Völkische Wege und Irrwege (3)

Falsch ist es auch, wie Guillaume Faye meint, „den Süden“ unter der Führung „des Islam“ zu sehen. Denn viele Regionen der Südhalbkugel stehen nicht unter islamischer Führung wie diverse südamerikanische Staaten, die gegen die USA zu kämpfen bereit sind (Venezuela, Bolivien, Ecuador usw.); auch in Schwarzafrika gibt es christlich missionierte Völker, die Inder sind größtenteils Hindus, die Chinesen Konfuzianer und kommunistische Atheisten.

Zudem ist „der Islam“ keine politische Kategorie, sondern eine pseudopolitische Fiktion, die nur in der Einbildungskraft von drei Gruppen existiert: 1. von islamistischen Führern und Organisationen, welche die Welt missionieren möchten, 2. von pro-zionistischen Medien (Springer Verlag) und Geheimdiensten (CIA, Mossad, VS), welche die dummen Europäer mit der Angst vor „dem islamischen Terrorismus“ unter ihrem Rockschoß halten möchten, 3. von einfach gestrickten „Völkischen“ in Europa, die in dem Irrglauben leben, man könne Außenpolitik alleine auf „rassischer Grundlage“ betreiben. Daß dies nicht geht, hätte Hitler schon erkennen müssen, als er sich von den angelsächsischen Mächten USA und GB eine Demütigung nach der anderen einfing, wobei viele seiner heutigen Nachahmer überhaupt nichts begriffen haben. 1940 vor Dünkirchen Fehler zu machen ist das eine, 2007 daraus immer noch nichts gelernt zu haben das andere.
Daß wirkliche Islamisten (nicht Muslime insgesamt!) gerne die ganze Welt und somit auch Europa missionieren möchten, damit liegt Faye richtig. Aber „der Islam“ ist, wie schon gesagt, keine politische Kategorie. In Deutschland missionieren türkische Islamgelehrte, in Frankreich algerische, in England pakistanische usw. Natürlich rücken die Muslime in der europäischen Diaspora zusammen, aber die völkischen Gegensätze zwischen Arabern, Persern, Türken, Kurden usw. sind hinreichend bekannt. Nur Islamisten, westliche Medien und Geheimdienste sowie Guillaume Faye, Pierre Krebs und Pierre Vial behaupten, daß „der Islam“ eine politische Einheit bilde und als einheitlicher Block Europa bedrohe. Bei den einen geht solche Irreführung auf gezielte Täuschung, bei den anderen auf intellektuelle Beschränktheit zurück.

Schließlich geht Missionierung von zwei Seiten aus: Die einen missionieren, die anderen lassen sich missionieren. Wenn Europa noch die nächsten 20 Jahre der „westlichen Wertegemeinschaft“ lustvoll unterworfen bleibt, dann wird es sich missionieren lassen. Auf der Grundlage von Geldgier und Konsumrausch wird sich die islamische Missionierung sowieso nicht aufhalten lassen (in der Wertehaltung sind uns die weniger zivilisierten Türken und Araber heute insgesamt sowieso überlegen). Ein wertemäßiges Vakuum muß aufgefüllt werden! Das ist sowieso klar. Wenn Berliner Eltern, derem Kind in der Schule von jungen Türken und Arabern die Jacke „abgezogen“ wird, nichts anderes einfällt, als sich über den geldmäßigen Wertverlust der Jacke und die Sicherheit ihres eigenen (!) Kindes Sorgen zu machen, dann kann man die Sache sowieso vergessen.

Aber in einem Punkte hat Guillaume Faye dann doch noch ein Fünkchen der Wahrheit erhascht, nämlich daß die USA ein Doppelspiel betrieben, indem sie sich mit dem Islam verbündeten. Aber auch hier versagt wieder das politische Denken. Richtig ist, daß die US-Eliten – im Gegensatz zu bestimmten europäischen „Völkischen“ – zum politischen Denken fähig sind, indem sie eine islamische Gruppe bzw. ein muslimisches Volk gegen das andere ausspielen – divide et impera – teile und herrsche lautet seit ehedem das Gebot aller Imperialisten. Die USA drängen die islamische Türkei in die EU, sie unterstützten die muslimischen Bosniaken und die überwiegend muslimischen Kosovo-Albaner gegen die christlichen Serben, die islamischen Tschetschenen gegen die christlichen Russen, in den achtziger Jahren die Mudschahedin gegen die sowjetischen Besatzer in Afghanistan (von den damaligen Mudschahedin, neuerdings „Terroristen“ genannt, werden die USA heute selbst bekämpft). Die USA spielen im Irak sunnitische Kurden, schiitische und sunnitische Araber gegeneinander aus. Sie schüren die bereits vorhandenen Animositäten der Araber gegen die Perser, um demnächst gegen den Iran loszuschlagen.

