Klein- und Neurussland oder die Frage nach der ukrainischen Nationalsouveränität

Die Volksrepubliken Donetzk und Luhansk haben sich zu einer Staatsgründung entschlossen. Firmierte man bislang unter der Bezeichnung „Neurussland“ – ohne offizielle Staatsausrufung – soll nun der neue Staat im Osten der Ukraine „Kleinrussland“ lauten. Dieser neue Staat stößt aber gar nicht auf die Zustimmung Moskaus, zumindest nicht derjenigen Putins und des Kremls, allerdings wohl auf diejenige des Lagers um Dugin oder auch Schirinowsky. Allerdings erscheint als annehmbar das die russische Regierung zumindest im Voraus informiert war. Die Bezeichnung „Kleinrussland“ klingt dann für nichtrusslandfeindliche ukrainische Patrioten zumindest „abwertend“ oder gar als „Beleidigung“. Weiterlesen

Wie ein Fähnlein im Wind

Das der US-Präsident Donald Trump seine Meinung von Tag zu Tag ändert wird sich mittlerweile weiträumig herumgesprochen haben. Sei es nun TTIP, das pazifische Freihandelsabkommen, Russland, Syrien, oder, oder. Nun sind diese ständigen Meinungswechsel nun nicht rein auf Trump fokusiert, sondern betreffen auch seine deutschen Anhänger. Zu diesen gehört auch der Compact-Chefredakteur Jürgen Elsässer, der zunächst Trump unkritisch bejubelte, dann aber wegen dessen Schlag gegen Assad in Syrien und den Kriegsdrohungen gegen Nordkorea auf Anti-Trump-Kurs ging. Nun ist Elsässer freilich wieder Pro-Trump wegen Trumps Aufkündigungen des Klimaabkommens. Nachzulesen im jüngsten Compact-Editioral („Prima Klima“). Weiterlesen

SdV-Gespräch mit dem Gegenlicht-Chefredakteur Arne Schimmer

SdV:Seit kurzem ist das neue Magazin für Politik und Kultur Namens „Gegenlicht“, für welches du als Chefredakteur fungierst, erhältlich. Was ist nun das genaue Konzept dieser doch umfangreichen und inhaltlich ansprechenden Zeitschrift und an welche Kreise richtet man sich genau?

Arne Schimmer: Unser Magazin „Gegenlicht“ richtet sich an das gesamte nationale und patriotische Spektrum in Deutschland, an gebildete und vielfältig interessierte Leser, denen wir das Angebot machen können, eine Publikation zu beziehen, in der sowohl neu-rechte, nationalrevolutionäre, nationalistische, konservative als auch sozialistische Positionen vertreten werden können. Es soll keine Selbstzensur geben und es sollen auch keine Autoren wegen ihrer politischen Vergangenheit ausgegrenzt werden, sofern sie denn etwas zu sagen haben. Als wichtige Punkte unseres Konzepts nenne ich einen Begriff wie „Kontroverse“, wir legen Wert darauf, dass die wichtigen Themen unserer Zeit, zu denen es in unserem Spektrum naturgemäß unterschiedliche Auffassungen gibt, offen debattiert werden können. Ein weiterer wichtiger Begriff wäre aus meiner Sicht der der „Gegenwart“, es sollen Themen behandelt werden, die unsere Zeit bewegen, das wären im aktuellen Heft beispielsweise die Debatten um den Islam, den Islamismus und den sogenannten „Islamischen Staat“ oder um den Ukraine-Konflikt. Ein dritter wichtiger Begriff ist der der „Kultur“, die uns ja ungleich viel stärker prägt als alle tagespolitischen Vorgänge, die aber meiner Auffassung nach häufig zu stiefmütterlich behandelt wird – nicht nur in manchen patriotischen oder nationalen Zeitschriften, sondern auch in der Presse und den Medien überhaupt. Weiterlesen

Die Gewaltfrage

Hinsichtlich der Gewalt von Hamburg anlässlich des G20-Gipfels sind sich Bundesregierung, Grüne, bürgerliche und linksliberale Medien bis hin zur nationalen Rechten darin einig das man es mit einem linken Terrormob zu tun hatte. Die im TV gezeigten Bilder haben sicherlich auch bei den deutschen Bürgern und Arbeiter diesen Eindruck verfestigt. Nun könnte aber dieser Eindruck möglicherweise etwas einseitig sein. Weiterlesen

