War Hans-Georg Maaßen in den Anschlag von Berlin verwickelt?

Für die AfD und andere Rechtspopulisten ist der ehemalige Verfassungsschutzpräsident Hans Georg Maaßen ein „Held“, weil dieser die offizielle Version einer angeblichen „Hetzjagd“ auf Ausländer in Chemnitz in Frage stellte und hierfür seinen Hut nehmen musste. Die Sache des Volkes hatte dagegen in einen Text Maaßen kritisiert, weil dieser Vorgaben macht was im patriotischen Spektrum noch gehen soll – BRD-FDGO-Patriotismus – und was ein „No Go“ sei – systemkritisches. Die AfD und andere Rechtspopulisten reagierten und reagieren selbst dankbar gutwillig auf solche Vorgaben.

Siehe: https://sachedesvolkes.wordpress.com/2018/11/14/hansjoerg-mueller-lautsprecher-des-verfassungsschutzes/

https://sachedesvolkes.wordpress.com/2018/09/29/die-macht-des-verfassungsschutzes/

Offenbar auch Martin Sellner, der in Compact-Kolumnen schreibt, seine Identitären würden alle „Extremisten“ ausschließen. Was immer „Extremist“ auch heißen mag, aber scheinbar versucht der Ex-Neonazi Verfassungsschutzvorgaben zu erfüllen – wie auch die AfD. Die identitäre „rechte APO“ wird so zu einem Witz. Zumindest wurde aus der damaligen linken APO niemand ausgeschlossen weil er nicht FDGO-treu war. Schon alleine weil sich sonst die APO fast komplett selbst ausgeschlossen hätte.

Aber einer wie Martin Sellner hängt eben am Tropf von schwarz-blau, wie auch in der APO diejenigen, die keine „Dutschkisten“ waren am linksliberalen Tropf von Brandts „mehr Demokratie wagen“ hingen. Allerdings nicht ganz so schnell wie Sellner.

Das wird dann aber noch relativ „harmlos“ sein, gegen das was der Autor Stefan Schubert in seinem neuen Buch „Anis Amri und die Bundesregierung“ recherchiert hat. Maaßen trage zumindest eine Teilverantwortung oder eine „Mitschuld“ für den Anschlag vom Breitscheidplatz in Berlin.

Siehe: https://www.kopp-verlag.de/Anis-Amri-und-die-Bundesregierung.htm?websale8=kopp-verlag.01-aa&pi=974700

Hier ginge es nicht um Verfolgung von deutschen Nationalen und Patrioten über das Gägelungsmittel des Verfassungsschutzes, sondern um Mordbeteiligung oder zumindest um Mitwissenschaft und ein Unterlassen dieses zu verhindern.Merkwürdigkeiten im Fall Amri ging Schubert schon in einem Vorgängerbuch nach.

Siehe: https://www.kopp-verlag.de/Die-Destabilisierung-Deutschlands.htm?websale8=kopp-verlag&pi=972200&ci=000402&ws_tp1=kw&ref=google&subref=pool/search&log=extern&gclid=EAIaIQobChMIvb-V4__h4AIVp7ztCh3tvg9jEAAYASAAEgJIOvD_BwE

Beide Bücher sind jeweils gut recherchiert, hatten aber nur die Chance im bekrittelten „Kopp-Verlag“ zu erscheinen. Sonst wäre kaum jemand bereit gewesen die Recherche zu veröffentlichen – zumindest nicht in größeren Mainstreamverlagen.
Der marokkanische Geheimdienst DGST hatte den Bundesverfassungsschutz nach den Anschlägen von Nizza mehrfach gewarnt, Anis Amri, plane in kurzer Zeit einen Anschlag in Deutschland durchzuführen. Diese Info wurde auch dem BKA bei einer gemeinsamen Konferenz übermittelt und zwar in Berlin-Treptow. Scheinbar hat sich aber niemand für diese Info „gekümmert“, da niemand wissen wollte wann und wo oder wie. Der Bundesverfassungsschutz hat selbst nicht gehandelt, sondern die Info nur dem US-Dienst CIA übermittelt.