Die Deutschen und Europäer können also von den USA lernen, daß sich außenpolitische Bündnisse nicht unbedingt nach Rassen und Religionen zu richten haben, sondern nach nationalen Interessen (selbst Hitler kam nicht umhin, mit den japanischen Schlitzaugen ein Bündnis einzugehen). Wir Deutsche brauchen europäische Bündnispartner, vor allem Frankreich und Rußland, aber auch außereuropäische Bündnispartner, um die Trias aus Weltkapital, pax americana und Zionismus zu Fall zu bringen, die uns sonst in den Abgrund ziehen wird. Zu den naheliegenden Bündnispartner gehören deshalb auch die Rothäute in Venezuela, Bolivien und Ecuador – also alle südamerikanischen Staaten, die sich gegen den US-Freihandel auflehnen; aber auch einzelne Staaten der arabischen Welt – wie Libyen und Syrien – und vor allem der Iran sind unsere Partner – und zwar heute schon im Kampf um die historische Wahrheit. So ist Teheran zum neuen Mekka des historischen Revisionismus geworden. Wir sollten deshalb unbedingt die Fayeschen Sprüche vom „Hauptfeind Islam“ zurückweisen!

Wir sollten vermeiden, uns in die Front gegen die Feinde des Zionismus zu stellen – selbst wenn wir manche Forderungen von Islamisten zurückweisen müssen. Die Bäume „des Islam“ werden sowieso nicht in den Himmel wachsen. Mit dem Sturz der „westlichen Wertegemeinschaft“ wird auch Multi-Kulti in Europa entzaubert werden und die (muslimischen wie nichtmuslimischen) Einwanderer in ihre Heimatländer zurückgeschickt werden. Es ist legitim, wenn sich deutsche und französische Nationalisten gegen Moscheebau wenden, weil dies ein Symbol fremder Landnahme in unserer Heimat darstellt. Es kommt dabei auf die Argumente an, die in den Redetexten, im Flugblatt und in der Presseerklärung dargelegt werden. Das heißt, „der Islam“ ist keineswegs unser „Hauptfeind“! Er ist nicht einmal ein politischer „Feind“, weil es ihn als politische Einheit überhaupt gar nicht gibt, nicht einmal als durchgehendes Bündnis von Indonesien bis Marokko.

Und wenn die deutschen Hausschweine es tolerieren, daß türkisch-arabische Banden deutsche Polizisten mit dem Messer bedrohen, dann sind sie selber schuld! Hier ist nach den Ursachen zu fragen, die nicht bei den ausländischen Banden zu suchen sind.

Fortsetzung folgt.

Jürgen Schwab

Bücher von Jürgen Schwab:
Die Manipulation des Völkerrechts. Wie die „Westliche Wertegemeinschaft” mit Völkermordvorwürfen Imperialismus betreibt. Kyffhäuser Verlag, Mengerskirchen 2011, 14,95 Euro.
Angriff der neuen Linken – Herausforderung für die nationale Rechte. Hohenrain Verlag, Tübingen 2009, 19,80 Euro.
Die „Westliche Wertegemeinschaft”, Abrechnung, Alternativen. Hohenrain Verlag, Tübingen 2007, 19,50 Euro.
Volksstaat statt Weltherrschaft. Das Volk – Maß aller Dinge. Hohenrain Verlag, Tübingen 2002, 9,80 Euro

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Kommentare

  • Freidenker  Am 28. Dezember 2012 um 13:36

    „Mit dem Sturz der „westlichen Wertegemeinschaft“ wird auch Multi-Kulti in Europa entzaubert werden und die (muslimischen wie nichtmuslimischen) Einwanderer in ihre Heimatländer zurückgeschickt werden.“

    Sie träumen! Statt nur diverse Irrwege anderer zu analysieren, sollten sie zunächst ihren eigenen, für sie charakteristischen Mix aus Israelfeindlichkeit, völkischem Denken und weltumspannenden Planspielen gründlich hinterfragen. Sie werden damit nichts, absolut gar nichts bewirken können, auch wenn sie noch tausend solcher Texte schreiben.

  • Indi  Am 28. Dezember 2012 um 13:52

    Das ist auch richtig. Wobei ich und andere sicher auch definitiv wissen und merken, dass die guten Zeiten gefühlte 6-10 Jahre schon vorbei sind. Das ist ein Fakt, finde ich, der betrachtend das Wesen der BRD-Bewohner nicht ganz unwegsam beschreibt. Charakteristisch ist das Fortschreiten des Untergangs der Deutschen, sowie in der Freizeit nichtmal mehr den Ansporn zu haben wollen etwas sinnvolles zu machen. Das sind doch Entwicklungen, die nicht ganz normal sind.

