Kategorie-Archiv: Literatur

Karl Marx 200ster und die nationale Rechte

Diese Tage wäre Karl Marx 200 Jahre alt geworden. Der Philosoph aus Trier gilt als Vordenker und Inspirator nicht nur kommunistischer Bewegungen, sondern auch in Teilen der reformistischen Sozialdemokratie und auch nationaler kleinbürgerlicher Sozialismen – so beruft sich auch der arabische nationale Sozialismus und der „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ zumindest auf einen Teil des Theorems von Marx. Weiterlesen

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APO-Versteher!

Nun ist zwar unter Rechten gerade wieder das alte 68er-Bashing angesagt, von der JF, der AfD bis hin zur NPD, aber eine Puplikation ist aus diesem Schema ausgebrochen: Das Compact-Magazin um Jürgen Elsässer. Mehrere Texte widmen sich in einem Dossier unter dem Motto „das Andere 68: Haschrebellen und Nationalrevolutionäre“, den 68ern. Weiterlesen

Der 20. April!

Am 20. April geschahen mindestens zwei weltpolitische Ereignisse die auch heute noch von Bedeutung sind bzw. einen großen historischen Einfluss erlangten. Am 20. April 1889 wurde Adolf Hitler in Braunau geboren. Darum soll es aber in diesem Text nicht gehen. Das andere Ereignis hat aber damit wohl durchaus etwas zu tun. Am 20. April 1948 wurde der Staat Israel gegründet. Weiterlesen

Buchtipp für Alexander Jungkunz, Chefredakteur der Nürnberger Nachrichten

Der Chefredakteur der „Nürnberger Nachrichten“, Alexander Jungkunz, liest gerne Bücher. Dies ist in einer Zeit, die zu der Annahme einlädt, daß gedruckte Zeitungen und Bücher aussterben und in der das Leseverhalten vieler Bürger nur noch häppchenweise online geschieht, hoch anerkennenswert. Zudem Jungkunz auch gerne über Leseerfahrungen diskutiert, beispielsweise mit einer Kollegin über das „Für“ und „Wider“ des „Kleinen Prinzen“. (vgl. NN vom 07.04.18) Genau den findet Jungkunz irgendwie zu autoritär. Weiterlesen

Die „verrückte“ Welt der Physik

Stephen Hawking verstarb vor kurzem, aber warum sollte wir uns überhaupt mit seinem Werk befassen? Schließlich handelte es sich um keinen „Politiker“ und auch nicht um einen politischen Puplizisten oder einen politischen Philosophen. Unter EInschränkung allerdings schon, da sich der Brite zu wissenschaftspolitischen Themen äußerte. So etwa zur Bedrohung durch Maschinisierung und KIs. Weiterlesen

Tote können sich nicht mehr wehren!

Eine beliebte Methode um Feinde eines Systems zu verbrennen ist es das diese nachträglich vom System für sich selbst beansprucht werden. So wird der 1979 verstorbene APO-Führer Rudi Dutschke ausgerechnet von dem von ihm bekämpfenden System mit einem „Staatsakt“ bedacht. Anlass war der 50. Jahrestag des Attentates auf Dutschke im Jahr 1968. Weiterlesen

Die Rückkehr der Neocons und die „religiöse“ US-Ideologie

Von seinen Fans in Deutschland wurde Donald Trump während und nach seinem Wahlkampf als Gegner der Neocons wahrgenommen. Das Chaos in der Trump-Regierung und die Entlassungswelle hat den Neocons nun ihr Comback nach der Bush-Ära beschert. Zum neuen Sicherheitsberater wurde einer der bekanntesten US-Neocons ernannt und zwar John Bolton, den Kenner noch aus der Bush-Zeit kennen werden. Weiterlesen

Der politische Faschismus in Italien: Geschichte und Gegenwart

Russia Today-Deutschland hat den Historiker Werner Bräuninger zum Thema Mussolini-Faschismus befragt. Hierzu gibt es bei uns auch eine Buchbesprechung:

https://sachedesvolkes.wordpress.com/2018/01/22/besprechungen-35/

Bernd Rabehl und der „Antikapitalismus von Rechts“, die APO sowie die Kritische Theorie

Nach einem Jahrzehnt hat sich Bernd Rabehl, einst engster Mitarbeiter des APO-Führers Rudi Dutschke, wieder mit einem interessanten Buch zu Wort gemeldet. Zuletzt erschien von ihm ein Buch zur „RAF“. In seinem aktuellen Buch geht es um Flüchtlingszustrom und Kapitalinteresse, die kapitalistische „Raumrevolution“ und einen „Antikapitalismus von Rechts“. Erschienen ist das Buch in dem Spektrum um die nationalkonservative Zeitschrift „Sezession“. Weiterlesen

Henning Eichberg: Zwischen Nationalrevolution und Reformismus!

Im letzten Jahr verstarb im dänischen „Exil“ Henning Eichberg, der von Ende der 1960er-Jahre bis in die 1980er hinein die nationalrevolutionäre „Neue Rechte“ in Deutschland prägte, über „Volkssozialismus“, „Biohumanismus“, Identitätsdiskurs, „europäischen Sozialismus“ und der berühmten Diskussion mit Rudi Dutschke in einer Zeitschrift der „Neuen Linken“, unter dem Arbeitstitel „national ist revolutionär!“ Bei der Dutschke-Eichberg-Diskussion handelte es sich gar nicht um „Streitgespräch“, da sich beide im Kern einig waren. Weiterlesen