Politische Morde

Das neue Compact-Spezial beschäftigt sich mit politischen Morden im 21. Jahrhundert und zwar mit solchen bei denen es eine offizielle und eine „inoffizielle“ Version gibt. Das Spektrum reicht von Morden an Rosa Luxemburg, Walther Rathenau, Rudolf Heß, dem sogenannten „Röhm-Putsch“, JFK, „die“ Monroe, Schleyer und Buback (RAF), über Olof Palme, Jörg Haider, Jürgen Möllemann bis hin zum NSU und vielem mehr.

Siehe: https://www.compact-online.de/politische-morde-die-blutspur-der-letzten-100-jahre-der-sturz-des-phaeton/

Kritiker mögen einwenden – vor allem aus dem Mainstream und der Antifa – mögen einwenden das sich in dem Heft „Verschwörungstheorien“ finden lassen. Ganz so als gäbe es in der Politik keine „Verschwörungen“. Das es diese nicht gibt, ist aber auch nicht anderes als eine „Verschwörungstheorie“. Das Heft befasst sich nun nur mit politischen Morden im 20. Jahrhundert oder im 21. Jahrhundert (NSU).

Einige Napoleon-Biographen sind aber etwa der felsenfesten Überzeugung Napoleon sei mit Arsen vergiftet worden. Auch Julius Ceasar fiel einen politischen Mord zum Opfer, oder zahlreiche Päpste – einige wurden vergiftet, andere offen ermordet, einer wurde sogar durch die Straßen Roms geschleift und in den Tiber geworfen. Einige der Mörder waren später selbst Päpste.

Den Auftakt im Heft macht der Bestseller-Autor Gerhard Wisnewski, bekannt durch eine Vielzahl von Büchern im Kopp-Verlag, der sicherlich zurecht als Verschwörungstheoretiker bezeichnet werden kann und hinter fast allem eine Verschwörung vermutet. Er behandelt das „Attentat von Sarjaewo“ auf den österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand, welches zum Ausbruch des 1. Weltkrieges führte. Wisnewski stellt die These auf der serbisch-nationalistische Täter habe gar nicht im Auftrag des serbischen Nationalismus gehandelt, sondern habe ganz andere Hintermänner gehabt. Franz Ferdinand sei relativ serbenfreundlich gewesen und eine „Taube“, welche die „Falken“ – auch im österreichischen Generalstab und sogar noch höher – wegmorden wollten.

Wisnewski deutet gar an der österreichische Kaiser sei selbst einer der Drahtzieher gewesen da er diesen mit dem Ausspruch zitiert: „Eine große Sorge weniger“. Der Attentatsblauf wurde aber auch vom dem Fachhistoriker Günter Kronebitter, in dessen Werk „Krieg im Frieden“ als „Merkwürdigkeit“ gesehen. Dieser beschuldigt den k.u.k. Landeschef von Bosnien Oskar Potiorek solcher haarsträubender „Fehler“, das er vermutet dieser habe „etwas“ mit dem Attentat zu schaffen gehabt. Wisnewskis und Kronebitters Thesen sind nun schwer zu beweisen, aber zumindest interessant. Ob schon 1914 der „tiefe Staat“ zuschlug wird vorerst in den Sternen stehen bleiben.

Jedenfalls gibt es aber jeneseits dessen einige historische Mythen. Die Organisation des Attentäters „Die Schwarze Hand“ wird als radikale serbische Terrororganisation dargestellt – sowohl in Fachbüchern auch als in Schulbüchern und TV-Dolumentation. Dies trifft so nicht zu, sondern viel mehr handelte es sich um eine „jugoslawische Organisation“, der neben Serben, auch Muslime, Kroaten und andere angehörten.

Andere Artikel befassen sich mit politischen Morden in der Weimarer Republik und im frühen 3. Reich. Martin-Müller Mertens mit dem Mord an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht – also einer Zeit des ideologischen Bürgerkrieges. Der Täter Pabst als Verantwortlicher handelte auf Befehl von Noske (SPD). Freilich gilt Pabst bis heute vielen auf der antisozialistischen Rechten als „Vorbild“, wozu auch mindestens ein Schreiber des Compact-Spezials gehört. Der aber freilich im Heft nicht über den Mord an Luxemburg schrieb.