Amri hatte beim Landesamt für Verfassungsschutz in Berlin eine eigene Sachbearbeiterin, eine „Agentin F.“ Es passierte aber nichts, nicht einmal eine Hausdurchsuchung wurde angeordnet. In einer Polizeizusammenfassung zu Amri vom 29.3. 2016 hieß es aber in einer Akte: „Anis Amri wirbt offensiv bei Personen im ganzen Bundesgebiet darum, gemeinsame it ihm islamistisch motivierte Anschläge zu begehen.“ Das LKA-Düsseldorf: „Die Begehung eines terroristischen Anschlages durch Amri ist zu erwarten“ (März 2016)

Im Bundesverfassungsschutz oder der Behörde hatte es wohl selbst einen „Fraktionskampf“ gegeben, zwischen denjenigen die Amri verhaften lassen wollten und denjenigen die genau dies wollten. Wer sich durchgesetzt hatte, dürfte klar sein. Dafür trägt aber natürlich der Verfassungsschutzchef die Veranwortung, der eben Maaßen lautete. Dies steht im scheinbaren Widerspruch dazu das Maaßen als „Islamistenfresser“ galt. Scheinbar hat er den größten Islamistenanschlag auf deutschen Boden mit ermöglicht.

Es geht noch weiter! Amri und der V-Mann „Murat“ waren Teil einer Terrorzelle in Duisburg mit Namen „Brigade Abu Walaa“. Diese verübte einen Anschlag im April 2016 auf einen Sikh-Tempel in Düsseldorf. Die Zelle wurden zerschlagen, aber Amri selbst wurde nicht verhaftet. Amri wurde selbst in Hildesheim von Abu Walaa empfangen, der als „IS-Chef“ im Bundesgebiet gilt.

Auch damit nicht genug. Der „Einzeltäter“ war auf dem Breitscheidplaz offenbar in Begleitung. In eine Polizeikontrolle gerieten zufällig drei Araber mit IS-Hintergrund und zwar auf dem Breitscheidplatz kurz nach dem Attentat. Abed E. Rahman und zwei Brüder werden polizeilich erfasst, dürfen aber unverrichteter Dinge abziehen. Später werden diese verdächtigt einen Anschlag auf eine Sportveranstaltung in Berlin geplant zu haben.

So war Amri scheinbar überall dabei, was nacht Jihad-Zelle roch. Aus Marseille heraus plante ein Clement B. gemeinsam mit Amri im Jahr 2016 ein Attentat bei dem Sprengstoff verwendet werden sollte. Ein weiteres Mitglied der Zelle mit besten Kontakten zu Amri war ein gewisser Magomed Ali, ein russischer Staatsbürger, der in Russland mit Kontakten zu US-Sicherheitskreisen in Verbindung gebracht wird. Russland wirft erst nicht seit Putin US-Diensten vor tschetschenische und andere Djihad-Terroristen, die auf russischen Gebiet operieren, zu unterstützen.

Die Geheimdienstverbindungen von westlichen Geheimdiensten zu Djihad-Terroristen sind sowieso jenseits von abstrusen Verschwörungstheorien zu durchblicken. Das gilt gerade in Bezug auf die Anschläge von Nizza und Paris. Zum einem brachten Recherchen in der ganz normalen französischen Tagespresse Kontakte und Verbindungen zu französischen V-Männern auf, wie auch zum britischen Geheimdienst. So wurden Mitglieder der Terrorzellen von Frankreich-Anschlägen in einem Zusammenhang mit einem untergetauchten in England bekannten Salafistenprediger gebracht, von dem man in der britischen Presse weiß, dass er auf der Gehaltsliste des britischen Geheimdienstes steht. In Enlgand landeten mehrere Bücher über den „Geheimdienst-Jihadisten“ ganz oben auf den Beststellerllisten.

Ob aber sonst noch was bei den Frankreich-Anschlägen „stinkt“ – als ob das nicht reicht – sei mal der Verschwörungstheorie überlassen. Etwa ob in Paris Sicherheitskräfte mit „Platzpatronen“ schoßen, weil auf einem Video zu sehen ist wie scheinbar einer von der Sondereinheit von einem Kollegen bei einem Sturm versehentlich „eigentlich“ im Kopf getroffen wird – aber es passiert nichts. Normalerweise müsste man annehmen das derjenige tot umfällt, aber scheinbar hat er das gar nicht mal gemerkt. Das ist aber eher ein Thema für Verschwörungstheoretiker!

Ein weiterer Amri-Bekannter soll schon 2015 den Platz „ausgekundschaftet“ haben. Dieser lebte in einer Berliner Asylunterkunft und wurde nicht einmal als „Gefährder“ geführt. Dieser wird erst nach einer langen Zeit nach dem Anschlag verhaftet und dann aber schnell nach Tunesien abgeschoben. Marcel Luthe, ein FDP-Parlamentarier hatte da gewisse Gedanken. Den Bin Laden-Leibwächter kann man angeblich nicht abschieben, aber warum dann diesen Ammar? Der FDP-Mann dazu: „Diese Nacht- und Nebel-Aktion lässt eigentlich nur einen Schluss zu: Ben Ammar sollte als Zeuge weder den Ermittlern noch dem Parlament zur Verfügung stehen“.