    Gehe ich in einen Tanzschuppen kann ich a) saufen, b) saufen, danach ficken, c) rumsitzen, d) Vakuum erkennen. Jetzt sag mal einer, dass das Leben ist?
    Die liberalkapitalistische Weise ist das, sie kann sich nur ferngehalten werden bei Ablehnung. Gleichzeitig aber ging die Zeit weiter für viele. Wer nicht mitmacht, was macht der? Einfach dumm tun geht nicht. Es geht auch nicht ohne Anpaßung. Das sind alles Entwicklungen, die nun mal da sind. Und ich vermute, wer sich zwar abwegig gibt, aber doch total sich drehen würde bei entsprechendem finanziellen Erfolg, der beglückwünscht den Liberalkapitalismus. Ob das nicht auch so ist? Wer das dicke Los gezogen hat, wird vielleicht nicht mal mehr ein schlechtes Wort über Kapitalismus & Co. reden. Das Geld hat eben doch Gewicht!

  • Schwab  Am 29. Dezember 2012 um 13:08

    @Freidenker

    Sie sind als der Meinung, ich soll nun endlich meine politischen Überzeugungen zur Ware machen, so abändern, auf den Kopf stellen, damit sie sich besser verkaufen läßt? Damit ich mich selbst dann besser verkaufen kann?

    Ihr Rechtspopulisten könnt wie die Altermedia-Faschisten noch so sehr uns sozialrevolutionären Nationalisten vorhalten, wir würden zu wenige Bücher verkaufen, zu wenig Einkommen haben, aber wir sind stolz auf unsere Ideale, die ihr uns nicht nehmen könnt!

  • sozrev  Am 29. Dezember 2012 um 13:35

    Ich halte den Freidenker für keinen „echten“ Rechtspopulisten. Der Wirrkopf vertritt eher eine Mischung aus antideustcher Kapitalismusapologie die sich als Kritik des Realsozialismus ausgibt (Jungle World, Bahamas), vermengt mit ein wenig rechtspopulistischer Islamfeindlichkeit (Lenin ist böse, aber Beisicht wird den Kommunismus einführen, so ja unser Wirrkopf in einem alten Beitrag). Da hat möglicherweise auch einer seine Vergangenheit als Dummfaschist „aufzuarbeiten“. Über das „Israelticket“ kann man ja auch ungeniert hetzen (natürlich nicht gegen Juden, sondern gegen Muslime) ohne das einem gleich der Bundesinnenminister mit der Verbotskeule kommt. Aber der „Freidenker“ ist wohl nicht so talentiert wie dieser Experte“:

    http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ausderjuedischenwelt/1369465/

  • Freidenker  Am 29. Dezember 2012 um 15:26

    @Schwab:

    Es liegt ein schweres Missverständnis vor: Sie sollen ihre Überzeugungen nicht aus strategischen Gründen ändern. Den heute vorherrschenden Marketing-Charakter, der so etwas tut, gilt es ja gerade zu bekämpfen. Meine Kritik gilt inhaltlichen Fehlern, die aber zugleich auch strategisch fatal sind.

    Ein einfaches Beispiel: der deutsche Büroangestellte Michael erkennt langsam auch, dass vieles in unserem Land grundlegend falsch läuft. Ihm dämmert sein Leid durch den Charakter unserer Gesellschaft, er ist gegen die Islamisierung und das Treiben der Migrantenbanden, ja er wäre sogar für Kapitalismuskritik und andere grundlegende Systemkritik offen, so sie ihm angemessen vermittelt wird. Doch will Michael darum natürlich nicht seine nette und völlig integrierte Kollegin Sevgi oder seinen befreundeten schwarzen Nachbarn John und dessen Familie vertrieben sehen, ja er will überhaupt keine Vertreibungen oder unnötige Gewalt in Deutschland haben. Schon darum wird Michael die Ansichten von Jürgen Schwab in Gänze ablehnen, auch wenn er ihnen sonst in vielen Punkten zustimmen würde. Und das ist dann nicht nur der Fehler von Michael, sondern auch der Fehler von Schwab. Denn Jürgen Schwab vertritt neben richtigen und wegweisenden, vor allem antikapitalistischen Ansichten leider auch bis heute inhumane, irrige und realitätsfremde Positionen, was Michael richtig erkennt. Eben darauf möchte ich Sie hinweisen.

