Category Archives: Tagespolitik

Klein- und Neurussland oder die Frage nach der ukrainischen Nationalsouveränität

Die Volksrepubliken Donetzk und Luhansk haben sich zu einer Staatsgründung entschlossen. Firmierte man bislang unter der Bezeichnung „Neurussland“ – ohne offizielle Staatsausrufung – soll nun der neue Staat im Osten der Ukraine „Kleinrussland“ lauten. Dieser neue Staat stößt aber gar nicht auf die Zustimmung Moskaus, zumindest nicht derjenigen Putins und des Kremls, allerdings wohl auf diejenige des Lagers um Dugin oder auch Schirinowsky. Allerdings erscheint als annehmbar das die russische Regierung zumindest im Voraus informiert war. Die Bezeichnung „Kleinrussland“ klingt dann für nichtrusslandfeindliche ukrainische Patrioten zumindest „abwertend“ oder gar als „Beleidigung“. Weiterlesen

Wie ein Fähnlein im Wind

Das der US-Präsident Donald Trump seine Meinung von Tag zu Tag ändert wird sich mittlerweile weiträumig herumgesprochen haben. Sei es nun TTIP, das pazifische Freihandelsabkommen, Russland, Syrien, oder, oder. Nun sind diese ständigen Meinungswechsel nun nicht rein auf Trump fokusiert, sondern betreffen auch seine deutschen Anhänger. Zu diesen gehört auch der Compact-Chefredakteur Jürgen Elsässer, der zunächst Trump unkritisch bejubelte, dann aber wegen dessen Schlag gegen Assad in Syrien und den Kriegsdrohungen gegen Nordkorea auf Anti-Trump-Kurs ging. Nun ist Elsässer freilich wieder Pro-Trump wegen Trumps Aufkündigungen des Klimaabkommens. Nachzulesen im jüngsten Compact-Editioral („Prima Klima“). Weiterlesen

Die Gewaltfrage

Hinsichtlich der Gewalt von Hamburg anlässlich des G20-Gipfels sind sich Bundesregierung, Grüne, bürgerliche und linksliberale Medien bis hin zur nationalen Rechten darin einig das man es mit einem linken Terrormob zu tun hatte. Die im TV gezeigten Bilder haben sicherlich auch bei den deutschen Bürgern und Arbeiter diesen Eindruck verfestigt. Nun könnte aber dieser Eindruck möglicherweise etwas einseitig sein. Weiterlesen

Hamburg-Gewalt: Was nicht im TV lief

Republik auf tönernen Füßen

Die Ausschreitungen linksautonomer Kräfte haben den gesamten G-20-Gipfel von Hamburg überschattet. Daraus lassen sich Schlußfolgerungen über den Zustand der BRD ziehen:

Zum einen beeilte sich das linksliberale Mileu, sich von den linken Gewalttätern zu distanzieren. Das zeigt uns, daß weite Teile der sogenannten Linken, über die Grünen bis in die Linkspartei hinein, fest in das kapitalistische System integriert, das heißt von diesem korrumpiert sind. Beispiel hierfür sind die handzahmen Äußerungen der Grünen-Vorsitzenden Katrin Göring-Eckardt bei Anne Will. Weiterlesen

Macron – Ein Psychopath im Elysée-Palast?

Macron, ein Psychopath? Diese Meinung vertritt der italienische Psychiater Prof. Adriano Sagatori, der die Vita des neuen Präsidenten genau studiert und dessen Wahlkampagne beobachtet haben will. Macrons Schlüsselerlebnis, mit 15 Jahren angeblich von seiner Lehrerin verführt (vergewaltigt?) worden zu sein, habe dessen weitere Entwicklung stark geprägt und ihn zu der Ansicht geführt, alles sei erlaubt.

Und weiter: Ein ausgeprägter Narzissmus gebe ihm heute das Gefühl, allmächtig zu sein. Da in seiner Identität verletzlich, brauche er ständig Bewunderung und Anerkennung, um einen gewissen Minderwertigkeitskomplex hintanzuhalten. Werde er nicht bewundert, könne er hysterisch werden, so Sagatori. Weiterlesen

Emmanuel Macron: „Sonnyboy“ eines aggressiven Neoliberalismus

Wahlkämpfe haben durch die Anziehung ihres „Show“-Charakters und des schauspielerischen Talents des einen oder anderen Politik-Darstellers auf die spaßempfänglichen Gehirne der Masse im Endergebnis eine eher zerstörerische Wirkung für das Politikverständnis insgesamt. Das könnte erwünscht sein.

Es genügt heute, dass der Kandidat dekorationsfähig, also verkaufstauglich ist und den Segen von Religionsführern und Logenbrüdern hat. Im Sinne des Gesagten scheint sich Emmanuel Macron schon lange vorher als (auch Multikulti und Gender aufgeschlossener) Bewerber qualifiziert zu haben. Vor welchem Gremium eigentlich? Weiterlesen

Im Schatten des Terrors: Eine Präsidentin Marine Le Pen für die Grande Nation?

Erst einmal: Je höher man steigt, desto dünner wird die Luft. Und so mancher der zu früh gestartet war und vorwärts stürmte, wurde kurz vor dem Ziel von einem, der es langsamer anging, überholt. Eine bittere Erfahrung für den Überholten, wie sie mit etwas Pech und flauer gewordener Kampagne auch Marine Le Pen ins Haus stehen könnte. Aber da selbst auch in der Politik ein Nuance Glück dazu gehört, das nicht selten aus dem „Unglück“ eines Mitbewerbers resultiert oder einer „Bombenstimmung“ zu verdanken ist, darf Madame noch hoffen. Weiterlesen

SdV-Gespräch mit Peter Marx über BGE, Antikapitalismus, AfD und Lafontaine

SdV: Ihre Forderung nach einem Bedingungslosen Grundeinkommen sorgt ja derzeit innerhalb der NPD und des nationalen Lagers für einige Furore. Könnten sie unseren Leser einmal das Konzept hinter dieser Forderung erklären?

Peter Marx: Das Konzept hinter dieser Forderung ist recht einfach: Es ist für unser Volk nicht mehr hinnehmbar, daß wir für regelrechte Asylbetrüger monatlich mehr als 1.000 € ausgeben, aber für unsere eigenen Volksangehörigen kein Geld haben. Nein diese werden regelrecht schikaniert und durch Hartz IV praktisch zur Armut per Gesetz gezwungen. Die ganze Hartz IV Bürokratie und die Wohngeldbürkokratie für das eigene Volk können wir einsparen. Wenn wir auch die Bundeswehr nur zur Verteidigung unseres Volkes einsetzen sparen wir extrem viel Geld. Dieses Geld sollten wir unserem Volk zurückgeben. Ansonsten ist das Projekt durch eine vernünftige Steuergesetzgebung zu finanzieren. Es ist nicht länger duldbar, daß Großkonzerne fast keine Steuern zahlen. Weiterlesen

Nicht nur Björn Höcke hat etwas „vergeigt“

Die Zuchtmeister der politischen Korrektheit dürfen frohlocken. Wieder einmal ist es ihnen gelungen einen national gesinnten Patrioten in die Knie zu zwingen. Der gewiß unter Druck stehende Björn Höcke (AfD), der sicher kein Neo-Nazi ist, auch kein Hoch- und Landesverräter wie einige andere Politiker, hat sich nachträglich unnötigerweise entschuldigt. Druck hin oder her: „Freiheit ist das Recht, den Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen.( George Orwell ). Weiterlesen