Schubert selbst hat aus Akten noch etwas ganz anderes recherchiert. Eine Verhaftung durch Sicherheitsbehörden wurde direkt von CIA und US-Regierung unterbunden, die hier direkt intervenierten und dafür sogten das man Amri laufen ließ. Auch der Bundesverfassungsschutz habe alles getan um eine Verhaftung zu verhindern. Amri selbst habe seine „Befehle“ aus Sirte in Libyien erhalten, wo sich ein IS-Hautstütztpunkt befand, nachdem Libyien durch die Amerikaner, Sarkozy und Cameron von Gaddafi „befreit“ oder eher gesäubert wurde. Als Anleiter von Amri fungierte der Sirte-IS-Chef Mahir D.

Zum einem handelte es sich bei Amri also nicht um einen „Einzeltäter“ wie es die Bundesregierung behauptet, sondern um ein Mitglied in einem weiter verzweigten IS-Netzwerk mit engen Kontakten zu diversen IS-Zellen in Deutschland. Mindestens zwei seiner Nahkontakte waren Mitarbeiter des Verfassungsschutzes – einer in NRW, der andere in Berlin. Zumindest einer bot sich an Amri Sprengstoff zu besorgen.

Amri wurde mehrfach trotz dem Wissen, dass dieser einen Anschlag plane, laufen gelassen, gerade auch war dies auf eine „Arbeit“ des Bundesverfassungsschutzes rückführbar und zum anderem auf eine „schützende Hand“ von US-Diensten und auch Bundesregierung. Hierbei könnte es sich um einen, wenn nicht den größten Skandal in der finsteren Geschichte von BRD-Diensten handeln. Dies deutet in Summe nicht auf „Pannen“ und „Schlampereien“ hin.

Amris Kampfgenosse „Murat“, ein V-Mann, habe laut Islamistenaussteigern nach einem Mann gesucht der einen Sprengstoffanschlag mit einem Lastwagen verüben soll. Diese Infos haben diese noch kurz vor dem Anschlag an Sicherheitsbehörden weiter. Wieder passierte nichts. Niemand hatte versucht Amri aus dem Verkehr zu ziehen. Abu Walaa -Anhänger selbst sagten vor Gericht aus, der V-Mann „Murat“(Aktenname beim Verfassungsschutz: „VP-01“) sei ein Einpeitscher gewesen der in der Gruppe zu radikalen Aktionen mit Tötungsabsicht aufrief.

Amri konnte offenbar auch in Berlin ungehindert walten und zwar in der „Fussilet-33 Moschee“im Bezirk Berlin-Mitte, die den Behörden als „IS-Hauptquartier“ Berlins bekannt war. In jener befand sich auch mindestens ein V-Mann. Zufälligerweise genau gegenüber einer Polizeistation gelegen – man braucht nur die Straßenseite wechseln. Ob eine Kameraufnahme noch am Tag des Anschlages Amri oder jemand anders mit ähnlichen Aussehen zeigt ist noch ein Steitpunkt. Also in der IS-Moschee gegenüber einer Polizeistation.

Aber was soll vertuscht werden?

Ein „False Flag“ oder ähnliche „Verschwörungstheorien“ machen ja in diesem Fall gar keinen Sinn. Was sollte auch die Absicht gewesen sein? Zumindest ist auf die Schnelle kein „Plan“ erkennbar! Schubert hat eine ganz andere Erklärung: Amerikaner und Bundesregierung wollten Amri als Lockvogel nutzen um IS-Strukturen heran zu kommen. Damit habe man aber den Terroranschlag erst recht ermöglicht, obwohl er ganz leicht verhinderbar gewesen wäre. Man hat Amri gewähren lassen, ihn sogar geschützt, um ein größeres Netzwerk aufzudecken.

Zu ergänzen wäre noch das nach dem Buch von Schubert Amri nicht als Refugee nach Deutschland kam – also nicht 2015 – sondern schon gezielt 2011 vom IS zur Anschlagsvorbereitung nach Deutschland geschickt wurde. Zahlreiche seiner Komplizen kamen aber erst 2015. Zu den Komplizen müsste man dann aber auch deutsche Behörden, BRD-Regierung, wie auch US-Kreise zählen.

