Besprechungen (4)

Neben jugendlichen Schwärmereien um das andere Geschlecht dreht sich der Roman „Heimat ist ein Paradies” von Viktor Streck vor allem um Politik und Zeitgeschichte.

Siehe: http://www.streck.info/

Der rußlanddeutsche und in Niedersachsen lebende Schriftsteller ist unlängst mit einem Fortsetzungsband an die Öffentlichkeit getreten. Schon im ersten Band beschreibt er die Probleme der Rußlanddeutschen sehr anschaulich, die sich immer wieder gegenüber BRD-Wohlstandsspießer rechtfertigen müssen, Deutsche zu sein. Streck erweist sich nicht nur im Untertitel des Romans „sapere aude” („Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!”) als Anhänger Immanuel Kants; auch seine Hauptfigur steht in einem konservativen Verständnis von Aufklärung, die nicht den einzelnen Menschen, sondern Gott zum Maß aller Dinge anerkennt.

Die Erzählung kreist um den Protagonisten, den 17jährigen rußlanddeutschen Jugendlichen Frank Uffelmann. Der läßt sich nicht nur von seinem hellen Verstand leiten, sondern mehr noch von seinem unbestechlichen Drang nach Wahrheitsfindung. Daß die Schule, die er besucht, „Kant-Gymnasium” heißt, ist deshalb kein Zufall. Insofern kann Frank auch als Leitbild eines jeden Revolutionärs und Wissenschaftlers gelten, immer der Wahrheit verpflichtet zu sein. Selbstverständlich darf unter Politikern, Publizisten und Wissenschaftlern auch um Wahrheit gestritten werden, von der es in einer Debatte auch mehrere, widersprechende Varianten geben kann; allerdings darf ein Wissenschaftler oder Revolutionär gegenüber seinen Mitmenschen nicht seiner eigenen Überzeugung zu wider handeln, nur um sich materielle Vorteile zu verschaffen.

So macht Frank seine Alltagserfahrungen an einer westdeutschen Schule. Er gerät in die politisch korrekten Fänge einer Lehrerin, die ihn als „Neonazi” bekämpft, eine Kampagne gegen ihn führt, weil sie alles Deutsche haßt, sich im Grunde genommen als Deutsche selbst haßt. Während die Lehrerin die Erbärmlichkeit der „Antifa” verkörpert, sich gegen die Lebensinteressen des eigenen Volkes wendet, während man gerne „links” redet, aber in der „rechten” Tasche den Geldbeutel bzw. das Gehaltskonto hat; tritt der junge Rußlanddeutsche in die Rolle des selbstlosen Verteidigers der deutschen Nation, auch in Bezug auf die Konfrontation zwischen Deutschem Reich und Sowjetunion 1941; während die politisch Korrekten den Schuldkult ihrer eigenen Nation weiter pflegen wollen.

Der Roman liest sich gerade für junge Deutsche wie eine Handlungsanleitung zum tapferen Einsatz für die Sache des Volkes. Wo feige Landsleute nicht eingreifen, wenn ihre eigenen Landsleute von Inländern wie Ausländern erniedrigt und verletzt werden, stellt sich Franks Schulkamerad Walter solidarisch an die Seite der Verfolgten. So hilft er Sebastian gegen die Gewalt des türkischen Jugendlichen Ahmed und seiner Bande. Der Vorwurf ein „Rechtsradikaler” zu sein, den Roberto in der Schule gegen Frank erhebt, prallt an diesem souverän ab. Franks Leitspruch lautet nicht umsonst: „Ich bin ein Deutscher.” Die Einschränkung „Ein Rußlanddeutscher” läßt er nicht gelten.

Frank bekennt sich im wirklichen Leben zu seinen Träumen. In einem Schulaufsatz schreibt er: „In meinen Träumen ist Europa das christliche Abendland, ein friedlicher Staatenbund freier Völker. Ich wünsche von Herzen jedem Volk die gleichen friedlichen Träume! Ich wünsche es jedem Menschen in jedem Winkel unserer Erde. In meinen Träumen hat mein gutes Volk das Glück, ein Volk zu bleiben. Es hat wieder zu sich gefunden und schämt sich dessen nicht.”

Für seinen Klassenkameraden Benjamin ist in diesem Aufsatz Franks die „Rede von Blut und Boden”, was ihm wie „Nazipropaganda pur!” vorkommt. Denn: „Unter uns sitzen Menschen nichtdeutscher Abstammung! Ich kann mir vorstellen, was sie von ihm und von uns allen denken!” Für Frank ist es hingegen nicht alleine ausschlaggebend, was andere über ihn denken, sondern was er über sich selbst denkt, was sein Gewissen zu ihm sagt. Das ist genau die Haltung, die die geistige Voraussetzung zur Wiedergewinnung einer souveränen deutschen Nation ist.

Jürgen Schwab

Bücher von Jürgen Schwab:
Angriff der neuen Linken – Herausforderung für die nationale Rechte. Hohenrain Verlag, Tübingen 2009, 19,80 Euro.
Die „Westliche Wertegemeinschaft”, Abrechnung, Alternativen. Hohenrain Verlag, Tübingen 2007, 19,50 Euro.
Volksstaat statt Weltherrschaft. Das Volk – Maß aller Dinge. Hohenrain Verlag, Tübingen 2002, 9,80 Euro.

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