Die spätere tiefgreifende Feindschaft zwischen der radikalen Rechten und der radikalen Linken dürfte nicht unwesentlich auf diesen Mordfall rückführbar sein. Aber auch die linke Spaltung zwischen Kommunisten und Sozialdemokraten, so das Sozialdemokraten und Kommunisten sich in Weimar spinnenfeind gegenüber standen. Auch von kommunistischer Seite kam es zu Morden an Sozis, so wurde etwa der bayrische SPD-Inneniminister Auer von einem KPD-Attentäter niedergeschossen. Der Rotkämpferbund und die SPD-Paramiliz prügelten sich untereinander genauso wie Rotfront und SA. Es kam auch hier zu zahlreichen Toten.

Der „Sinn“ des Mordes an Liebknecht und Luxemburg lag natürlich in der Enthaltung der bürgerlich-kapitalistischen Ordnung, im Schutz des Privateigentums der Oberklasse, was im Interessen von einem Spektrum von alter Ordnung bis Sozialdemokratie war. Die Gründung der KPD war selbst ein Spaltprodkukt der Sozialdemokratie von deren linken Flügel, der sich mit bereits existenten harten kommunistischen Strömungen zur KPD vereinigte.

Luxemburg hatte sich selbst zum Teil mit Lenin überworfen, wegen dem von ihr gewitterten Revolutions“verrat“ durch die Auflösung der Räte von Seiten Lenins und den Aufbau einer Parteibürokratie der Bolschewiki. Zudem pochte die auf einen von Moskau unabhängigen Kurs. Der nach wie vor vorhandenene Hass auf Luxemburg hatte natürlich auf der politischen Rechten auch etwas mit ihrer jüdischen Herkunft aus Galizien zu tun. In ihrer Junius-Schrift hatte sich Rosa Luxemburg allerdings mit einer linken Form des Nationalismus deutscher Prägung solidarisiert („großdeutsche Volksrepublik“).

Kurt Eisner wurde in München von Anton Graf Arco-Valley erschossen, einem Mitglied der Thule-Gesellschaft. Diese eigentlich kleine völkische Geheimgesellschaft ist bis heute in zahlreichen Büchern mythenumwoben und wird gar als eine Art „okkulte Keimzelle“ dargestellt, die hinter den Kulissen insgeheim die Weltgeschicke gelenkt habe – so was etwa wie die NS-Freimaurer. Pardoxerweise sind entsprechende „Theorien“ gar antisemitisch konuntiert, so versuchen einige Autoren nachzuweisen, das tatsächliche und zumeist vorgebliche Mitglieder „Juden“ gewesen seien. Eine Mitgliedschaft von Hitler bis Mussolini (?) wie in Büchern behauptet lässt sich nicht nachweisen, macht sich aber sicherlich gut wenn man Büchern verkaufen möchte.

Detlef Rose hat in einem Buch die zahlreichen Mythen um die „Thule-Gesellschaft“ auf den Boden der Tatsachen geholt.

Siehe: http://www.buchdienst-hohenrain.de/Grabert-Hohenrain-Titel/Neuerscheinungen/Rose-Detlev-Die-Thule-Gesellschaft.html

Was aber nicht stört, da in der Mythologie diese ähnlich beliebt bleibt wie „Neuschwabenland“ und obskure Geschichten um Hitler und „den Speer des Schicksals“ sowie ähnliche Fantasy-Geschichten.

Daniel Pföhringer befasst sich in zwei interessanten Texten sowohl mit den Mord an Walther Rathenau, dem damaligen Außenminister und mit dem sogenannten „Röhm-Putsch“ oder aber „der Nacht der langen Messer“. Pföhringer weist auf einige Leistungen Rathenaus hin, etwa auf den Vertrag von Rapallo mit der Sowjetunion, der Deutschland wieder mehr Handlungsfreiheit verschaffte. Hinter dem Mord standen die Freikorps von der Organisation „Consul“. Das Motiv war sicherlich auch antisemitisch begründet, da Rathenau bekennender Jude war, aber gleichsam auch deutscher Patriot und Nationalist. Freilich hatte Rathenau selbst antisemitische Schriften veröffentlicht, so etwa „Hanibal des Auslandes“ und war ein Anhänger der Rassentheorien von Chamberlain und Gobineau. Rathenau hatte als politischer Schriftsteller selbst ein umfangreiches Werk vorzuweisen welches an sich als Nationalliberal einzuordnen wäre.

