Die Heise-Boys

Der „NS-Flügel“ in der NPD sammelt sich nun unter einem „Flügel“ Namens „der völkische Flügel“. „Boys“ ist nun unfair, weil sich unter den Erstunterzeichnern auch einige „Girls“ finden. Einige davon im „bürgerlichen“ Look, aber auch junge Blondinnen im BDM-Look. In der AfD gibt es „den Flügel“um Höcke und andere Parteirechte und in der NPD nun eben den „völkischen Flügel“.

Siehe: http://dervoelkischefluegel.de/

und https://www.derfluegel.de/

Die Höcke-Anhänger haben auf eine ideologische Zuschreibung verzichtet, so das sich „der Flügel“ irgendwie witzig anhört. Der neue-alte NPD-„Flügel“ ist nun aber der Selbstbezeichnung nach auch „witzig“ oder absurd, weil so ziemlich jeder in der NPD irgendwie „völkisch“ sein wird – bis auf ganz wenige Ausnahmen. Das ist so wie wenn sich bei den Grünen ein Flügel „der grüne Flügel“ nennen würde oder in der CDU ein Kreis „die Christdemokraten“. In der Linkspartei gibt es dagegen wenigstens ideologische Arbeitskreis, die sich je nachdem „Sozialistische Linke“, „Antikapitalistische Linke“, „Marxistisches Forum“ oder im Fall der kapitalistischen „Reformer“ eben „Forum Demokratischer Sozialismus“ nennen. Die antideutschen (Neocon) Kriegshetzer nennen sich im orwellschen Neusprech „Bak Shalom“ (Shalom heißt „Frieden“). Hierbei handelt es sich um hochideologisierte Zusammenschlüsse die gerne diverse Erklärungen schreiben – ideologischer und taktischer Art. Damit hat man es nun weder bei AfD-„Flügeln“, noch beim „völkischen Flügel“ zu tun.

Die Grundabsicht der „Radikalen“ mag an sich verständlich sein. So fragt sich Thorsten Heise warum man heute keine 5000 Demonstranten mehr mobilisieren kann sondern nur noch 1000 – wobei es aber sehr selten 5000 und 1000 gewesen sein werden. Zumeist kann man froh sein wenn es 150 und mal ausnahmsweise 500 sind. Der „Hitler-Wein“-Verkäufer Heise wollte NPD-Chef werden, unterlag aber gegen Frank Franz, und brachte es immerhin auf dem letzten Parteitag zum Vize.
An anderer Stelle war zu lesen das die Stragetie erst einmal darauf ziele Abgänge zu Worch und dem Dritten Weg wieder zur NPD zu lenken. Eine „Strategie“ ist dies nun kaum, da es hierbei vielleicht um höchstens 500 Aktivisten gehen wird. So das die „Erklärung“ des völkischen Flügels auch weitgehend inhaltslehr daher kommt. Man sei „sozialistisch“, ohne das aber sozialistische Inhalte formuliert werden. „Die Anderen“ in der NPD seien unmoralische Schweine – das kennt man aber schon, da diese inhaltslehre, die längst verflossene sogenannte „Revolutionäre Platftform“ in der NPD formulierte.

So das sich Franz und Heise zwei Blinde darum streiten wer der Blindere von beiden sei. Franz hatte die NPD-Wähler zur AfD getrieben, unter anderem mit einer Kampagen der Stimmensplittung für NPD und AfD. Wem dies zugute schlägt ist wohl nicht schwer zu erraten. Der Neonazi Heise hatte in Thüringen einem nichtexistenten rechtem Bürgerblock das Wort geredet über einen Antisozialismus der natürlich „nationaler Sozialismus“ sein sollte. Natürlich soll nun der Völkische Flügel auch „kompromisslos-sozialitisch“ sein – ohne Inhalt. Wohl deshalb weil der Heise-„Sozialismus“ entweder keinen Inhalt kennt oder antisozialistische Demagogie sein wird.

Nun kann man einwenden dies sei ja alles nur angeblich „nationlbolschewistische“ Polemik. Allerdings erfordert Sozialismus oder Antikapitalismus eben auch so was wie entsprechende Forderungen, die aus dem Heise-Lager nicht existieren. Oder ist das alles nur „geheim“ formuliert?

Das wäre nun absurd, da das völkische ja auch nicht „geheim“ bleibt, oder? Die meisten Äußerungen aus diesem Lager sprechen nicht für inhaltlichen „Sozialismus“, sondern für etwas ganz anderes.