    Und gebrauchen Sie wenigstens eine ehrliche Wortwahl: Menschen, die in Deutschland geboren wurden und aufgewachsen sind, deren Eltern oder zukünftig gar Großeltern schon in Deutschland geboren wurden, würden nicht „zurückgeschickt“ oder „rückgeführt“, sie würden aus Deutschland vertrieben! Und jede vermeidbare Vertreibung von Menschen ist eine inhumane und inakzeptable Handlung. Ich bin aufgrund meiner Ideale und Überzeugung klar dagegen, auch als Nationalist.

  • sozrev  Am 1. Januar 2013 um 17:33

    „Freidenker“:

    Einmal davon abgesehen das ich dich ungefähr so wenig für einen „Nationalisten“ halte, wie ich Claudia Roth für eine „Zuwanderungskritikerin“ halte oder die FDP für eine „antikapitalistische“ Partei – es sei natürlich man bezieht hier den „Nationalismus“ auf den Zionistenstaat – ist es aus völkisch-nationaler Sicht natürlich so, dass assimilierte oder integrierte Zuwanderer aus fremden Kulturkreisen, etwa gut angepasste Asiaten, Afrikaner, usw. – eine größere Bedrohung für die volkliche Existenz der deutschen Nation darstellen als sichtlich unintegrierte türkische und arabische Muslime. Die unangepassten Türken und Araber bleiben in der Regel unter sich, heiraten eher selten in deutschen Familien ein. Dies hat dann auch etwas damit zu tun, dass der Türke oder Araber für einen liberalen und den westlichen Werten verschriebenen Deutschen als archaisch. Mittelalterlich oder gar vormodern und unzivilisatorisch erscheinen wird, um einmal die Sprache von Neocons, Antideutschen und Rechtspopulisten zu bemühen.

    Die Islamisierung ist natürlich ein Problembestandteil der Überfremdung – gegen eine solche haben Typen wie du ja auch nichts einzuwenden – die ja vor allem über das Zuwanderungsinteresse der Kapitalisten deutbar ist, aber auch über bestimmte Langzeitfolgen der Niederlage von 1945 (Multikulti als US-Erfindung, Nationalmasochismus, Bevorzugung des Fremden und Abwertung des Eigenen). Die Islamisierung und Überfremdung ist natürlich nur überwindbar, wenn zum einem das kapitalistische System überwunden wird und sich Deutschland aus der Westlichen Wertegemeinschaft verabschiedet, schließlich wird die Islamisierung vor allem von den Bündnispartnern der WWG vorangetrieben – von der Türkei, Saudi Arabien und Katar – und nicht von deren und deinen Gegnern (Iran, Schiiten im Libanon, usw).

  • Freidenker  Am 1. Januar 2013 um 20:36

    @sozrev:

    Wir verstehen uns hier alle als deutsche Nationalisten – doch sind unsere Idealvorstellungen von einem neuen Deutschland und folglich auch unsere politischen Zielsetzungen teilweise leider sehr weit auseinander. Einig sein dürften wir uns wohl darin, dass die Deutschen ihre Geschichte und Kultur wieder umfassender kennen sollten sowie dass die Deutschen den positiven Bezug zu ihrer nationalen Identität und ihre Wehrhaftigkeit wiedererlangen müssen. Ebenso darin, dass der Kapitalismus der Feind aller Völker ist und weltweit überwunden werden muss.
    Euer Ziel ist darüber hinaus jedoch, eine größtmögliche völkische Homogenität in Deutschland herzustellen und zu bewahren. Einwanderung, Integration, Assimilation und Mischehen sind für Euch darum in der Regel etwas Bedrohliches und Schädliches. Der Islam in Deutschland gar ein positives Integrationshemmnis.

    Ich richte mich dagegen ausdrücklich nur gegen solche Einwanderung, die für Deutschland aufgrund der kulturellen Wertvorstellungen und des Sozialverhaltens der entsprechenden Einwanderer oder aus anderen Gründen ernsthaft schädlich ist – erst recht in Anbetracht der erschreckenden Identitätslosigkeit und Wehrlosigkeit der heutigen Deutschen. Deutschland soll natürlich das Land der Deutschen sein und bleiben. Für mich bedeutet dies aber vor allem, dass die Deutschen in ihrem Land insgesamt die Mehrheit stellen sowie die Nation und die Leitkultur definieren. Deutscher ist für mich jeder, der deutsch sozialisiert wurde und der sich als Deutscher fühlt, der ein Deutscher sein will, unabhängig von seiner Abstammung oder Staatsangehörigkeit. Neben den Deutschen und der deutschen Kultur darf es in Deutschland prinzipiell aber gerne auch zahlreiche Angehörige vieler anderer Völker und Kulturen geben. Entscheidend ist, dass die Nichtdeutschen die Deutschen, deren Kultur und deren Hegemonie in Deutschland respektieren. Wer das ablehnt, der soll auswandern oder die Konsequenzen spüren.

