Bewußtlose vor Asylantenheimen

In letzter Zeit fühle ich mich an meine jugendliche Lektüre der „Asterix“-Hefte erinnert. Der Handlungsstrang fing immer so an: Ganz Gallien ist von den Römern besetzt; ganz Gallien? Heute lautet die Frage: Ganz Deutschland ist vom Multikulti-System besetzt; ganz Deutschland?

Während das helle Deutschland, also die Gutmenschen der edelsten Gesinnung den vielen Armutsflüchtlingen vom Balkan, aus dem Nahen Osten und aus Afrika – unter Führung der Bild-Zeitung – …

Siehe hierzu die entsprechende „Bild“-Kampagne:
http://www.bild.de/news/inland/fluechtlingshilfe/wir-helfen-42364620.bild.html

… helfen wollen, antwortet ihnen das dunkle Deutschland, das mit dem Autokennzeichen „DD“, mit Ablehnung und Fremdenhaß. Nirgends in Deutschland ist die Xenophobie so groß wie in Dresden und Umgebung: also in Freital, Heidenau usw.

Siehe hierzu den ARD-Presseclub „Das helle und das dunkle Deutschland“:
http://mediathek.daserste.de/Presseclub/Das-helle-und-das-dunkle-Deutschland-s/Das-Erste/Video?documentId=30317042&topRessort&bcastId=311790

Damals, vor 1989, hatte man im „Tal der Ahnungslosen“ bereits geahnt, sogar gewußt, daß die mediale Propaganda der herrschenden mit den wirklichen gesellschaftlichen Verhältnissen nicht übereinstimmt, daß also auch heute das friedliche, harmonische Multikulti-Straßenfest volksfeindliche Propaganda ist.

Es mag sein, daß manche Gutmenschen und Antifas die Interessenkonstellation bezüglich der Einwanderung nicht durchschauen, weil sie sich von ihrer eigenen persönlichen „Moral“ blenden lassen. Sie kapieren nicht, daß die großen Konzerne bei uns zusätzliche Lohndrücker brauchen, daß die Bourgeoisie die Unter- und Mittelschichten auch durch ethnische Fragmentierung entsolidarisieren möchte. Es geht um die Hebung der Mietspiegel, es geht um die Hebung der Konsumpreise und Lebenshaltungskosten; es geht darum, aus vermoderten Hotels in der Provinz Goldgruben zu machen; es geht darum, daß sich Asylanwälte und viele andere kleinere Profiteure die Taschen mit Geld füllen, indem sie Asylanten „helfen“. Sie helfen sich in Wirklichkeit selbst.

Es geht auch den US-Eliten darum, Europa multirassisch zu schwächen, den Vorteil des ethnischen Zusammenhalts der europäischen Staaten auszuhebeln. Genau darum geht es, wenn die USA dem Schlepperunwesen h e l f e n , wenn die USA H i l f e leisten beim Antrag der Türkei auf EU-Mitgliedschaft. Die USA h e l f e n auch im Kampf gegen ihre Feinde (Syrien, Rußland usw.) den Steinzeitislamisten (IS, Tschetschenen usw.), mit denen sie sich bei der Eroberung des europäischen Abendlandes ein Wettrennen liefern.

Leider ist der Widerstand gegen die Überfremdung des Abendlandes weitgehend ohne politisches Bewußtsein. So sehr meine Sympathien bei den Demonstranten gegen die Asylantenheime liegen, so sehr muß ich bemängeln, daß man hierbei die falschen Ziele auswählt. Man wendet sich bei der Belagerung der Asylantenheime gegen die Wirkungen der Überfremdung und nicht gegen die Ursachen.

Ich hatte 2012 der „Deutschen Stimme“ ein Interview gegeben, dabei den NPD-Funktionären und Mitgliedern empfohlen, die Starken anzugreifen und nicht die Schwachen.

Siehe hierzu das DS-Gespräch mit mir:
https://sachedesvolkes.wordpress.com/2012/11/12/jurgen-schwab-im-gesprach-mit-der-deutschen-stimme-2/

Als Beispiel nannte ich die IHK-Geschäftsstellen, die es in jeder mittelgroßen deutschen Stadt gibt. Jeder Kreisverband der NPD kann vor oder innerhalb einer solchen Geschäftsstelle kreative Aktionen durchführen. Wer einmal googelt „IHK Zuwanderung Leipzig“ oder „IHK Fachkräftemangel Dresden“ – dies funktioniert auch mit anderen Städtebeispielen – der erhält viele Treffer hinsichtlich der kapitalistischen Hintermänner der Überfremdung Deutschlands.

