Buchtipp für Alexander Jungkunz, Chefredakteur der Nürnberger Nachrichten

Der Chefredakteur der „Nürnberger Nachrichten“, Alexander Jungkunz, liest gerne Bücher. Dies ist in einer Zeit, die zu der Annahme einlädt, daß gedruckte Zeitungen und Bücher aussterben und in der das Leseverhalten vieler Bürger nur noch häppchenweise online geschieht, hoch anerkennenswert. Zudem Jungkunz auch gerne über Leseerfahrungen diskutiert, beispielsweise mit einer Kollegin über das „Für“ und „Wider“ des „Kleinen Prinzen“. (vgl. NN vom 07.04.18) Genau den findet Jungkunz irgendwie zu autoritär. Weiterlesen

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Rechte Reflexe. Der Umgang mit den Metastasen der Marktwirtschaft und dem sich daraus ergebenden Zweifel an der politischen Selbstpositionierung.

Nur wenige Stunden nachdem ein 48jähriger Mann absichtlich mit einem Kleinbus in eine Menschenmenge vor einem Münsteraner Café fuhr, dabei zwei Menschen tötete und zwanzig weitere schwer verletzte, twitterte die AfD-Politiker Beatrix von Storch, ohne um die Umstände zu wissen, dass es sich hierbei um die Tat eines Flüchtlings wird handeln, der nach IS-Muster gegen Ungläubige vorgegangen ist. Weiterlesen

Die „verrückte“ Welt der Physik

Stephen Hawking verstarb vor kurzem, aber warum sollte wir uns überhaupt mit seinem Werk befassen? Schließlich handelte es sich um keinen „Politiker“ und auch nicht um einen politischen Puplizisten oder einen politischen Philosophen. Unter EInschränkung allerdings schon, da sich der Brite zu wissenschaftspolitischen Themen äußerte. So etwa zur Bedrohung durch Maschinisierung und KIs. Weiterlesen

Tote können sich nicht mehr wehren!

Eine beliebte Methode um Feinde eines Systems zu verbrennen ist es das diese nachträglich vom System für sich selbst beansprucht werden. So wird der 1979 verstorbene APO-Führer Rudi Dutschke ausgerechnet von dem von ihm bekämpfenden System mit einem „Staatsakt“ bedacht. Anlass war der 50. Jahrestag des Attentates auf Dutschke im Jahr 1968. Weiterlesen

Historisches: Dutscke und die Parlamentarismuskritik

Die Rückkehr der Neocons und die „religiöse“ US-Ideologie

Von seinen Fans in Deutschland wurde Donald Trump während und nach seinem Wahlkampf als Gegner der Neocons wahrgenommen. Das Chaos in der Trump-Regierung und die Entlassungswelle hat den Neocons nun ihr Comback nach der Bush-Ära beschert. Zum neuen Sicherheitsberater wurde einer der bekanntesten US-Neocons ernannt und zwar John Bolton, den Kenner noch aus der Bush-Zeit kennen werden. Weiterlesen

Der politische Faschismus in Italien: Geschichte und Gegenwart

Russia Today-Deutschland hat den Historiker Werner Bräuninger zum Thema Mussolini-Faschismus befragt. Hierzu gibt es bei uns auch eine Buchbesprechung:

https://sachedesvolkes.wordpress.com/2018/01/22/besprechungen-35/

Bernd Rabehl und der „Antikapitalismus von Rechts“, die APO sowie die Kritische Theorie

Nach einem Jahrzehnt hat sich Bernd Rabehl, einst engster Mitarbeiter des APO-Führers Rudi Dutschke, wieder mit einem interessanten Buch zu Wort gemeldet. Zuletzt erschien von ihm ein Buch zur „RAF“. In seinem aktuellen Buch geht es um Flüchtlingszustrom und Kapitalinteresse, die kapitalistische „Raumrevolution“ und einen „Antikapitalismus von Rechts“. Erschienen ist das Buch in dem Spektrum um die nationalkonservative Zeitschrift „Sezession“. Weiterlesen

Gaddafis späte Rache

Der Krieg zur Zerstörung Libyens war vor allem „Sarkos Krieg“. Die USA standen hier gar nicht an der ersten Stelle der Kriegsintervention sondern der französische Imperialismus. Der französische Imperialismus nutzte dies um seine Stellung in Afrika wieder zu stärken – es folgten Intervention in der Elfenbeinküste und Mali. Sarkozy, der neoliberale Neocon, hatte auch eine besondere Rechnung mit Gaddafi zu begleichen, da er sich von diesem „beleidigt“ fühlte. Weiterlesen

Russland wählt national-russisch

Der Ausgang der Präsidentenschaftswahlen in Russland war mehr als eindeutig. Der russische Präsident Putin wurde mit einem überragenden Ergebnis von 76 bis 77 Prozent bestätigt. Dies war die größte Zustimmungsrate für einen russischen Präsidenten bei freien Wahlen. Auf Platz zwei folgte der Kandidat der Kommunisten mit 12 Prozent, der „Ultranantionalist“ Schirinowsky erreichte 6 Prozent der Stimmen. Alle anderen Kanidaten waren ohne Bedeutung. Die Wahlbeteiligung lag immerhin bei 67 Prozent. Weiterlesen