So verstehen die meisten aus diesem Spektrum unter „Sozialismus“ die „Volksgemeinschaft“. Was aber nun zumeist ein inhaltsleher Fetisch ist. „Stirn“ und „Faust“ ist erst mal eine kapitalistische Phrase wie die „Sozialpartnerschaft“, die jeweils unter unterschiedlichen Voraussetzungen von einem reformistischen Kapitalismus ausgehen. Bei den einen mit Gewerkschaften, bei den anderen eher ohne. Nun kann es auch eine kleinbürgerliche-sozialistische Volksgemeinschaft geben wie etwa in Syrien oder Venezuela, aber dazu muss man erst einmal einen nationalen Sozialismus vertreten und keinen Nationalkapitalismus der inhaltslos mit dem Begriff spielt.

Den „Antikapitalismus“ ohne Antikapitalismus kennt man schon länger, etwa über die sogenannte „Antikap-Kampagne“, in welcher sektenhaft Kapitalismus mit einer zinsfreien Marktwirtschaft „kritisiert“ werden sollte. Was nun ein „antikapitalistischer nationaler Sozialismus“ sein sollte. Nun wird aber nicht einmal die FDP glauben das dies ein „Sozialismus“ sein könnte. Ein vom Zins befreiter Kapitalismus mit kapitalistischer Wirtschaftsordnung ist einfach eine unlogische Quadratur des Kreises. An einen Kapitalismus ohne Zins, der deswegen „Sozialismus“ sei, glaubt ansonsten kein Sozialist. Das ist für jeden anderen leicht als demagogischer Unfug zu erkennen – auch für Neoliberale.

So das bürgerliche Mainstream-Antisozialisten in diversen Schriften diesen „nationalen Sozialismus“ auch gar nicht ernst nahmen. Falls es sich ja um „Sozialismus“ handeln würde, dann müssten die antisozialistischen Alarmglocken schrillen. Aber die Kapitalisumsanhänger waren eher entspannt und machten sich lustig. Wenn aber nicht einmal Neoliberale glauben der angebliche „Sozialismus“ sei auch einer, dann wird es kritisch.

Worauf nun die Heise-„Strategie“ genau zielt lässt sich nun mit Logik kaum erklären. Auf dem letzten NPD-Parteitag erklärte, er nun in einer Rede, die Pegida sollte zu einer „Vorfeldorganisation“ der NPD werden. Nun ist aber Pegida weder völkisch und distanziert sich auf jedem Marsch mit einem Fronttransparent von „Nazis“, die man in den Müll werfen möchte. Pegida ist eher auf AfD und gar den Neocon-Zionisten Wilders eingestimmt und ganz sicher nicht auf Heise und Anhang. Einen Spagat zwischen rechter Neocon-„Antifa“ – die sich in der Pegida-Führung finden – und Hitler-Fans wird es logischerweise kaum geben. Dies ist so wahrscheinlich wie das die CSU in Bayern mit der Linkspartei koaliert oder aus der Kommunistischen Plattform eine Vorfeldorganisation der AfD wird – also gar nicht.

Die Franz-NPD ist nun selbst völlig konzept- und ideenlos und verfügt auch über keine politische Vision die in der Lage wäre die eigenen Anhänger – die immer weniger werden – für eine grundlegende Idee zu begeistern und erst recht nicht neue Schichten zu gewinnen, da man sich in einem verzweifelten Schrumpungsprozess befindet – Austritte und katastrophale Wahlergebnisse. Franz hat nun nicht nur gegen die AfD inhaltlich und taktisch total versagt, sondern schon davor im Saarland gegen Lafontaine wo er durch utopische Bündnisangebote an die CDU „gegen den Kommunisten Lafontaine die NPD-Wähler zur Linken trieb (Von 4 auf 1,5 Prozent).

Eine Gesundung wird aber nun kaum durch den „Völkischen Flügel“ gelingen können. So gibt es bereits völlig erfolglose „NS“-Parteien (Dritter Weg, Worch-Truppe). Was sollte eine dritte bringen? Damit wäre nur der parteipolitische Nationalismus völlig auf diese Schiene festgelegt. Drei Hochblinde ergeben noch keinen Sehenden! So aber nun schon längst Möchtegernrechtspopulismus und „Nostalgie“ gescheitert sind.