Siehe hierzu diverse IHK-Veröffentlichungen:
http://www.leipzig.ihk.de/unternehmen/geschaeftsfelder/standortpolitik/arbeitsmarkt-soziale-sicherung-und-gesellschaftliche-verantwortung/fachkraeftesicherung.html

http://www.dresden.ihk.de/servlet/link_file?link_id=29987&publ_id=1065&ref_knoten_id=3085&ref_detail=publikation&ref_sprache=deu

http://www.magdeburg.ihk.de/starthilfe/Aktuelle_Informationen/Spanische_Fachkraefte_fuer_Ihr_Unternehmen_schnell_und_unbuerok/1711090

Es ist völlig klar, daß die NPD-Führung auf meinen Vorschlag nicht einging, zu sehr ist der Wunsch bei diesen Leuten Vater des Gedankens; der Wunsch mit dem deutschen Großkapital zum Zwecke einer „Volksgemeinschaft“ zusammenarbeiten zu wollen. Was nicht auf Gegenliebe stößt, aber – wie gesagt – hier ist der Wunsch Vater des Gedankens. Die NPD-Führung vertritt eben nicht eine „Weltanschauung“, wie es in JN-Schulungen immer heißt, demzufolge die Welt anzuschauen wäre wie sie nun einmal ist; sondern vielmehr wird in einer „völkischen“ Ideologie ein „Nationaler Sozialismus“ kreiert, der mit dem wirklichen Leben der Menschen und Völker auf dieser Welt nichts zu tun hat.

So bettelt Sebastian Richter, JN-Bundesvorsitzender, das deutsche Kapital an, mit ihm, dem „völkischen“ Führer zusammenzuarbeiten. Meilenweit von der „Machtergreifung“ entfernt verspricht Richter der deutschen Bourgeoisie die Heiligkeit des bürgerlichen Eigentums – auch von Mehrfachmillionären und Milliardären – wie eine Monstranz auf einer katholischen Wallfahrt hochzuhalten.

Siehe hierzu den Pseudo-Antikapitalismus der JN:
http://alt.jn-buvo.de/chefsache-antikapitalismus-von-rechts/

Daß das Interview mit mir, in dem ich das Gegenprogramm zu Sebastian Richter entwerfe, von den Internetseiten von NPD und DS entfernt wurde, versteht sich von selbst. Aber es ist denoch auf der SdV-Seite nachzulesen. (Siehe Verweis oben)

Aktionen gegen IHK-Geschäftsstellen sind schon deshalb sinnvoller, weil somit der Eindruck vermieden wird, uns deutschen Nationalisten gehe es darum, Lynchmobs gegen Armutsflüchtlinge zu mobilisieren. Deshalb auch mein Appell damals in „Deutsche Stimme“, die Starken und nicht die Schwachen anzugreifen. Nur Faschisten und Reaktionäre können hiergegen Einwände geltend machen.

Auch ich unterlag in den frühen 1990er Jahren dem Irrglauben, es könne sich aus Protestansammlungen vor Asylantenheimen – damals in Rostock-Lichtenhagen usw. – so etwas wie eine Volksbewegung entwickeln. Das war ein Irrtum. Aber wie heißt es so schön: Die Kritiker der Elche waren früher selber welche.

Jürgen Schwab

Bücher von Jürgen Schwab:
Die Manipulation des Völkerrechts. Wie die „Westliche Wertegemeinschaft” mit Völkermordvorwürfen Imperialismus betreibt. Kyffhäuser Verlag, Mengerskirchen 2011, 14,95 Euro. (Unter anderem in diesem Buch setzt sich der Autor für die Freiheit der Wissenschaft und Publizistik auch für Geschichtsrevisionisten ein!)
Angriff der neuen Linken – Herausforderung für die nationale Rechte. Hohenrain Verlag, Tübingen 2009, 19,80 Euro.
Die „Westliche Wertegemeinschaft”, Abrechnung, Alternativen. Hohenrain Verlag, Tübingen 2007, 19,50 Euro.
Volksstaat statt Weltherrschaft. Das Volk – Maß aller Dinge. Hohenrain Verlag, Tübingen 2002, 9,80 Euro.

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Kommentare

  • sozrev  On 31. August 2015 at 15:31

    Ach ja Rostock-Lichtenhagen und Angie. Das wirkt heute schon irgendwie „komisch“.

    Damit wurde ja von der Antifa die Verschwörungstheorie verbreitet das die „Nazis“ so etwas wie der verlängerte Arm von CDU, CSU, SPD und FDP auf der Straße wäre – wobei man in diese Verschwörungstheorie auch die PDS einbezog. Dieser Aufritt von Merkel wirkt nun zumindest nicht besonders „antifaschistisch“. Irgendwie scheint damals Merkel dem jungen Mann sagen zu wollen das sie ihn schon irgendwie verstehen könne.

    Eine weitere Heuchelei ist es heute wenn sich die Antifa für Albaner einsetzt. Ende der 90er-Jahre galten Albaner bei einem Teil der Antifa als „Nazis“ und als „Hilfsvolk“ Hitlers.

    http://jungle-world.com/artikel/1999/37/29864.html

    Elsässer hat ja den alten Nazi-Vorwurf gegen die Albaner nun wieder in Compact gebracht. Was ja gar nicht völlig falsch ist. Was nämlich fast keiner weiß ist das sich etwa die UCK auf die Zeit während des 2. Weltkrieges bezog. Damals standen die Albaner auf der Seite Mussolinis und Hitlers.

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