VS-Ruheständler Kai Dalek in den Unruhestand versetzt

 
Geheimdienstler, insbesonders verdeckte Ermittler legen größten Wert darauf geheim zu bleiben. Das ist an und für sich eine Binsenweistheit. Um so mehr erscheint es wie ein Wunder durch Gottes Fügung, daß der einstige verdeckte Ermittler des Berliner und bayerischen „Verfassungsschutzes“, Kai Dalek, unlängst von einem Rechercheteam der „Nürnberger Nachrichten“ und des „Bayerischen Rundfunks“ zu Hause in seiner Nürnberger Wohnung aufgestöbert wurde – wie ein scheues Reh, das sich im Unterholz versteckt hat.

Nun war Dai Dalek nicht nur in Neonazikreisen tätig – antisozialistisch – als Führungsfigur eines „Antikommunistischen Bündnisses“ (ANTIKO), sondern er war auch verantwortlich für das Hineinschleusen einer Person aus dem Neonazispektrum in ein Antifa-Kollektiv Namens „Abidoz“. Vermutlich unter Auftrag des Verfassungsschutzes.

Gegen Dalek wurde wegen Beteiligung an einem Brandanschlag ermittelt, wobei die Ermittlungen wegen seiner V-Mann-Tätigkeit eingestellt wurde.

Die Tätigkeit für den Verfassungsschutz soll sich ausgezahlt haben. So soll Dalek bis zu 150.000 Euro für seine Tätigkeit einkassiert haben.

Dabei hat sich Kai Dalek so viel Mühe gegeben, gerade im Münchner NSU-Prozeß sein Gesicht nicht zu zeigen, dieses vielmehr hinter Sturmhaube zu verbergen.
 
Siehe hierzu (ab Minute 12):

 
Jetzt ist er vom „Bayerischen Rundfunk“ mit echter Visage gefilmt worden.
 
Siehe hierzu (mit rotem Kapuzenpullover)
https://www.br.de/nachrichten/mittelfranken/inhalt/kai-dalek-mehr-als-ein-v-mann-100.html
 
Wer jetzt gerne etwa als Tourist einen Schnappschuß von Dalek machen oder sich auch mal mit ihm ganz persönlich unterhalten möchte, meldet sich vertraulich bei uns.
 
SdV-Redaktion

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Kommentare

  • Druckprüfer  Am 29. April 2018 um 03:00

    Wieso sind eigentlich so viele von diesen Nazis in irgendwelchen Zeugenschutzprogrammen gelandet?? Meines Wissens nach, hat nur ein Bruchteil von denen gegen andere Nazis vor Gericht ausgesagt. In dieser Szene herrscht meist eine hohe Fluktation. Innerhalb von zwei bis drei Jahren sind das in einer Region meist komplett neue Leute. Da hätte man den Kontakt auch so ausklingen lassen können. Und das V-Leute wirklich ernsthaft mit dem Tode rechnen müssten, wenn ihre Arbeit für den Geheimdienst bekannt wird, glaube ich auch nicht. Weiss da jemand was zu???

  • Chris  Am 1. Mai 2018 um 09:29

    Die Bezeichnung „Ruheständler“ trifft auf Dalek nicht zu. Laut „Spiegel“ war er nach seiner VS-Tätigkeit in der rechten Szene als Spitzel des LfV im Bereich organisierte Kriminalität tätig. In den 80iger Jahren war er bereits als V-Mann in der linken Szene aktiv. Es wäre nicht verwunderlich, wenn er inzwischen die islamistische Szene im Auftrag des VS ausspähen würde.

  • sozrev  Am 2. Mai 2018 um 17:49

    Dies wird aber eher spekulativ sein, zumindest sind mir keine Hinweise auf eine Tätigkeit als „Islamisten-V-Mann“ bekannt. Die Tätigkeit als Spitzel in linken Kreisen dürfte Ende der 80er in Berlin geweisen sein, wo das Landesamt dann Dalek an das bayrische weitervermittelte

  • Chris  Am 5. Mai 2018 um 07:20

    Natürlich ist das spekulativ. Aber nachdem er schon in der linken und rechten Szene sowie im Bereich organisierte Kriminalität eingesetzt war, würde mich ein V-Mann-Einsatz in der islamistischen Szene nicht verwundern. Auf jeden Fall hat Dalek einen sehr großen Wert für die V-Ämter, dass steht fest. Seine VS-Tätigkeit in der linken Szene müsste bereits Anfang oder Mitte der 80iger Jahre gewesen sein. Ab 1988 war er nämlich schon in rechten Zusammenhängen aktiv.

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