vermehrt im Fokus von gewalttätigen „Antifa“-Aktionen.

Auf weitere Heftausgaben darf man also durchaus gespannt sein!

Verfasser. Sozrev

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Kommentare

  • Allvo  Am 30. August 2017 um 14:20

    Da ich über die gängigen Suchmaschinen eine Zeitschrift mit den Namen „Gegenlicht“ nicht auf Anhieb finden konnte und zuerst sogar dachte, daß eine Verwechselung vorliege und der Autor das metapolitische Magazin „Gegenstrom“ anstelle „Gegenlicht“ meinte, erlaube ich mir einen Verweis zu der besagten Zeitschrift zu setzen:

    https://de-de.facebook.com/gegenlicht.magazin/

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