Category Archives: Literatur

Besprechungen (35)

Der Historiker und Essayist Werner Bräuninger hat mit Veröffentlichung seiner Mussolini-Biographie im Grazer Ares-Verlag seinen bisherigen Forscherweg konsequent fortgesetzt. „Back to the roots“ würde der Engländer sagen. Zuvor stach der hessische Autor noch mit seiner zweibändigen Hitler-Biographie hervor, jetzt liegt seine einbändige Entsprechung über Benito Mussolini vor. Dies ist umsomehr konsequent, da wir von Ernst Nolte den italienischen Faschismus als den „Normalfaschismus“, die deutsche Variante hingegen als „Radikalfaschismus“ erklärt bekamen. „Radikal“ insofern, da Mussolini ursprünglich – anders als Hitler – seinen Antikommunismus nicht auf Antijudaismus stützte. Weiterlesen

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Was ist ein „Querfrontbuch?“

Zu den vielleicht interessantesten Verlagen in der BRD hat sich der linke Westend-Verlag gemausert. Ein überaus lesenswertes Buch aus diesem Verlag ist wohl „Die Eroberung Europas durch die USA“. Nebe bei sei erwähnt, das in in diesem Verlag, etwa das neueste Buch der Genossin Sahra Wagenknecht erschien – in welchem es um ein thematisches Spektrum von Goethe über das was ist Antikapitalismus sei, über die Flüchtlingskrise bis zu der Problematik von neuer Arbeitsgesellschaft die Arbeit überflüssig macht geht. Aber dies wäre eine weitere Besprechung durchaus wert. Weiterlesen

Der WWG-Hisbollah-Mythos und die Realität

Die wohl einflussreichste Gruppierung des „radikalen Islamismus“ ist wohl weder der IS noch Al Kaida sondern die libanesisch-schiitische Hisbollah die im Westen als „Terrororganisation“, als „antisemitisch“ und gar „islamnazistisch“ gilt. Eine Studie widerlegt auf eindrucksvolle Weise diese im Westen gängigen Diffamierungen. Die Autorin Wiebke Diehl untersucht vor allem aufgrund von über 100 von ihr ausgewerteten Reden des Hisbollah-Generalsekretärs Hassan Nasrallah das Wirken und die Ideologie der schiitischen Islamisten aus dem Libanon. Weiterlesen

Verfolgte „Unschuld“

Ein Artikel von Jürgen Schwab zum Thema katalonische Unabhängigkeit und die Reaktion einiger aus dem Nationalen Widerstand – insbesondere Karl Richter und Udo Voigt – sorgte für einiges Aufsehen, was sich an zahlreichen Leserzuschriften per E-Mail, der Teilung auf mehreren Seiten aber auch einem Text von Karl Richter auf Facebook und der dortigen Kommentarspalte zeigt. Karl Richter vermutete nun gar Jürgen Schwab wollte ihn vielleicht in einer Nebenstraße erschießen und setzte dies mit Antifa-Mordaufrufen gleich. Es ging wohl vor allem um die provokante Überschrift des Textes. Weiterlesen

Ist Ratko Mladic ein „Verbrecher“?

Der ehemalige militärische Befehlshaber der bosnischen Serben wurde zu einer einer lebenslangen Haftstrafte verknastet, wobei aber Ratko Mladic in Berufung gehen wird. Überasschend war das Urteil der Siegerjustiz nun wahrlich nicht, gerade nicht für serbische Nationalisten. Mladic der das Urteil für eine antiserbische Lüge hält wird nun im Westen und unter den bosnischen Muslimen für einen „neuen Himmler“ und einen „Völkermörder“ gehalten. Insbesondere das Massaker von Srebenica wird ihm als „Völkermord“ ausgelegt, wobei nach Mainstreamangaben 8000 bosnische Muslime ums Leben gekommen seien. Weiterlesen