Eine erfolgreiche Mischung aus Rechtspopulismus und Teilnostalgie wird man bei Björn Höcke finden, der aber immerhin in Thüringen auf über 20 Prozent kommen wird. Bei diesem besteht nun der „Verdacht“, er habe einst zum Heise-Spektrum gehört und unter Pseudo in einer Heise-Schrift pupliziert. Heise bestritt dies zwar in einem Video und nannte für das Pseudo einen bekannten Nostalgiker des NW als Schreiber, aber das wird wohl ein Gefallen sein, da Heise und Höcke rein zufällig ihre Kinder in den selben Kindertarten schickten. Wie auch immer! Wer Höcke ankreuzen kann, wird dies auch tun und eben nicht Heise.

Die verflossenen Erfolge der NPD beruhten nun eher auf Blendwerk, da diese nur funktionierten ohne populistische Konkurrenz – AfD und Lafo-Linke – oder völlig unideologische Protestparteien – Piraten. Was auch unter Voigt und Apfel auf ein fehlendes Grundgerüst schließen lässt. Da man die notwendigen „Hausaufgaben“ nicht erledigte steht man nun in etwa da wo man in den 80er war – in der Riege der unwichtigen Splitterparteien. Auch ist die Klage vieler ehemaliger Wähler ernst zu nehmen, dass die NPD „volksfern“ sei und gar nicht wüsste das, dass was in Hinterzimmern besprochen wird kaum der Lebensrealität nationaler und patriotischer Deutscher entspricht. Das nun die Enttäuschten nicht mehr die NPD ankreuzen – ob mit Franz oder mit Heise – ist nun nur natürlich.

Als schlechte Wahlverlierer behauptet man dann von Seiten der NPD die Wähler sei „verblödet“. Eine andere Erklärung könnte aber auch darin liegen das eben das gemachte Angebot eher unzureichend sei. Hierbei kann es um bestimmte Inhalte gehen, oder aber auch um ein Szendenken das außerhalb der Szene keinen interessiert.

Das ist aber auch in anderen europäischen Ländern, wo die Bedingungen weitaus besser sind als in der nationalmasochistischen BRD auch nicht anders. Der parteipolitische Nationalfaschismus ist ein aussterbender Dinosaurier. Alleine in Griechenland ist die Goldene Morgenröte erfolgreich und im Parlament vertreten. Ansonsten haben wir es im nationalen und patriotischen Spektrum entweder mit erfolgreichen rechtspopulistischen, linksnationalen, souveränistischen und anderen Formationen zu tun – aber nicht mit Nationalfaschisten. Die gibt es zwar überall, sind aber ohne Erfolg. Das dies ausgerechnet in der BRD einmal anders werden könnte ist mehr als unwahrscheinlich.

Verfasser: Sozrev

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Kommentare

  • Schwab  On 10. Februar 2018 at 14:22

    @Sozrev

    „Worauf nun die Heise-„Strategie“ genau zielt lässt sich nun mit Logik kaum erklären.“

    Heise ist wohl intelligent genug, daß er selbst – im Gegensatz zu vielen seiner Anhänger – genau weiß, daß eine völkische Umkehr in Deutschland und Europa nicht mehr möglich ist.

    Die „Volksgemeinschaft“ setzt voraus, daß die deutschen Kapitalisten mitmachten, die aber nach immer mehr Ausländern rufen.

    Johannes Scharf hat genau dies erkannt, daß der Zug in Richtung völkische Umkehr in Deutschland und Europa abgefahren ist, sich die Sache erledigt hat. Das weiß auch Heise. Heise kann aber immerhin, indem er sich als Führer der Franz-Gegner in und um die NPD aufspielt, seine eigenen „Macht“gelüste im NW-Sandkasten umsetzen und auch neue Kunden für seinen Versand finden.

    Die Definition, was ein Deutscher ist (deutsche Eltern oder halb deutsch, halb europäisch-nichtdeutsch) könnte aus meinem Buch „Deutsche Bausteine“ abgeschrieben sein:

    Zur Brodkorbschen Verfälschung meines Volksbegriffs siehe:
    https://www.endstation-rechts.de/news/die-deutsche-amoebe-deutsch-ist-wer-deutsche-eltern-hat.html

    Was die SdV von Heises „völkischen Flügel“ unterscheidet, ist, daß wir viel weiter sind in der Wirklichkeitserkennung. Denn es reicht doch nicht aus, jahrzehntelang das eigene Wollen öffentlich zu bekunden. Die politische Wirklichkeit, daß die derzeitigen Abstammungsdeutschen in Deutschland in die Minderheit geraten, wird dadurch nicht verändert.

