Category Archives: Jürgen Schwab Kolumnen

Besprechungen (32)

Im Westen nichts neues! – Auch in ihrer mittlerweile dritten Ausgabe bleiben sich die Bielefelder Redaktion und die Autorenschaft von „NS heute“ treu in ihrer reaktionären Forderung nach einer „Volksgemeinschaft“ mit dem deutschen Großbürgertum. – In der jetzt vorliegenden neuen Folge erklärt uns Arnulf Brahm wie der deutsche „Volksstaat“ der Zukunft aussehen wird (S. 31-37). Sein Versprechen an die Leser, der im Untertitel aufscheint („Vorwärts zum Volksstaat. Neue Wege in Zeiten der EU-Krise“), uns also „neue Wege“ zu diesem Ziel aufzuzeigen, wird der Autor nicht gerecht. Der Aufsatz selbst handelt nur davon, wie harmonisch alle Berufe, Schichten und Klassen im deutschen Volksstaat miteinander auskommen werden; den Weg dorthin beschreibt Brahm nicht. Weiterlesen

Besprechungen (31)

Endlich! Endlich! Endlich! – Viel schlimmer als Durst, Hunger, Kälte, Hitze, Obdachlosigkeit und nie wieder Sex – ist die Vorstellung, daß Arne Schimmer seine Zeitschrift nicht mehr herausbringt! Was unter „Hier & Jetzt“ begonnen wurde, findet nun unter dem Titel „Gegenlicht“ seine Fortsetzung. Gott sei Dank! Weiterlesen

Republik auf tönernen Füßen

Die Ausschreitungen linksautonomer Kräfte haben den gesamten G-20-Gipfel von Hamburg überschattet. Daraus lassen sich Schlußfolgerungen über den Zustand der BRD ziehen:

Zum einen beeilte sich das linksliberale Mileu, sich von den linken Gewalttätern zu distanzieren. Das zeigt uns, daß weite Teile der sogenannten Linken, über die Grünen bis in die Linkspartei hinein, fest in das kapitalistische System integriert, das heißt von diesem korrumpiert sind. Beispiel hierfür sind die handzahmen Äußerungen der Grünen-Vorsitzenden Katrin Göring-Eckardt bei Anne Will. Weiterlesen

Kameraden!

Adolf Hitlers „Mein Kampf“ war schon 1945 verloren. – Und Euer Kampf des Neonazismus ist schon von Anfang an verloren. Nur einige Euerer Neonazi-Führer, die es sich – mangels anderer sozialer Alternativen – in der NS-Szene mehr oder weniger gut eingerichtet haben, belügen Euch und – in vielen Fällen – auch sich selbst an dieser offensichtlichen Erkenntnis vorbei.

Vergeudet deshalb nicht mehr Euere mehr oder weniger kurze Lebenszeit in verlorene pseudopolitische Projekte. – Begreift endlich, daß eine nationale Revolution nicht mehr ohne eine soziale Revolution möglich sein wird. Weiterlesen

Besprechungen (30)

Ein Fossil ist wieder ausgegraben worden! Es heißt „N. S. Heute“ und ist eine Zeitschrift von und für Neonazis.

Siehe:
http://www.nsheute.com

In den 1980er und 1990er Jahren, als ich begann mich für nationale beziehungsweise rechte Politik zu interessieren, wurde das Gemeinschaftsgefühl gerade des NS-Spektrums auf der medialen Ebene vor allem durch Szene-Zeitschriften gepägt. Mit dem Aufkommen des Internets in den 2000er Jahren, da nun nahezu jede lokale Kameradschaft eine Internetseite betreibt, die viel aktueller gestaltet werden und die theoretisch jedermann, der über einen Internetzugang verfügt, erreichen kann, sind die gedruckten Zeitschriften gerade von politischen Randgruppen von Jahr zu Jahr immer mehr eingegangen. Weiterlesen

Wir sind wieder eingekreist!

Nicht nur innenpolitisch ist „unsere“ Kanzlerin isoliert.

