Kategorie-Archiv: Antiimperialismus & Befreiungsnationalismus

Der Unberechenbare!

Der US-Präsident bleibt völlig unberechenbar. Dies gilt nun im negativen, wie auch teilweise positiven. Nachdem Trump mehrfach Syrien bombardieren ließ, den Iran ins Kreuzfeuer nahm, zunächst wilde Kriegsdrohungen gegen Nordkorea aussprach, seine Andeutungen bezüglich eines Verbesserung des Verhältnisses zu Russland brach und den Finanzkapitalismus wieder mehr entfesselte, hat er nun wieder eines gesagt und getan was der WWG und auch dem US-Etablishment gar nicht passt und damit auch sich selbst wieder korrigiert hat – vorerst! Letzteres ist ihm nun sicherlich nicht „negativ“ anzurechnen. Weiterlesen

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Fidel Castro und die kubanische nationale Revolution

„Gehasst, verdammt, vergöttert!“, so könnte man die Meinungen zu dem kürzlich verstorbenen kubanischen Revolutionsführer Fidel Castro umschreiben. Selbst einige seiner ärgsten Gegner konnten eine bestimmte heimliche Bewunderung nicht verbergen, für den Mann der politisch fast alles überlebt hatte: Die Nachbarschaft des US-Imperialismus, 40 Attentatsversuche durch die CIA, den Untergang des Realsozialismus und der Sowjetunion, so das es Castro zum längst dienenden Staatschef der Welt brachte. Weiterlesen

Gauland, die AfD, die Gutmenschen und das Logik-Problem

Die AfD bleibt weiterhin ein Topthema in den Medien und der Berichterstattung. Zum einem wirft man nun Alexander Gauland vor er habe das 3. Reich zumindest verharmlost. Gauland, Ex-CDU, hatte das 3. Reich als einen „Fliegenschiss“ angesichts der tausendjährigen deutschen Geschichte bezeichnet. Gauland ging es nun eher darum aufzuzeigen, dass eben die deutsche Geschichte nicht nur aus 12 Jahren bestünde, sondern die Verkürzung eben jener auf „Hitler“ absurd sei. Nun wird aber seit Jahrzehnten der Eindruck erweckt die deutsche Geschichte habe 33 angefangen und 1945 geendet. Der AfD-Topmann wehrte sich nun mit dem Hinweis, er habe damit doch seine Verachtung gegen das verbrecherische Regime von 33 bis 45 zum Ausdruck gebracht. Weiterlesen

Manuel Ochsenreiter: „Russland, USA, Europa. Souveränität und Hegemonie“

Der indische Nationalismus

Deutsche lieben Indien: Indien ist bunt und schillernd, das Land von Bollywood, einer exotischen küche. Was wissen die meisten noch über Indien? Es gibt eine exotisch anmutendene Religion (Hinduismus), man kennt den Namen Gandhi, das Kastenwesen und Mutter Theresa – die aber keine Inderin war. Ach ja und vielleicht „Kinder statt Inder“! Weiterlesen

Die Zerstörung der Ukraine

In einem durchaus interessanten aber auch kritikwürdigen Artikel im nationalem Debattenorgan „Gegenlicht“, hat sich Olena Semenyaka mit einer „dritten Position“ aus der „ukrainischen Sicht“ auseinandergesetzt. Semenyaka, die abwechselnd mit dem „Rechten Sektor“ und dem Bataillon Asow sympathisierte, geht aber nun davon aus das ihre Sichtweise diejenige „des“ ukrainischen Nationalismus sei. Der Verfasserin geht es vor allem darum „Rechten“ zu erklären warum die Position von Dugin bis Putin bzw. eine russlandfreundliche Haltung vieler europäischer Rechter und Nationaler falsch sei. Der Rückgriff auf große Namen wie Jünger und Evola wirkt nun wenige beeindruckend da diese unter ganz anderen Voraussetzungen wirkten. Weiterlesen

Der Zusammenbruch des „arabischen Frühlings“

Der „arabische Frühling“ – ein arabischer Winter – begann nicht wie es die Mainstream-Erzählung verklickert, 2010/2011 sondern 2002/2003 – mit dem US-Überfall auf dem souveränen irakischen Nationalstaat. Dies wurde ideologisch von der damaligen Sicherheitsberaterin „Condi“ Rice als der Beginn eines „Leichtfeuers der Demokratie“ im Nahen Osten gedeutet, welches die ganze Region verändern solte. Alle anderen Länder der Region würden sich diesem „demokratischen“ Beispiel der „Befreiung“ zwangsläufig anschliessen. Was sich „marktkonforme Demokratie“ – also vulgo – Brachialkapital bei Aufgabe eines souveränen Gegenkonzeptes nennt.
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Der 20. April!

Am 20. April geschahen mindestens zwei weltpolitische Ereignisse die auch heute noch von Bedeutung sind bzw. einen großen historischen Einfluss erlangten. Am 20. April 1889 wurde Adolf Hitler in Braunau geboren. Darum soll es aber in diesem Text nicht gehen. Das andere Ereignis hat aber damit wohl durchaus etwas zu tun. Am 20. April 1948 wurde der Staat Israel gegründet. Weiterlesen

Trumps und Gaulands Völkerrechtsbruch

Donald Trump hatte Luftangriffe gegen Syrien fliegen lassen unter der „Begründung“ Assad habe angeblich wieder einmal Giftgas gegen Frauen und Kinder eingesetzt. Obama war an einem solchen Einsatz 2013 am Widerstand im Kongress und Senat gescheitert und einer fehlenden Mehrheit in den Parlamenten der Verbündeten Frankreichs und Großbritanniens. Nun haben aber unabhängige Untersuchungen ergeben das damals das eingesetzte Giftas von der jihadistische Rebellengruppe Al Nusra eingesetzt wurde, die es wohl von den Saudis bezogen hatte. EIne Recherche von US-Zeitungen ergab aber das dieses erst von den USA an die Saudis geliefert wurde, wobei dieses dann bei Jihadisten landete. Solche Recherchen kommen natürlich in BRD-Medien nicht vor! Weiterlesen

Die Rückkehr der Neocons und die „religiöse“ US-Ideologie

Von seinen Fans in Deutschland wurde Donald Trump während und nach seinem Wahlkampf als Gegner der Neocons wahrgenommen. Das Chaos in der Trump-Regierung und die Entlassungswelle hat den Neocons nun ihr Comback nach der Bush-Ära beschert. Zum neuen Sicherheitsberater wurde einer der bekanntesten US-Neocons ernannt und zwar John Bolton, den Kenner noch aus der Bush-Zeit kennen werden. Weiterlesen