    In den eigenen Rückzugsräumen können Heise und diverse Burschenschafter sagen, in unserer Organisation kommen nur echte Deutsche rein, dies wird aber die Entwicklung draußen im Land nicht ändern oder aufhalten.

    Schließlich kann auch jeder türkische Kulturverein in Nürnberg oder Berlin sagen, er nehme nur Abstammungstürken auf. Dann nehmen eben die albanischen Vereine nur Albaner auf und Heise nimmt nur Deutsche auf – in der Multikulti-Repubik.

    Das heißt, die „Volksgemeinschaft“ mit dem deutschen Großbürgertum, das in der Einwanderungspolitik Nationalverrat übt, kommt somit selbst einer Verrräterideologie gleich. Das heißt, für selbstbewußte Deutsche und Europäer ist Heises „völkischer Flügel“ kein respektables Angebot!

  • Kaden  On 10. Februar 2018 at 17:19

    Könnten Sie mir freundlicherweise mitteilen, ob die erste Ausgabe „Gegenlicht“ noch bezogen werden kann? Auf Facebook gibt es keine Rückmeldung.

    Freundlicher Gruß, ein Leser.

    • sozrev  On 12. Februar 2018 at 10:01

      Kaden:

      Ich sage mal dem Chefredakteur bescheid das er sich bei dir melden soll.

      • Kaden  On 12. Februar 2018 at 10:15

        Vielen Dank!

  • sozrev  On 10. Februar 2018 at 23:15

    Ja! Das Heise nicht so „dumm“ war das zu glauben was er den Anhängern erzählte war mir persönlich klar. Sollte man zumindest annehmen. Das man dafür minutenlangen Beifall bekommt (Pegida als NPD-Vorfeld) lässt schon tief blicken, da anzunehmen ist das dieser Unfug „geglaubt“ wird.

    „Völkisch“ ist die deutsche Nationsdefintion, nur ist die Frage was das genau heißen wird. Beim Heise-Lager kommt dann so was wie die „Nürnberger-Gesetze“ raus, was aber nicht der deutschen Tradition entspricht. Ich bin auch ehrlich gesagt dafür sich zu überlegen ob nicht auch etwa Leute wie sagen wir mal Xavier Naidoo als „Deutsche“ zu sehen seien. Das Claudia Roth eine „Biodeutsche“ ist bringt ja keinem was. Wahrscheinlich bringt der Xavier sogar mehr als Heise – weil kein Schwein Heise überhaupt kennt.

  • Schwab  On 11. Februar 2018 at 11:46

    @Sozrev

    Heise ist Abstammungsdeutscher, Naidoo wohl kaum. Naidoo ist dt. Staatsbürger, wäre es auch bei mir. Ob mir jemand sympathisch ist oder nicht, hat nichts mit dem Kriterium „abstammungsdeutsch“ zu tun. Naidoo ist für mich vergleichbar mit einem deutschnational gesinnten Volljuden, der im Ersten Weltkrieg seine Pflicht für das Deutsche Reich getan hat.

  • sozrev  On 12. Februar 2018 at 10:08

    Hier ging es um die deutsche Staatsbürgerschaft, dass Naidoo kein Abstammungsdeutscher ist, dies ist ja klar (Südafrikaner, aber kein Schwarzer, sondern eine Mischung aus der indischen und burischen Minderheit). Bei den Volljuden wird es sich aber zumeist um Abstammungsdeutsche gehandelt haben.

  • Schwab  On 12. Februar 2018 at 18:32

    „Bei den Volljuden wird es sich aber zumeist um Abstammungsdeutsche gehandelt haben.“

    Nein, mit „Volljude“ meine ich einen Juden, dessen beide Eltern und vier Großeltern Juden sind.

  • sozrev  On 12. Februar 2018 at 19:31

    Ich meinte das „Jude“ an sich kein ethnischer Begriff sein muss. Sicherlich kamen die meisten Juden einmal vor Jahrhunderten nach Deutschland, aber ob es sich nach Jahrhunderten der Vermischung und Assimliation noch um Semiten handelte ist schon fraglich. Ein deutschnationaler Rabiner hat mir jedenfalls erklärt das etwa der Begriff „jüdisches Volk“ kein ethnisch-völkischer sei sondern an sich ein theologischer, so das er ein deutscher Jude sei – sozusagen „germanisch“. Laut ihm gibt es unter Deutschen Juden kaum „Halbjuden“ oder „Vierteljuden“, ebenso wenig wie „Halbkatholiken“ oder „Viertelprotestanten“. Dabei muss es sich nun allerdings um deutsche Juden handeln und nicht um Zuwanderer aus Osteuropa oder sonstwo.Kann man natürlich auch anders sehen, oder aber so ähnlich.