Siehe zu diesem Thema auch:
https://sachedesvolkes.wordpress.com/2017/01/16/die-innenpolitische-isolierung-der-kanzlerin/

Auch außenpolitisch ist Deutschland in seiner Mittellage wieder einmal e i n g e k r e i s t. Unsere Polit-Stümper schaffen es immer wieder!

Wilhelm Zwo hatte es geschafft wie Adolf, nun ist auch Angela zwischen Trump und Putin eingekeilt. Deutschland hat sich lange gewehrt zum Westen zu gehören. Jetzt sind wir völlig überraschend die Führungs-“Macht“ der Westlichen Wertegemeinschaft (WWG). Wer hätte das gedacht? Nicht einmal ich! Weiterlesen

Die Zukunftsperspektiven der Sache des Volkes (4)

Auch in Zukunft werden wieder Strategietreffen stattfinden, die von der organisationsübergreifenden Freien Akademie (FA) ausgerichtet werden. In Bezug auf die Sache des Volkes (SdV) stellt sich die Lage folgendermaßen dar:

Grundsätzlich haben sich in letzter Zeit die operativen Möglichkeiten der SdV nicht verbessert, aber auch nicht verschlechtert. Die SdV wird nicht im nächsten Jahr in den Bundestag einziehen, wahrscheinlich aber die AfD in großer Fraktionsstärke. Die SdV bringt keine Tausende Demonstranten auf die Straße, sondern Pegida. Die SdV veranstaltet keine großen Kongresse, für die man 100 Euro Eintritt zahlen muß, sondern Jürgen Elsässer mit „Compact“. Weiterlesen

Besprechungen (29)

Die Masseneinwanderung, die Bundeskanzlerin Angela Merkel im letzten Jahr losgetreten hatte, erfordert eine neue Lageanalyse und vor allem neue Antworten. Dieser Notwendigkeit wird die neu erschienene Buchbroschüre aus der „Thule-Bibliothek/Ahnenrad der Moderne“ gerecht, die seit Jahren vom promovierten Philosophen Pierre Krebs betrieben wird. Der Titel „Was tun?“ zeigt, daß man auf der Rechten fähig ist, bekannte Buchtitel aus der linken Klassikerliteratur, wie den von Wladimir Iljitsch Lenin, zu kopieren, ohne freilich die gleichmacherischen Inhalte von dort zu übernehmen. Weiterlesen

Besprechungen (28)

Der den SdV-Lesern bekannte Autor Werner Bräuninger hat sich an ein besonders heißes Eisen herangewagt. Aus seinen jahrelangen Recherchen über Michael Kühnen ist eine über 700 Seiten starke Biographie entstanden. In chronologischer Reihenfolge erzählt der aus Hessen stammende Historiker Leben und politisches Wirken des bekanntesten deutschen Neonazi-Führers der Nachkriegszeit. Bräuninger läßt die Quellen sprechen, hat mehrere Archive ausgewertet und zig Zeitzeugen befragt. Weiterlesen

Besprechungen (27)

Wie eine schallende Ohrfeige mußte Jürgen Elsässer die Bekanntgabe des Textilkapitalisten Wolfgang Grupp empfunden haben, einen pakistanischen Asyl-Forderer – an den hierzulande geltenden Gesetzen vorbei – als Näher beschäftigen zu wollen.

Siehe hierzu:
http://www.wiwo.de/politik/deutschland/trigema-wolfgang-grupp-stellt-fluechtling-zur-not-auf-eigenes-risiko-ein/12310582.html

Schließlich hatte Elsässer in dem von ihm redigierten Magazin „Compact“ – unter anderem in einem Interview – den Trigema-Unternehmer Grupp seinen Lesern als den „guten deutschen Produktionskapitalisten“ präsentiert. Unlängst inszenierte sich Grupp in der Talkshow „Maischberger“ als „Robinhood“ des deutschen Unternehmertums, der – ganz praktisch veranlagt – einen gut ausgebildeten Näher aus Pakistan am geltenden Asyl- und Arbeitsrecht vorbei bei sich beschäftigt. Weiterlesen