In einem weiteren Beitrag befasst sich Pföhringer mit dem Röhm-Putsch, wo neben Ernst Röhm nicht nur die obere SA-Führung liquidiert wurde, sondern auch der NS-Parteilinke Gregor Strasser und nationalkoservative Hitler-Kritiker wie etwa der Schriftsteller Edgar Julius Jung („Herrschaft der Minderwertigen“) und der Ex-Reichskanzler General Kurt von Schleicher.
Allerdings trifft die Behauptung Pföhringers nur eingeschränkt zu in der SA habe man ähnlich wie die NS-Linke gedacht, viel mehr gab es kein politisches Programm mit konkreten Inhalten sondern nur ein vages Gefühl gegen Bonzen und Reaktion – auch bei Hitler und seinen Umfeld. Die Säuberungsaktion schaltete aber allerlei Opposition aus – von der SA, der verbliebenen und längst entmachteten NS-Linken bis hin zu Nationalkonservativen. Erstaunlicherweise wurden auch drei höhere SS-Führer erschossen. Die SA sollte aber völlig entmachtet werden, wobei der große Gewinner der SS-Führer Himmler war.

Kreise der SA hatten allerdings schon früher gegen Hitlers „München-Kurs“ rebelliert, so etwa um den SA-Führer Stennes der in Berlin eine Revolte gegen den Reaktionär Hitler anführte. So hatte man die Büroräume des Gauleiters Goebbels kurz und klein geschlagen.

Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Stennes-Putsch

Stennes verließ mit bis zu 10.000 SA-Kämpfern die NSDAP. Auch den nationalbolschewistischen Aufbruchkreis um Scheringer gelang ein Abzug von Unzufriedenen SA-Kämpfer in Richtung KPD. Unter den Abtrünnigen befanden sich auch mehrere hochrangige SA-Führer, wie auch der Chefideologe der HJ („Schulungsleiter“).

Ein „Putsch“ war von Seiten der SA nicht geplant, was daran zu sehen war das es keinerlei Gegenwehr von Seiten der SA gab. SA-Einheiten lieferten sich keine Gefechte und Straßenschlachten nach der Enthauptungsaktion Hitlers, Himmlers und der Reichswehr. Viel mehr wollte Röhm den „Führer“ davon überzeugen sich der reaktionären Elemente zu entledigen, weil mehr als absurd und naiv gewesen sein dürfte. Die Säuberung bewirkte jedenfalls eine Stabilsierung Hitlers, der 1934 innenpolitisch angeschlagen war.

Das „Gesetz zur Staatsnotwehr“ legimierte nachträglich die Nacht der langen Messer, wo auch völlig unschuldige umgebracht wurden – etwa ein Schriftsteller der „versehentlich“ wegen Namensgleichheit mit einem Gesuchten ermordet wurde. Nach geltenden Recht – zum Zeitpunkt der Aktion – handelte es sich um illlegale Morde, die rein theoretisch Hitler eine Anklage wegen mehrfachen Mordes vor Gericht hätte einbringen können. Dies wurde auch versucht, von Hinterbliebenen, was aber angesichts des Gesetzes zur „Staatsnotwehr“ abgeschmettert wurde.

Pföhringer beschäftigt sich auch mit dem Fall Heß, wo er zahlreiche Indizien für einen Mord an dem Greisen sammelt. Die Forderung nach einem ordentlichen Gerichtsverfahren welches klären soll ob Heß umgebracht wurde oder nicht und wenn ja warum genau mag zwar richtig sein, aber keiner wird glauben das dies stattfinden wird. Wer sollte in der BRD auch Interessen an einem solchen Aufklärungsprozess haben?

Jürgen Elsässer beschäftigt sich wohl mit den berühmtesten politischen Mord, dem am US-Präsidenten John F. Kennedy und bezweifelte die These des „Einzeltäters“. Es gibt tatsächlich zahlreiche Hinweise auf eine Verbindung des Täters zu Mafia, CIA und nun wird es besonders absurd, der angebliche „Castro-Fan“ soll enge Verbindung zu Exil-Kubanern unterhalten haben – was zwar nicht im Elsässer-Text stand, aber eine Untersuchungskomission in den USA feststellte. Auch Robert Kennedy, der Bruder von JFK wurde von einem Attentäter unter merkwürdigen Umständen ermordet, ebenso wie der Bürgerrechtler Martin Luther King – wo vermutet wird das die Auftraggeber ebenfalls im „Staat“ saßen (CIA und FBI).