    Die Integration oder Assimilation der Nichtdeutschen zu fördern, wozu auch der Kampf gegen den fundamentalistischen Islam gehört, ist für mich also im nationalen Interesse. Eine nationale Partei sollte darum als DIE Integrationspartei überhaupt auftreten. Gefahr droht doch nicht durch die gut angepassten Migranten. Sie droht durch die „unangepassten Türken und Araber“, die hoch problematische Parallelgesellschaften entwickelt haben, welche die deutsche und ‚angepasst-migrantische‘ Gesellschaft Stück für Stück ersetzen. Gefahr droht am meisten durch aggressive junge Männer aus eben diesen zumeist islamischen Parallelgesellschaften, die Menschen grundlos in der Öffentlichkeit totschlagen (wie Jonny K. in Berlin) oder Frauen vergewaltigen. Scheitert die Integration weiterhin gravierend, so wird es demographisch bedingt zu einem langsamen kulturellen und generellen Niedergang unseres Landes und schließlich zu einem ethnisch, religiös und sozial geprägten Bürgerkrieg kommen.

    Doch anstatt dem entgegen zu wirken, begrüßen die meisten völkischen Nationalisten das Scheitern der Integration und deren immer offensichtlicher werdende Folgen auch noch! Sie hoffen doch ernsthaft, die autochthonen Deutschen könnten dank ihrer Agitation noch rechtzeitig „erwachen“ und die Fremden (ob problematisch oder nicht) dann ganz einfach vertreiben. Ein apolitisches Wunschdenken! So kann und wird es nicht laufen. Um den Bürgerkrieg abzuwenden oder um ihn zu gewinnen, braucht es einen vernünftigen, realistischen und humanen deutschen Nationalismus, der möglichst viele Menschen erreicht: den autochthonen (‚Bio‘-)Deutschen ebenso wie den griechischstämmigen Deutschen und die vietnamesischstämmige Deutsche, den Deutsch-Italiener und die portugiesische Immigrantin, den assimilierten Schwarzen, den vom Islam abgefallenen Deutsch-Türken oder die nach Deutschland geflohene Exil-Iranerin. Es geht nicht um einen generellen Kampf zwischen Deutschem und Nichtdeutschem und erst recht nicht um irgendwelche biologischen Dinge, sondern um die Verteidigung deutscher, europäischer und anderer kultureller Errungenschaften. Verlieren wir diesen Kampf, so verlieren wir Deutschland und noch weit mehr.

  • Linksnational  Am 2. Januar 2013 um 10:11

    @Freidenker

    100% Zustimmung!

  • Linksnational  Am 2. Januar 2013 um 10:32

    @Freidenker

    Du verschwendest hier mit deinen Kommentaren nur deine (kostbare) Zeit! Such dir lieber Leute, die deine Vorstellungen und Überzeugungen teilen, und mach was mit denen. Es geht ja auch nicht um die schon politisch festgelegten Minderheiten. Sondern um die unpolitische und orientierungslose Mehrheit!

    Solidarische Grüße:

  • Schwab  Am 2. Januar 2013 um 11:04

    @Linksnational

    Du Etikettenschwindler bist zwar nicht „linksnational“, sondern ein bürgerlich völkischer Nationalist, aber oben haste Recht.
    Es hat leinen Sinn und zeugt von Arrgoanz, Menschen durch mehrfache Anläufe zwangsmissionieren zu wollen. Aber das ist vielleicht genetisch bedingt in unserem europäischen Erbe: aus Asiaten, Negern und Indios Christen machen zu wollen. Der Bruder der Mutter meines Vaters, also ein Großonkel von mir, war in den 1930er Jahren in Korea als katholischer Missionar tätig, um aus „Schlitzaugen“ Christen zu machen. Es ist zwar von denen nicht umgebracht worden, aber dann 1945 von der in Korea eindringenden Sowjetarmee, also von kommunistischen Atheisten.

    Nachzulesen in dem Buch „Die Dorfschule im Odenwald“:

    http://www.hgv-amorbach.de/pages/posts/neue-buchveroeffentlichung-seit-juni-2012-die-dorfschule-im-odenwald39.php

    In diesem Buch wird mein Großonkel heute noch gefeiert als christlicher Missionar.

    So viel zu meiner antikommunistischen Familiengeschichte. Ein anderer Großonkel von mir, Bruder des Vaters meines Vaters, ist in Stalingrad vermißt. Das kommt noch hinzu. Aber trotzdem bin ich in mancherlei Hinsicht linksnational geworden, toleriere sogar die Ostalgie von Michael Nier!.