Besprechungen (31)

Endlich! Endlich! Endlich! – Viel schlimmer als Durst, Hunger, Kälte, Hitze, Obdachlosigkeit und nie wieder Sex – ist die Vorstellung, daß Arne Schimmer seine Zeitschrift nicht mehr herausbringt! Was unter „Hier & Jetzt“ begonnen wurde, findet nun unter dem Titel „Gegenlicht“ seine Fortsetzung. Gott sei Dank! Weiterlesen

Hamburg-Gewalt: Was nicht im TV lief

Republik auf tönernen Füßen

Die Ausschreitungen linksautonomer Kräfte haben den gesamten G-20-Gipfel von Hamburg überschattet. Daraus lassen sich Schlußfolgerungen über den Zustand der BRD ziehen:

Zum einen beeilte sich das linksliberale Mileu, sich von den linken Gewalttätern zu distanzieren. Das zeigt uns, daß weite Teile der sogenannten Linken, über die Grünen bis in die Linkspartei hinein, fest in das kapitalistische System integriert, das heißt von diesem korrumpiert sind. Beispiel hierfür sind die handzahmen Äußerungen der Grünen-Vorsitzenden Katrin Göring-Eckardt bei Anne Will. Weiterlesen

Die IS-„Friedensbewegung“

Die deutsche Friedensbewegung ist schon länger auf den Hund gekommen. Nun kannte zwar Leo Trotzki nicht die Friedensbewegung in der BRD des Jahres 2017, allerdings könnte sich dieser bestätigt fühlen, da er in seinem Text „Der Pazifismus – Wasserträger des Imperialismus“, vieles formulierte was am Pazifismus als „pazifistischer Imperialismus“ (Werner Pirker) zu kritisieren wäre. Trotzki analysierte den Pazifismus als Gehirnwäsche für den imperialistischen Krieg unter scheinbar „friendensbewegter“ Phrasologie. Rosa Luxemburg definierte den Pazifismus als „Kriegsvorbereitung“ des Imperialismus. Weiterlesen

„Gegenlicht“ – das neue Kultur- und Politikmagazin ist da!

Das sächsische „Bildungswerk für Heimat und nationale Identität“ stellt sein neues Zeitschriftenprojekt vor

Nun ist es soweit! Das neue Magazin „Gegenlicht“ des in Sachsen ansässigen „Bildungswerk für Heimat und nationale Identität“ ist erschienen und liegt als 128-seitiges, opulent illustriertes Buchmagazin vor.

„Gegenlicht“ verfolgt einen eigenen publizistischen Weg, gibt engagierten und auch kontroversen Beiträgen Raum, polarisiert und provoziert, um durch Zuspitzungen Frontstellungen deutlich zu machen und die Dinge in Fluss zu bringen. Dabei will die Zeitschrift mit staubigen Konventionen brechen und einen echten innerrechten Diskurs unterstützen, ohne den es keine zukunftsfähige Nationalbewegung geben kann. Wir fühlen uns einem „wilden Denken“ verpflichtet, das nur noch jenseits der großen Sozialisierungsagenturen und Ideologieproduktionsstätten, jenseits des akademischen Betriebs und der großen Medien artikuliert werden kann. Weiterlesen

Nationale Antifa?

Normalerweise steht die sogenannte „Antifa“ in Deutschland für Antinationalismus, Antideutschtum und eine brutale WWG-Apologie. Aus dem Kreis der marginalisierten Nationalanarchisten gab es vor einigen Jahren um Peter Töpfer den Versuch einer „Nationalen Antifa“. Dies wirkte aber eher wie ein schlechter Witz, da der Einzelkämpfer Töpfer durch allerlei lächerliche Clownerien auffiel und zudem als nationaler Anarchist das Konzept des Nationalstaates eher kritisch gegenüberstand.

Stephan Steins, Herausgeber der linksnationalen Internetzeitung „rote-fahne.eu“ hat sich ein ernsthafteres Projekt gewagt und setzt auf den Nationalstaat, nationale Souveränität und eine antikapitalistische Zuwanderungskritik. Steins Ansatzpunkt ist eine Kritik des antinationastaatlichen „NATO-Faschismus“, der sich derzeit vor allem in der Ukraine manifestiert, wo Faschisten für die USA, NATO und EU Stellung beziehen. Weiterlesen