Das Attenta lädt natürlich dazu ein „was“ zu vermuten. Der Täter wurde selbst von einem anderem bei einer „Vorführung“ erschossen – einem Nachtclubesitzer Namens Jack Ruby, der sowohl Kontakte zur Mafia wie auch zu Sicherheitsbehörden und Exil-Kubanern unterhielt und jetzt kommts „verschwörungstheoretisch“ nachweislich Oswald kannte – diesen angeblichen „Castro-Fan“ bei einem Treffen von Exil-Kubanern (fanatische Castro-Feinde) kennen lernte. Der „Kommunist“ und „Castroist“ Oswald hatte sogar den Exil-Kubanern Waffen und Fahrzeuge geliefert, was eine offizielle US-Untersuchungskomission schrieb. Wer da wohl nicht meint da sei einiges arg faul wirdf wohl selbst ein „Verschwörungstheoretiker“ sein.

Alles deutet im Fall Oswald zumindest auf einen „Doppelagenten“ hin, jemanden der von Sicherheitsbehörden eingschmugelt wurde – was man auch in Deutschland gerade kennt.

Die „Todesfahrt“ von Dallas war tatsächlich Kennedy als Gefahr zu Gehör gebracht wurden. Es gab massive Hinweise an ihn das ein Attentat bevor stünde und entsprechende Warnungen der Sicherheitsbehörden. Es war den Geheimdiensten bekannt das aus bestimmten – nicht-kommunistischen Kreisen – entsprechende Drohungen ausgestoßen wurden. Dies wusste auch JFK. Wenige Tage vor dem Attentat fand eine Verhaftung von mehren Personen statt die ein Attentat geplant haben sollen – aus dem Umfeld des KKK.

Zum Teil gab es auch obskure Anschlagsdrohungen: Etwa von dem Diktator Haitis „Papa Doc, der zunächst voll auf US-Kurs war, war aber von Kennedy wegen „Menschenrechtsverletzungen“ bzw. dem Vorwurf aufgebracht wurde. Papa Doc glaubte an Voodoo und behauptete später er habe Kennedy ermordet – durch Vodooo-Zauber.

Siehe: https://www.cvltnation.com/voodoo-politics-and-the-man-who-killed-kennedy/

Kennedy galt bei CIA und FBI als „Versager“, wegen der gescheiterten Schweinbucht -Invasion, als ein Schlaffi mit dem kein „Staat“ zu machen sei. Hinzu kam seine Verbindung zur Mafia, die irgendwann schwierig wurde – gerade aus Sicht der Mafia, weil ein Präsident nun einmal die Mafia verfolgen lassen muss. Es gab innerhalb der USA genug mächtige Kräfte die ein Interesse daran hatten Kennedy wie auch immer zu erledigen.

Filmisch wurde das Kennedy-Attentat durchaus sehr detailliert und auch gut recherchiert von Oliver Stone in „JFK“ mit Kevin Costner aufgearbeitet – ein mit hohen Preisen (etwa Oscar) ausgezeichnter Drei-Stunden-Film, der zwar als Spielfilm daher kommt aber den Anspruch einer Doku hat und auch besser ist als die meisten Dokumentationen. In jenem Film wurde auch die These verbreitet das da etwas nicht stimme.

Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/JFK_%E2%80%93_Tatort_Dallas

Die USA leiden nicht nur unter dem „Vietnam-Syndrom“ sondern mindestens ebenso wichtig ist das Kennedy-Attentats-Syndroms, das immer wieder behandelt wird. Etwa in einem vielverkauften Roman von Stephen King, der eine Weltauflage von mehr als 400 Millionen Bücher hat, und wohl der meistverkaufte Romanschreiber weltweit ist. Der mehr mehr als dicke Roman bietet zwar keine „Gegentheorie“, aber ein kritisches Panorama der USA der 60er-Jahre.Mithin etwas was Leser gar nicht vermuten wurde, die King höchstens als Horrorautor kennen – wenn überhaupt oder etwa nur über das man meint das King schreiben mag. Schon „Hearts in Atlantis“ war ein sehr anspruchsvolles politisches Romanwerk, dass von den Beatniks, den US-68er hin zu Reagan reicht. Zudem hat niemand besser den „Horror“ des US-Kleinbürgertums dargestellt als King in seinem Roman „Needful things. Unsere kleine Stadt“.