    Aber Leute mit SdV-Weltanschauung zu missionieren, die das ablehnen – das käme selbst mir widerlich vor.

  • Freidenker  Am 2. Januar 2013 um 13:14

    Zu meiner Motivation, gerade die Position der SdV zum Thema Migranten hier mit einer gewissen Penetranz zu kritisieren: ich war früher selbst ein dogmatischer Befürworter einer „Rückführung“. Als ich vor ungefähr zehn Jahren angefangen hatte, mich ernsthafter mit nationalen politischen Positionen zu beschäftigen, hatte ich zunächst das meiste aus Texten von Jürgen Schwab und etwas später auch aus dem Fahnenträger übernommen, wenngleich stark mit anderen Ansätzen (u.a. der NPD) vermischt. Jahrelang war es für mich selbstverständlich, mich auch als „völkisch-national“ gesinnt zu bezeichnen und von einer „Ausländerrückführung“ zu sprechen.

    Nach und nach hat sich meine Haltung dann jedoch langsam geändert. Zum einen, da ich etwa sechs Jahre in sozialen und pädagogischen Arbeitsfeldern tätig gewesen bin und dort auch mit einem hohen Anteil von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Migrationshintergrund intensiv gearbeitet habe, von perfekt assimilierten bis zu klischeehaft-hochproblematischen. Dadurch habe ich zum einen die mit der Einwanderung verbundenen Probleme tiefer gehend verstanden, zum anderen wurden aber auch völkische und biologistische Denkweisen meinerseits immer wieder in Frage gestellt. Vor etwa vier Jahren begann ich mich dann tiefer gehender mit den Erkenntnissen von Karl Marx auseinanderzusetzen und entdeckte zeitnah die humanistische Philosophie von Erich Fromm, insbesondere seine treffenden Analysen unserer heutigen kranken Gesellschaft und seine vorbildliche Interpretation von Marx. Daneben habe ich mich mit verschiedenen anderen Kulturen beschäftigt, mit asiatischen Philosophien, mit der Geschichte der Antike sowie der Geschichte Asiens und Lateinamerikas.

    Schließlich konnte ich die völkischen und biologistischen Positionen nicht länger vertreten. Nicht etwa, weil irgendwer Druck auf mich ausgeübt hätte oder wegen irgendwelcher bestimmten Menschen oder aus strategischen Gründen, sondern einfach weil mein Herz und mein Verstand sich klar dagegen gestellt haben. Lebenserfahrung sowie erworbene Bildung und angeeignetes Wissen haben mich bestimmte Fehler erkennen lassen. Heute bin ich Humanist und Buddhist und vertrete eine deutlich andere Form von Nationalismus als früher. Trotzdem habe ich aus den Texten von Jürgen Schwab und denen der SdV bis heute viel gelernt. Darum wollte ich umgekehrt auch mal Erkenntnisse zurückgeben, in Form von hartnäckiger aber produktiver Kritik.

    Nun denn, es hat wohl wirklich keinen Sinn. Dann lasse ich es auch.

  • sozrev  Am 2. Januar 2013 um 13:31

    Schwab:

    Das „linke“ beim Linksnationalist bezieht sich nicht auf eine nationale Linke sondern entsammt dem Ideengemenge der Wertkritik (R. Kurz, Krisis, usw). Übernommen hat er damit das schlechteste was die deutsche Linke hervorbrachte – nämlich Anti-Antiimperialismus, Feindschaft gegenüber dem Realsozialismus, ein vollkommen utopischer Kommunismus der derart emanzipatorisch sein will das er als linke Variante des Neoliberalismus endet. Das ist die Variante Jungle World, einer Linken die nach dem Scheitern derart desillusioniert ist, dass sie bei der Reaktion andockt.

    Freidenker:

    Du suchst nach einer Plattform – wo dich selbst darstellen kannst. Wahrscheinlich hört dir im realen Leben keiner zu. Ideologisch hast du aus meiner Sicht den größten Quatsch übernommen welchen man heute in der BRD vorfindet – Jungle World, postlibertäre „Linke“ und Rechtspopulismus Marke Pro Köln.

  • Freidenker  Am 2. Januar 2013 um 14:04

    sozrev, ob Du es mir glaubst oder nicht: im Internet Beiträge zu schreiben, ist für mich eine eher anstrengende und unangenehme Tätigkeit, der ich andere Tätigkeiten in meiner Freizeit deutlich vorziehe. Ich halte es manchmal nur für sinnvoll und geboten, trotzdem welche zu schreiben.