  • Schwab  On 22. Februar 2018 at 17:24

    Ich weiß natürlich, daß „Jude“ ethnisch und religiös definiert werden kann. Es ist allerdings keine Erfindung von mir oder von irgendwelchen deutschen Völkischen, „Jude“ genetisch zu definieren. Das machen doch breite Kreise bei den Juden selbst, sich über ihre Abstammung zu bestimmen. In die meisten jüdischen Gemeinden kommt ein Nicht-Abstammungsjude gar nicht rein – wobei bei strenger Auslegung die jüdische Mutter entscheidend ist. Ganz anders bei Mohamedanern und Christen, bei denen theoretisch jeder Mensch – sofern er glaubwürdig konvertiert – den Zugang hat.
    Was mir in deiner Argumentation oben auffällt, daß Du Abstammung (Eltern usw.) und Rasse durcheinanderwirfst. Es geht mir nicht darum, einen Juden oder einen Deutschen über eine vermeintlich reine Rasse zu bestimmen, sondern über die Eltern und direkten Vorfahren. Ich beispielsweise habe zwei Eltern, vier Großeltern und acht Urgroßeltern, die allesamt deutsche Katholiken waren bzw. im Falle meiner Mutter sind. Allesamt stammen diese aus Unterfranken und dem badischen Teil von Franken. Es geht nicht darum, sozusagen bis in die Antike zurück, wo jeder Mensch mehrere Millionen Vorfahren statistisch hat, eine völlige Homogenität zu behaupten.

  • sozrev  On 22. Februar 2018 at 20:31

    Die rassische Definition von Jude ist natürlich eine Erfindung von Juden, zu Zeiten des AT. Damals stimmte das aber zumindest zu Zeiten der Römer auch nicht mehr ganz – aber das war schon NT – da damals ein großer Anteil der Juden konvertierte Hellenen und römische Bürger in den verschiedensten römischen Regionen waren – auch echte Römer und einige Germanen, die römisch besetzt waren, also nicht zum freien Germanien gehörten. Einige meinen das seien sogar damals ungefähr die Hälfte der Juden gewesen – also die nichtsemitischen Juden, sondern europäische Juden. Einige im NW – wie Karl Richter – machen auf ihren Seiten auch einen unhistorischen Fehler! Richter bezeichnet heutige Juden als „Hebräer“. Das ist völliger Unsinn, weil damit bei ihm eine rassische Einordnung der Juden gemeint ist. Hebräer waren aber nie eine „jüdische Rasse“, sondern ein Sprachgruppe der Nordsemiten in der Antike – wobei die Juden nur eine Minderheit unter verschiedenen Völker waren. Das wäre auch schon deshalb Unsinn weil die Juden damals gar keine Juden waren, sondern Heiden die der „Vielgötterei“ anhingen, den „Elohim“. Das „Problem“ ist dann das bei man dem ein oder anderen Juden – heute – gar nicht nachvollziehen kann, woher dann mal ein Vorfahr kam oder eben nicht. Bei den meisten Juden die heute in Deutschland leben schon – da diese nach 1990 aus Osteuropa einwanderten, aber bei den deutschen Juden kann man dies kaum nachvollziehen oder nicht mehr.

  • Schwab  On 23. Februar 2018 at 17:12

    @Kaden

    Eine Synthese von links und rechts, in der links und rechts in etwa gleich gewichtet gewesen wären, machte Hitler nicht. Hitler war rechtsradikal – der Grundtenor, die Menschen seien nicht gleich, sollten auch nicht gleich behandelt werden. Allerdings gab es linke Beimengungen im NS Hitlers, weshalb diese Politik auch eine Zeit lang Erfolge hatte: nicht Sozialismus, aber eben soziale Marktwirtschaft. Schon sprachlich bezeichnend: Marktwirtschaft als Hauptwort groß geschrieben, sozial als Eigenschaftswort klein geschrieben. Die rechte bzw. kapitalistische bzw. sozialdarwinistische Marktwirtschaft kann nur vernünftig funktionieren mittels sozialer Abfederung – weil es sonst in einen brutalen Kampf „Jeder gegen jeden“ ausartet. Auch die relative Abschaffung von Privilegien beim Zugang zu Ämtern und Offizierslaufbahn hatte leichte linke Elemente. Das Übergewicht war aber deutlich rechts.

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