Siehe: https://www.randomhouse.de/Buch/Der-Anschlag/Stephen-King/Heyne/e375729.rhd

Donald Trump kündigte vollmundig im Wahlkampf an er werde als Präsident die Wahrheit neu untersuchen lassen. Passiert ist natürlich nichts! Ebenso wenig wie bei Trumps Ankündigung er würde die Wahrheit über den 11. September untersuchen lassen. Wie auch? Trump beschuldigte im Wahlkampf die Saudis, wobei man wissen könnte das diese zu erheblichen Teilen seinen „Trump-Tower“ mitfinanzierten. Da kann natürlich kaum ernsthaft was „untersucht“ werden.

Die Kennedys sind aber ein Fall für „Theorien“, so gibt es eine wonach Robert Marilyn Monroe ermordet habe, die hatte Affären mit ihm und Bruder John. Angeblich drohte diese mit „Gehemeimnissen“ an die Presse zu gehen. Diese Theorie wird auch im Heft behandelt. Das hört sich ziemlich absurd an, aber es gibt einen realen Hintergrund. Eine Tonbandaufnahme belastet scheinbar Robert schwer. Auf jener ist die Stimme von Robert Kennedy zu hören der Anleitungen gibt wie die Monroe ruhig zu stellen sei – etwa mit einem „Kopfkissen“. In den USA kennt fast jeder diese Theorie.

Die USA sind natürlich wie kein anderes Land der WWG eines der politischen Gewalt und zwar nicht nur nach außen sondern auch nach innen – was den Inlandsterror anbetrifft. Nicht nur wurden mehrere US-Präsidenten erschossen oder andere bekannte Vertreter sondern es kommt darünber hinaus immer wieder zu innerer polischen Gewalt.
Man muss nur Timothy McVeigh nennen der eine FBI-Zentrale sprengte.

Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Timothy_McVeigh

Erst diese Tage erschoss einer in einer Synagoge 11 Juden, was kein Einzelfall ist da vor einigen Jahren ein White Power Antisemit in einem jüdischen Kindergarten Kleinkinder erschoss. Die Prozionistischen USA sind etwa das Land in dem die meisten Juden umgebracht werden. Zumindest mehr als in allen EU-Staaten oder etwa im Iran -im letzten Fall etwa Null Tote. Im aus US-Sicht „bösen“ Iran hat jedenfalls niemand einen Kindergarten oder eine Synagoge gestürmt – obwohl es Juden gibt. Da macht es auch nichts das Trump bis AfD dem Iran einen „neuen Holocaust“ unterstellen,der darüber zu funktionieren scheint das es keine Tote gibt – im Gegensatz zu den USA. Dies muss man rein logisch nicht verstehen, da Propaganda meistens Schwachsinn sein mag.

Ein weiterer Text widmet sich profund der Ermordung von Patric Lumumba, dem nationalen und sozialistischen Revolutionsführers im Kongo, der von einer Gemengelade aus reaktionören kongolesischen Kräften, der ehemaligen Besatzungsmacht Belgien, USA und UN ermordet wurde. Lumumba besitzt als „wahrer Held Afrikas“ auf dem schwarzen Kontinent einen ähnlichen Status wie „Che“ in Südamerika. Sein

Anders als Süd- und Mittelamerika sollte sich Afrika nie wieder von der Ermordung des kontinentalen Helden erholen. Ein Gegenwicht gegen den Neokolonialismus konnte in Afrika nicht wieder aufgebaut werden. Dem Helden Afrikas setzte Peter Scholl-Latour ein Denkmal, der sicherlich kein „Sozialist“ war in seinem hervorraganden Buch Afrika-Buch.

Siehe: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Afrikanische-Totenklage/Peter-Scholl-Latour/Goldmann-TB/e122267.rhd

Einiges hört sich darin für Europäer sicherlich verstörrend an, etwa die „Simba“, eine wilde Truppe von Buschkriegern, die nur mit Lendeschutz und Speeren fanatisch kämpften und an „Schutzzauber“ glaubten – Kugeln könnten ihnen nichts anhaben, wegen Beschwörungsformeln von Medizinmännern. Unter den UN-Truppen ging auch die Angst um „gefressen“ zu werden. Angeblich wurde das Fleisch von getöteten italienischen Soldaten auf einen Markt verkauft – nicht weil das Menschenfleisch gut schmecken soll, sondern weil einige Kongolsen glauben so die „Kraft“ der getöten Gegner aufsaugen zu können.