Die Terrorgefahr durch islamistische Gefährder ist in Deutschland gerade auch wegen der Grenzöffnung der Bundesregierung im Jahr 2015 massiv gestiegen. 2013 eröffnete die Bundesanwaltschaft „nur“ 70 Verfahren wegen Terrorvorbereitungen oder Mitgliedschaft in einer Terrorzelle, aber 2017 über 1200. Das libanesische Innenministerium warnte vergeblich die Bundesregierung das laut ihren Information mindestens 2 Prozent der Flüchlinge Mitglieder von Terrorgruppen seien. Das wären dann 2015 immerhin 20.000 Djihadisten gewesen.

Dabei kann es sich auch bekannte „Opfer“ von bösen ungarischen „Flüchtlinsgegnern“ handeln. Bekannt wurde ein Flüchtling dem eine ungarische Reporterin ein Bein stellte und 2015 in der BRD zur Verkörperung des „bösen Ungarns“ wurde. Nur hat sich in der BRD keiner dafür interessiert wer das „Opfer“ war. Kurdische Aktivisten behaupten jedenfalls ein Kommandeur der Al Nusra Front, einer Al Kaida-Abspaltung, der in Syrien ein Massaker an 50 kurdischen Zivilisten die Fußball spielen wollten zu verantworten hat. Natürlich hat dies hier keiner erwähnt.

Der Flüchtling, für die BRD-Presse ein Held und „Opfer“, soll heute in Spanien leben, aber „versteckt“, weil kurdische Gruppen auf diesen ein „Kopfgeld“ ausstellten. Ein Exekutionskommando von PKK und syrischen kurdischen Militanten sieht jenen eben nicht wie die deutsche Gutmenschenriege als armes Opfer. In Ungarn wurde die Reporterin im übrigen vor Gericht frei gesprochen.

Die US-Luftwaffe zerstörte selbst durch massive Luftschläge die IS-Basis in Sirte. CNN meldete etwas, worüber niemand in Deutschland berichtete: „US bombing in Libya was linked to Berlin truck attack“. So das in den USA dies als „Vergeltungsschlag“ für den Anschlag gesehen wurde. Warum stand dies nirgends in der deutschen Presse?

Für die Toten vom Breitscheidplatz tragen aber durch dieses Handeln nicht nur Amri und der IS eine Veranwortung sondern auch deutsche Behörden und US-sowie Bundesregierung. Die US-Army zerstörte selbst durch. Schubert zitiert selbst einen Terroermitller der ihm sagte: „Den Amis sind ein paar dutzend tote Deutsche egal“. Etwa auch Bundesregierung und Verfassungsschutz? Der BND hatte Satellitennummern aus Sirte abgeschöpft – über deutsche Jihadisten-Überwachung – und diese mit den Amerikanern geteilt. Die Lufschläge erfolgten auf deren Grundlage. So gesehen hätte sich die „Aktion Anis Amri“ zumindest aus WWG-Sicht „gelohnt“. Dafür mussten nur einige deutsche Zivilisten in Berlin sterben – sowie ein Lastwagenfahrer aus Polen.

Falls der gut informierte Stefan Schubert auch mal ein Buch zum Thema „NSU“ vorlegen sollte, dürfte dies auch spannend werden. Schubert hat ja im Fall Amri ein Szenario dargelegt, welches nicht so leicht als „Verschwörungstheorie“ abzutun ist. Im Fall NSU haben wir es auch mit einiger ganzen Anzahl von Merkwürdigkeiten die aber scheinbar nicht richtig zu einem Szenario passen mögen – zumindest keines das bisher jemand zusammenbringen konnte. Da hätten wir V-Leute entweder direkt im NSU oder im Umfeld, eine Verbindungslinie zur Sauerlandzelle und einen CIA-Doppelagenten mit islamistischen Jihadistenhintergrund.

Auch haben wir einen Märchen bezüglich der Opfer – „Dönerverkäufer“. Mindestens vier der NSU-Opfer standen auf der Überwachungsliste des VS, zwei waren als „Graue Wölfe“ bekannt, zwei weitere als Islamisten, gegen zwei andere wurden wegen Migliedschaft im krininellen Mafia-Zusammenhängen ermittelt. Dies deutet auf nicht ganz „wahlloses“ Morden hin.
In der Türkei hat man jedenfalls ganz eigene Thesen. Kemalistische Zeitungen behaupten der „tiefe Staat“ der Türkei könnte hinter den Morden stehen und die Erdogan und „Graue Wölfe“-Presse vermuten „PKK-Killerkommandos“. Günter Beckstein verklagte im übrigen – was in Deutschland unbekannt ist – eine türkische Zeitung, weil diese behauptet hatte er – also Beckstein selbst – stecke als „Auftraggeber“ hinter mindestens vier der Morde. Natürlich passen diese Theorien allesamt nicht zusammen – Beckstein, türksicher Staatsterror und PKK.

Verfasser: Sozrev

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