Die AfD-Antideutschen oder die „Hugenberg-Deutschen“

In die AfD projezieren viele ihrer Wähler und Anhänger allerlei Wünsche und Hoffnungen. Nun gibt es eine besonders merkwürdige Fangruppe der“Alternative“, die der Durchschnittsrechte wohl so niemals als AfD-Anhänger vermuten wird. Bei den angesprochenen handelt es sich um sogenannte „Antideutsche“. Zumindest die „Speerspitze“ der Antideutschen um den ganz „harten“ Kern hat offenbar einen Freundeskreis AfD gegründet. Das Spektrum um die in Berlin erscheinende Zeitschrift Bahamas und damit verbundene diverse antideutschen Gruppen hat nun endlich in der BRD eine Lieblingspartei und zwar ausgerechnet die AfD. Weiterlesen

Besprechungen (34)

Politische Theoretiker haben es nicht immer einfach. – Sie benötigen eine politische Bewegung oder Partei, die wenigstens im Ansatz ihren Ratschlägen folgt beziehungsweise diese von der Theorie in die Praxis umsetzen. Politische Theoretiker hingegen, die irgendwann erkennen müssen, dass sich keine wirklich maßgebliche politische Partei oder Bewegung für ihre Theorien interessieren, sollten nicht verzweifeln, sondern vielmehr überlegen, ob das Leben denn nun wirklich nur aus Politik in Theorie und Praxis besteht. Nur dieser Ansatz ist der Ausweg aus dem Dilemma. Weiterlesen

Umfall-Höcke oder die Pseudo-„Nationalkonservativen“ der AfD

Der „Rechtsaußen-Flügel“ (Lucke-Freund Dieter Stein in der JF) gibt sich derzeit ziemlich zahm. Björn Höcke, der AfD-Landeschef aus Thüringen, der medial als Führer dieses Flügels gilt, hatte vor Monaten in einem Interview mit der souveränistischen Zeitschrift „Compact“ bewiesen das er eben vieles, aber kein echter „Nationalkonservativer“ ist.

So distanzierte sich Höcke in Compact („Petry Heil?“) teilweise von seiner Aussage nicht alle NPD-Mitglieder seien „Extremisten“. Die Differenzen mit Frauke Petry seien in diesem Zusammenhang „Vergangenheit“. Mit Petry gäbe es „keine inhaltlichen Differenzen“, sondern nur Meinungsverschiedenheiten in „bestimmten Stil- und Umgangsformen“. Was aber noch vor dem Ausschlussverfahren gegen ihn war, welches vor allem von Petry forciert wurde. Weiterlesen

Der Hitler-Mythos

Adolf Hitler arbeitete spätestens seit dem Jahr 1923 an seinem eigenem Führer-Mythos, woraus ein Hitler-Kult erwuchs, nachdem er zu Anfang seiner Karriere nur ein „Trommler“ sein wollte, der einem nahezu sagenhaften und mystischen Erreter vorarbeit leistet. Hitler glaubte selbst an seine fast schon mythologische Kraft, an die Vorsehung die ihre schützende Hand über ihn hält und laut Hans Frank soll er sich in Gesprächen gerne mit Jesus verglichen haben. Scheinbar glaubte Stalin nach 1945 an Hitlers „Unsterblichkeit“, da er das Gerücht verbreiten ließ Hitler sei am Leben. So haben auch US-Behörden mittels Fahndungsportrait – „so könnte Hitler heute aussehen“ – nicht an sein Ableben geglaubt – zumindest Teile der US-Geheimdienste. Weiterlesen

Der AfD-„Sozi“

Der Alternative für Deutschland (AfD) wird von nahezu jedem Politiker der Bundestagsparteien und in jeder politischen Talkshow unterstellt sie habe nur einfache Antworten auf komlizierte Sachverhalte, womit auch gesagt werden soll, dass die Politiker der AfD mehr oder weniger „Dummköpfe“und Bauerfänger seien. Gegen diesen Vorwurf spricht zumindest das sich in der AfD zahlreiche Bildungsbürger, Professoren und Doktoren, Wirtschaftswissenschaftler und Ökonomen versammeln. Von einer intellektuell dünnen Funktionärsriege kann man also kaum sprechen. Dieses Arguemt dient eher dazu sich einer sachlichen Diskussion zu verweigern und gleichsam die Wähler der AfD als „Idioten“ zu beschimpfen. Weiterlesen