Mit der RAF befassen sich gleich mehrere Autoren auf verschiednenen Ebenen. In die „Todesnacht von Stammheim“ wird der BRD-Staat des Mordes an Top-Leuten der RAF im Knast bezichtigt. Die aus linken Kreisen stammende These sei gar nicht abgewig, was angesichts der Fakten auch so sein mag. Wisnewski, Autor des „RAF-Phantoms“, meint die „dritte Generation der RAF“ sei eine Erfindung der Geheimdienste gewesen, so das hinter den Morden an etwa Deutsche Bank-Sprecher Alfred Herrhausen eine Fraktion in den deutschen Geheimdiensten und der NATO gestanden habe.

Der Sohn des ermordeten Siegfried Buback, wirft den Geheimdiensten „vertuschung“ vor, hinsichtlich wer seinen Vater ermordet habe. RAF-Terroristin Verena Becker habe zudem Verbindung zu deutschen Diensten gehabt, so zumindest der Sohn. Hierzu ist in Compact-Spezial ein Interview abgedruckt. Der Sohn hat dazu schon zwei Bücher veröffentlicht.
Sven Reuth befasst sich in seinem Beitrag mit dem deutschen Herbst von 1977 und der Ermordung des Arbeitgeberchefs Hanns Martin Schleyer, den er spürbar „bewundert“ und dagegen als Negativbild die RAF setzt. So das der Autor meint Schleyer sei zum Feindbild der RAF wegen seiner Nazivergangenheit geworden, was aber nicht den RAF-Erklärungen entspricht. Schleyer wurde nicht ermordet weil er mal ein Nazi war, sondern die RAF hat dies mit „Verrat am Volk“ begründet – nicht damals, sondern in den 1970ern.

Die RAF hat Schleyer nicht getötet weil er einst in der SS war, sondern wegen seiner pro-amerikanischen Gesinnung und als einen der höchsten Vertreter des kapitalistischen Systems in der BRD. Mehr oder weniger war Schleyer eines der logistischen Ziele – neben dem Kanzler. Ob es sich bei der RAF wie im Artikel kritisiert um eine „nationalrevolutionäe“ Truppe handelte (Kanonische Erklärung zu 68 – Deutsches Kolleg) ist freilich zweifelhaft. Allerdings lesen das einige – die das nicht positiv meinen – aus den RAF-Erklärungen heraus, so etwa aus einer in der Terror auf US-Einrichtungen in der BRD mit „Dresden“ und „Hamburg“ gerechtfertigt wird.

In einer weiteren wurde geschrieben Vietnam sei mit Deutschland gleich zu setzen, da in beiden Fällen, so die RAF-Erklärungen, die US-Imperialisten versuchen die nationale Identität auszulöschen – des vietnamesischen und deutschen Volkes. Dies haben scheinbar auch Bürgerliche bis Antifa gelesen, die nun behaupten die RAF sei so was wie ein „verspäteter Werwolf“ (Springer-Welt) im „linken Gewand“ gewesen.

Behandelt werden auch die Mordfälle Aldo Moro (italienischer Ministerpräsident) sowie Olof Palme (Schweden), wo schon lange NATO-Gladio-Strukturen hinter den Morden vermutet werden.

Jürgen Elsässer zählt zahlreiche Ungereimtheiten im Fall NSU auf. So etwa auch das merkwürdige große Zeugensterben. Nicht im Text steht etwas anderes merkwürdig. Bei den Opfern handelte es sich teilweise nicht um unbescholtenen Döner-Verkäufer, sondern mindestens vier waren dem Verfassungsschutz bekannt: Zwei als Islamisten, zwei andere als Graue Wölfe. Das nun beinahe die Hälfte als „Extremisten“ überwacht wurden ist schon ein Zufall. Falls jemand versucht willkürlich Deutsche zu ermorden – wäre es sehr unwahrscheinlich das die Hälfte der NPD angehören und der DKP, um ein Beispiel zu nehmen.

Ein weiterer Zufall ist die Verbindungslinie zur islamistischen Sauerland-Zelle und Mevlut Klavlar, der auf der CIA-Gehaltliste stand.

Siehe: https://www.heise.de/tp/features/Das-Arbeitsleben-des-V-Manns-Mevluet-Kar-in-Deutschland-3392225.html

In der Türkei gibt es jedenfalls in Regierungskreisen, Opposition und Presse abweichende „Theorien“ von der deutschen Mainstreamversion – „tiefer Staat“ bis PKK. Was natürlich in der deutschen Mainstreampresse keine Behandlung wert ist. Eine führende Zeitung der Türkei hat sogar behauptet der ehemalige bayrische Innenminister und Ministerpräsident Beckstein (CSU) habe mitgemischt – was kaum beweisbar sein wird.

