Groko oder nicht, das politische Ziel ist klar: United States of Europe

Michael Nier

Mit dem Kürzel USE sind die „Vereinigten Staaten von Europa“ gemeint, eben auf europäisch die „United Staates of Europe“. Obwohl die Briten nicht mehr bei dem scheinbar deutschen Projekt dabei sein werden, wird die Europasprache das Englische sein. In der DDR sollte Russisch auch mal die zweite Muttersprache werden und die junge Angela Dorothea hat fleißig Russisch gebüffelt. Zum Glück war ihre Mutter Englischlehrerin. So passt sie auch in die heutige Zeit.

Als das NS-Projekt eines vereinigten Europas unter Deutschlands Führung im Feuersturm des zweiten Weltkrieges untergegangen war, wurde nach 1945 sofort wieder von den Vereinigten Staaten von Europa geredet. Es war das Projekt der westlichen Siegermächte zur Einbindung und Neutralisierung Deutschlands. Dieses Projekt wurde durch alle Bundeskanzler der BRD konsequent verfolgt. Es wird auch durch die zukünftige Bundesregierung als die zentrale Aufgabe der nächsten vier Jahre verfolgt werden. Eigentlich müsste die Losung der neuen Bundeskanzlerin lauten: „Gebt mir noch vier Jahre Zeit und ihr werdet Deutschland nicht wiedererkennen.“ Ihr politischer Wille zielt darauf, Deutschland unumkehrbar in die „United States of Europe“ zu binden. Auch der glücklose SPD-Mann Martin Schulz wollte die Vollendung der „Vereinigten Staaten von Europa“ bis 2025. Die Vereinbarung zur erneuten großen Koalition enthält als dicken roten Faden diese Idee.

Natürlich muss die Grundidee der bundesdeutschen Politik mit Wortgeprassel zugedeckt werden und rötlicher Sozialschleim wird auf alle gesellschaftlichen Probleme geschmiert. Es soll so aussehen, als würden die C-Parteien und die SPD sich der Sorgen der Bürger annehmen und ihnen zuhören. Es geht ihnen aber nur darum, nach der Zerstörung der „Sozialen Marktwirtschaft“ eine Sozialpolitik zu simulieren. Da ist Merkel nicht kleinlich ein paar Flicken auf das zerrissene sozialpolitische Mäntelchen der SPD zu nähen. Schließlich soll die SPD bis zu ihrem eigenen Untergang noch bei dem „Weg nach Europa“ dabei sein. Der ganze Wahlkampf 2017 war nicht von kontroversen und ehrlichen politischen Debatten bestimmt, wie es sich für eine bürgerliche Demokratie schicken würde.

„Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben“, will die Kanzlerin Merkel angeblich wirken. Nur politische PR. Der Slogan stammte von der Werbeagentur „Jung von Matt“, die vor paar Jahren auch den Slogan in die Werbewelt setzte „Geiz ist geil!“ Auch die Zalando Werbung „Schrei vor Glück!“, ist von denen. Das eingekaufte Wahlkampfmotto für die Bundestagswahl 2017 hat bei den Wählern nicht richtig gegriffen und auch die SPD hat das schlechteste Bundestagswahlergebnis ihrer Geschichte eingefahren. CDU und CDU erreichten gemeinsam 33% der Wählerstimmen und die SPD erhielt 20,5%. Mehr und mehr Bürger trauen diesen Parteien nicht mehr. Angela Merkel hat durch die Öffnung der Grenzen für Millionen illegaler Einwanderer und das Vorhaben, alle Kommenden zu integrieren, das heißt, sie nicht wieder nach Hause zu lassen, einen politischen Prozess bei den Deutschen und anderen Nationen ausgelöst, der ihr großes Projekt der „United Staates of Europe“ scheitern lassen könnte. Die Flucht der Briten aus der EU ist ja eine Flucht vor dem deutschen Einfluss.

Die patriotische Haltung Polens, Ungarns, der Tschechischen Republik und der Slowakei, sich der Neuansiedlungsstrategie der EU mit Menschen aus Afrika und Westasien zu verweigern, macht auch den Deutschen Mut. Angela Merkel hat mit Ihrem Satz vom 25.9.2017, „“Ich sehe nicht, was wir anders machen sollten.“, gezeigt, das sie nicht belehrbar ist. Für Martin Schulz gilt der Spruch: Es gibt Menschen, die zeigen ihr wahres Gesicht erst, wenn sie es verlieren. Nun ist eigentlich Angela Merkel dran. Nur das Volks kann sie belehren. Dazu sollte jeder die Vereinbarung über die Große Koalition unter den Gesichtspunkten der Weiterentwicklung der EU zum Superstaat und der demütigen Rolle der Deutschen bei der nationalen Selbstaufgabe lesen. Roland Tichy schrieb am 3.2.2018 in „Tichys Einblick“: „Politiker von CDU, CSU und SPD machen sich wichtig. Sind sie ja auch. Sie entscheiden über die Zukunft des Landes. Über unser aller Zukunft. Aber tatsächlich simulieren sie nur Politik. Die kleinen Fragen werden groß geredet. Die großen Fragen kleingemümmelt, bis sie verschwinden wie zerbröselte Kekskrümel im Hochflorteppich.“ Werfen wir endlich die großen Fragen auf: Sind wir eine identitätslose Einwanderungsgesellschaft? Wollen wir unsere nationale Identität bewahren? Lassen wir uns als Deutsche das Maul verbieten und wollen wir die Sklavensprache politischer Korrektheit reden? Gestatten wir finsteren Kräften die Totalüberwachung der Gesellschaft? Wollen wir eine Wirtschaft, die dem Volk dient? Sind wir an allem Schuld und müssen wir ewig dafür zahlen? Wollen wir an einem Krieg der USA gegen Russland wirklich mitmachen? Die Antwort der Deutschen dürfte ein lautes „Nein!“ sein.

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