  • sozrev  Am 3. Januar 2013 um 13:57

    Freidenker:

    Deine „Zuwanderungskritik“ enspricht in etwa derjenigen von Broder. Es geht dir um Zuwanderer die zu der liberalen „Kultur“ der WWG passen. Insofern appelierst du auch nicht an die deutsche Nation, da für dich Deutscher jeder sein kann der sich nur den westlichen Werten verschreibt. Mit Nationalismus hat das rein gar nichts zu tun – weder mit einem völkischen Nationalismus, noch mit einem eher antivölkischen Nationalismus wie man ihn etwa bei den nordirischen oder baskischen Nationalisten kennt. Dein „Nationalismus“ entspricht in Wahrheit dem liberalen Weltbürgertum, welches man etwa im Realsozialismus richtig einzuordnen wurde. Stalin hätte von „Kosmopolitismus“ gesprochen.

  • sozrev  Am 3. Januar 2013 um 14:25

    Mit dem gutmenschlichen Anwürfen gegen eine Ausländerrückführung hatte ich mich hier beschäftigt:

    https://sachedesvolkes.wordpress.com/2010/11/05/nationalrevolutionare-oder-gutmenschen/

  • Freidenker  Am 4. Januar 2013 um 01:33

    @sozrev:

    Meine Haltung zu Migranten in Deutschland ist insofern sehr wohl nationalistisch geprägt, als dass ich als Nationalist selbstverständlich Schaden vom deutschen Volk, von der deutschen Kultur und von der deutschen Nation abwenden möchte. (Schaden, nicht jeglichen Einfluss von außen oder aus anderen Teilen der Welt.) Als Humanist möchte ich natürlich auch generell Schaden von Menschen und von allen für den Menschen eher positiven kulturellen und organisatorischen Entwicklungen abwenden. Das Erstere ergänzt sozusagen das Zweitere, da die deutsche Kultur und die deutsche Nation zu den überwiegend positiven Entwicklungen der Menschheitsgeschichte gehören. Henryk M. Broder denkt diesbezüglich anders, ihm bedeutet Deutschland nichts.

    Die „westlichen Werte“ sind für die SdV offenkundig ein Feindbild, was insbesondere beim Kampfbegriff „Westliche Werte-Gemeinschaft“ zum Ausdruck kommt. Für mich stellt sich die Sache komplexer und zwiespältig dar. Ein Teil der modernen westlichen Werte ist sehr positiv zu bewerten: Aufklärung und Säkularismus, weitgehende Freiheitsrechte, Toleranz und Gleichberechtigung. Ein anderer Teil ist dagegen klar negativ zu bewerten: Marktwirtschaft, Kapitalismus und Parlamentarismus – in ihren aktuellen Entwicklungsformen mehr denn je!

    Klar trennen lassen sich diese beiden Teile jedoch nicht, weil die moderne westliche Freiheit eine liberalistische Freiheit ist, die zwar beachtliche Freiräume schafft, die (im Rahmen der geltenden Gesetze) jedoch auch asozial und skrupellos ist. Und die Errungenschaften des Westens (materieller wie kultureller Art) können von den seiner Kultur folgenden Menschen immer weniger für ein menschlich-produktives und sinnhaftes Leben genutzt werden. Denn der Kapitalismus hat im Laufe der Zeit langsam alle seinen Gesetzten entgegen stehenden Werte geschliffen (gleich ob sie gut oder schlecht waren) und sich über die wirtschaftliche Ausbeutung und die Entfremdung der Arbeit hinaus noch zu einem weit größeren und einflussreicheren Übel entwickelt. Durch das überwiegende Fehlen anderer Werte führt die vorhandene Freiheit dann zu (heutzutage pseudo-individualistischem) Konformismus und zur totalen Herrschaft des Marktes, gerade auch seiner Herrschaft über den Geist und die Persönlichkeit der Menschen. Das traurige Resultat ist der Marketing-Charakter des modernen westlichen Menschen, der unentwegt auf Konsum und Zerstreuung ausgerichtet ist, dessen Werte Geld und Status sind und der sich wirtschaftlich wie sozial dauernd und völlig verkaufen will, der gar kein Selbst mehr hat.

    Vor allem deshalb lehne ich das westliche System entschieden ab. Der Kapitalismus muss überwunden werden, wenn wir nicht in immer größerer Unkultur vegetieren wollten. Die Haben-Orientierung und der Marketing-Charakter, die Manipulation schon der Kleinsten durch Werbung und Medien, die Kommerzialisierung aller Lebensbereiche – sie führen schließlich zum Verlust von Kultur und Werten überhaupt, soweit darunter etwas Positives zu verstehen ist. Zur Zerstörung der Familie und der Freundschaft, zum Verlust der echten Gefühle, der echten Persönlichkeit, des echten Wollens – zum Verlust der Menschlichkeit. Am Ende werden dann entweder Chaos oder eine totalitäre Dystopie stehen. Deutsche, Nichtdeutsche, überhaupt so viele Menschen wie möglich müssen darum für den Kampf gegen den Kapitalismus und das westliche System und für eine grundlegend bessere Alternative gewonnen werden.