Eine weitere Theorie führt den NSU auf noch existente NATO-Gladio zurück. Die ganze NSU-Story ergibt aber keinen „Sinn“, weder was die Mainstream-Behauptung anbelangt, noch auf Gladio-Stukturen-Thesen und anderes – weil der tiefe Staat sicherlich nicht völlig unwichtige Personen ermordet, sondern Topleute aus Politik, Wirtschaft, usw.

Jedenfalls wird der „NSU“ – falls überhaupt existent – als merkwürdigste Terrortruppe in die Geschichte eingehen. Von einer Terrortruppe die keinen wissen lassen will das es sie überhaupt gibt hat jedenfalls bislang noch keiner was vernommen. Bisher wurde politischer Terror immer mit dem Ziel begangen etwas damit zu erreichen wollen, auch etwas ideologisches.

Jemanden zu töten ohne das damit nach außen ein Ziel – welches auch immer – kommuniziert wird, gab es bisher noch nicht.
Einige Theorien die auch im Heft behandelt werden ergeben aber wenig Sinn: So etwa die Mutmaßungen Mölle, Haider, Barschel (CDU) oder die Richterin Kirsten Heising seien Staatsterror zum Opfer gefallen. In allen Fällen gibt es Ungereimtheiten, aber ein Mord durch Mossad, Bankenmafia und anderen ergibt nicht ganz Sinn oder ist unwahrscheinlich. Der Mossad wird sich etwa kaum mit weltpolitisch relativ unwichtigen Personen wie Barschel und Mölle befassen. Corbyn aus England lebt ja auch noch obwohl gegen den Mölle ein gemäßigter Israelkritiker war, da Corbyn etwa Hamas und Hezbollah als „Freunde“ bezeichnete.

Wer warum Haider ermordet haben soll ist nicht klar. Die Theorie behauptet weil Haider was gegen die „Bankenmafia“ sagte. Dann müssten aber zahlreiche SPÖ-Kanzler auch tot sein, da dies genauso taten. Andere Theorien beschuldigten dann Kärtner Slowenen und eine wohl witzig gemeinte HC Strache mit dem polemischen Hinweis am meisten gegen den späten Haider habe Strache was gehabt. Ernsthaft behauptet freilich niemand Strache habe Haider eine Bombe in das Todesauto legen lassen oder die Promileanzahl gefälscht.

Der österreichische TV-Sender „Servus TV“ hatte zum 10-jährigen Haider-Todestag eine interessante Doku ausgestrahlt, wo zahlreiche Ungereimtheiten gebracht wurden, auch mit Beiträgen von SPÖ und ÖVP-Politikern, die Zweifel an der offiziellen Todesursache nähren. Eine geforderte Untersuchung wurde verwährt – trotz Bemühungen der Haider-Witwe. Der Familie werden auch Untersuchungsergebnisse nicht zugänglich gemacht – was logischerweise Theorien befeuert. Servus-TV zeigte durchaus interessante Widersprüche auf, aber ohne eine Theorie nach dem Nutzen und Sinn eines etwaigen Mordes an Haider zu präsentieren.

Falls es aber stimmt das massiv vertuscht und gelogen wurde muss es rein logisch gesehen dahinter auch einen Sinn und eine Absicht geben. Das rein logisch kein Sinn erkennbar ist – hinter einem Mord – muss nicht heißen das es keinen gab. Viele ganz profane Morde machen der Logik keinen Sinn, trotzdem passieren sie immer wieder.

Kirsten Heisig, sei ermordet worden, weil sie sich an die Spitze einer populistischen rechten Parteien hätte stellen KÖNNEN. Warum dann aber Lucke, Petry, Gauland und Meuthen noch leben wäre erklärungsbedürftig.

Andere Fälle kamen in dem Heft nicht vor: Etwa „Slobo“ und Arafat.

Siehe:https://www.rt.com/op-ed/320048-murder-hague-serbians-milosevic/

und http://www.spiegel.de/politik/ausland/arafat-untersuchung-legt-ermordung-durch-gift-polonium-nahe-a-932254.html

Verfasser. Sozrev

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