    Doch so negativ und scheußlich das westliche System auch ist, bietet es den Menschen doch insgesamt noch (und noch lange) weit mehr Freiräume und Möglichkeiten zum Widerstand, als autoritäre kapitalistische Systeme (China, Russland und Co) und erst recht mehr, als offen totalitäre Systeme (islamistische Herrschaftsgebiete, Nordkorea). Die Bekämpfung des Kapitalismus und des kapitalistisch motivierten westlichen Imperialismus darf nicht dazu führen, noch weit größere Übel als Verbündete zu sehen, weil sie diese Feindbilder teilen. Es sind zwei ganz verschiedene Sachen, ob jemand ehrlich die Inhumanität des Westens und seine Heuchelei in Bezug auf die Menschenrechte kritisiert, oder ob jemand jegliche Menschenrechte und daher auch den Westen ablehnt und die Errichtung einer religiös- oder politisch-totalitären Herrschaft anstrebt. Darum kritisiere ich den ‚Antiimperialismus‘ der SdV, des Jürgen Elsässer oder der ‚linken‘ ‚Antiimperialisten‘. Es kommt auf der Welt nicht nur auf geteilte Feindbilder, sondern vor allem auf geteilte Wertvorstellungen an.

  • Linksnational  Am 4. Januar 2013 um 11:15

    Freidenker

    Junge du verstehst es immer noch nicht das Schwab und Sozrev , dich hier nicht wollen!

    Ansonsten stimme ich dir absolut zu. Ich frage mich nur eines, anstatt sinnlose Kommentare auf der SdV Seite zu schreiben, warum machst du nicht was Eigenes (Seite/Gruppe) auf oder schließt dich anderen Strukturen an und stellst da deine Argumente/Positionen vor.

    Ich glaube wir beide kennen uns evtl. aus dem ehm. Fahnenträger/NWSN Umfeld!

  • Freidenker  Am 4. Januar 2013 um 12:26

    @Linksnational:

    Ich habe es durchaus verstanden, dass ich hier unerwünscht bin. Wollte nur noch ein paar Dinge erklären und klarstellen.

    Auch suche ich bereits Gleichgesinnte für den Aufbau von neuartigen Strukturen und bin dafür schon mit einigen Leuten verschiedener weltanschaulicher Herkunft im Gespräch.

    Im Fahnenträger- oder NWSN-Umfeld habe ich mich nie bewegt, ich las lediglich den Fahnenträger und zeitweise auch die NWSN-Seite. War aber nicht mal in deren Forum angemeldet.

  • H d Kl  Am 3. März 2013 um 22:05

    Zitat: „1940 vor Dünkirchen Fehler zu machen ist das eine, 2007 daraus immer noch nichts gelernt zu haben das andere.“
    Sehr richtige aber nach fast 1000 Jähriger einschlägiger Geschichte mit Frankreich nichts gelernt zuhaben ist nicht das Andere, sondern schon ein Gipfel.
    Zitat: „Wir Deutsche brauchen europäische Bündnispartner, vor allem Frankreich und Rußland,….“
    Russland ist aber zumindest richtig.

    Zitat: „nach Rassen und Religionen zu richten haben, sondern nach nationalen Interessen (selbst Hitler kam nicht umhin, mit den japanischen Schlitzaugen ein Bündnis einzugehen).“

    Ich würde mich erst einmal über die konkrete Geschichte schlau machen bevor man so etwas schreibt Hr. Schwab, den Geist haben Sie ja grundsätzlich wie Sie andernorts beweisen.

    Die Ausrichtungen A. H. bezogen sich nur auf Deutschland und dort die Eindringlinge, darübergehende Abneigungen wurden nicht geführt. Intensive Kontakte zu den oft Latinos in Südamerika, zu der gesamten arabischen Welt, zu Türken zu den Persern zu den Indern, zu den Ostasiaten, es fehlten nur noch die Eskimos! Abneigung war hier gar keine! Man sollte keine falschen Mythen formen. Und das zuwenden zur Angloamerikanischen Welt diente staatspolitisch der unbedingten Beschwichtigung. was anders war gar nicht möglich damals. Aber Geschenke wie 1940 waren unnötig und eine Fehleinschätzung, da haben Sie recht.

    Ihre Arbeit insgesamt ist sehr beachtlich, aber Sie zeigen vereinzelt wie z. B. hier auch erhebliche Schwächen, dies muß nicht sein.

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